International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Messerattacke in Glasgow: Polizei identifiziert Täter



Nach der Messerattacke in einem Hotel in Glasgow hat die Polizei den Täter identifiziert. Es handle sich um einen 28 Jahre alten Mann aus dem Sudan, teilte die schottische Polizei am späten Samstagabend mit. Der Mann hatte bei dem Angriff am Freitag sechs Menschen verletzt und war von Polizisten erschossen worden. Die Behörden gingen nicht von einem Terrorangriff aus.

Es gibt Hinweise, dass der Mann psychische Probleme hatte. Medienberichten zufolge soll er selbst in dem Hotel untergebracht gewesen sein, das während der Corona-Pandemie von Asylsuchenden genutzt wurde. Die Polizei in Schottland ermittele weiter die genauen Umstände des Vorfalls, hiess es laut Mitteilung. Auch der Gebrauch von Schusswaffen seitens der Polizei, der zum Tod des Angreifers geführt habe, werde untersucht.

epa08512081 Police officers patrol on George Square following reports of a planned loyalist demonstration in Glasgow, Scotland, Britain, 27 June 2020. Only a very small group of loyalists sporting Union Jacks had so far congregated at the city's central square, which last week saw violent clashes during a peaceful demonstration on 20 June by anti-racism protesters and asylum-seekers who were attacked by militants of the far-right National Defence League (formerly known as the Scottish Defence League).  EPA/

Die Polizei ermittelt laufend. Bild: keystone

Vor der Messerattacke soll es bereits Warnungen vor dem Täter gegeben haben. Das berichteten unter anderem der britische Nachrichtensender Sky News und der «Guardian» am Samstag unter Berufung auf ungenannte Quellen. Demnach habe sich ein Sozialarbeiter nach Hinweisen von Bewohnern des vorübergehend als Asylunterkunft genutzten Hotels am Donnerstag an die Mitarbeiter dort gewandt. Die BBC berichtete zudem, der Täter habe den Angriff angekündigt.

Der Vorfall ereignete sich im Park Inn Hotel im Stadtzentrum. Unter den Verletzten waren drei weitere Bewohner des Hotels, zwei Mitarbeiter und ein Polizeibeamter. Alle seien weiterhin in Behandlung im Krankenhaus, aber in einem stabilen Zustand, teilte die Polizei am Samstag mit. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Italienische Polizei spürt Mafia-Bosse in Bunker auf

Wildschwein-Horde mitten in Berlin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Itallion 28.06.2020 10:41
    Highlight Highlight Unter was geht jetzt dieser Angriff.....?
  • Milkyway77 28.06.2020 08:39
    Highlight Highlight „auch der Gebrauch von Schusswaffen seitens der Polizei, der zum Tod des Angreiffers geführt hat, werde untersucht“

    Anstatt der Polizei DANKE zu sagen, dass sie schlimmeres verhindert hat, untersucht man den Gebrauch von Der Schusswaffe.....kranke Welt
    • Do not lie to mE 28.06.2020 19:45
      Highlight Highlight Berlin hat dank dem grünen Justizsenator Dirk Behrendt das sogenate "Anti-Polizei-Gesetz" auf dem Weg gebracht. Jede Justizbedienstete, jeder Angestellte im Bürgeramt, jede Ordnungsamtsmitarbeiterin, jeder Lehrer muss künftig damit rechnen, mit unverfrorenen Vorwürfen überzogen zu werden. Dabei gilt: Werden Tatsachen "glaubhaft" gemacht, die das Vorliegen eines Verstosses " überwiegend wahrscheinlich machen", obliegt es der öffentlichen Stelle, den Verstoß zu widerlegen und müssen dann Schadensersatz zahlen, dabei kann jeder (NGO im Namen des Betroffenen) auch Sammel-klagen.

Attila Hildmann ausser Rand und Band: Wie die Aluhut-Bewegung die Macht ergreifen will

Seit Wochen versuchen Anhänger der QAnon-Bewegung, Reichsbürger und paranoide Impfgegner, in der Coronakrise einen «Systemsturz» in Deutschland anzustossen. Mittendrin ist Verschwörungsideologe Attila Hildmann mit einem vorgeblichen Panzergrenadier.

Die amerikanische und die russische Botschaft sind in den vergangenen Tagen überschüttet worden mit «Hilferufen», das deutsche Volk zu «befreien». Die Aktion von Verschwörungsideologen, Verfassungsfeinden und indoktrinierten Menschen in Angst steht in einer Reihe von absurd bis kurios anmutenden Anläufen, die Regierung abzusetzen. Protagonisten der Posse sind der Kochbuchautor Attila Hildmann, ein Bundeswehrreservist im Fokus des Militärischen Abschirmdienstes sowie der Urenkel des …

Artikel lesen
Link zum Artikel