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«Permanent in Angst und Trauer»: So geht es den Kindern im Kriegsland Jemen



Der jahrelange Bürgerkrieg im Jemen hat eine «verheerende Auswirkung» auf den mentalen Zustand von Kindern und Jugendlichen dort. Mehr als die Hälfte hat mit Traurigkeit und Depression zu kämpfen. 20 Prozent leben laut eigenen Angaben permanent in Angst und Trauer.

epa08308141 A Yemeni child (C) waits her mother lining up to get free food ration from a charity group in Sanaa, Yemen, 17 March 2020 (issued 19 March 2020). Over 24 million people in Yemen are in desperate need of humanitarian aid due to a five-year armed conflict between the Saudi-backed Yemeni government and the Houthis.  EPA/YAHYA ARHAB

Ein junges Mädchen in Sanaa, Jemen. Bild: EPA

Die Hilfsorganisation Save The Children befragte 629 Teenager im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Auch hunderte Eltern wurden befragt. Es handelt sich nach Angaben der Organisation um die grösste Studie dieser Art seit Ausbruch des jemenitischen Bürgerkriegs vor mehr als fünf Jahren.

Im Jemen wird die Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi von schiitischen Huthi-Rebellen bekämpft. Die Regierungstruppen werden von einer internationalen Militärkoalition unter Führung von Saudi-Arabien unterstützt, hinter den Huthi-Rebellen steht der Iran. In dem Konflikt wurden bereits zehntausende Menschen getötet.

Nach Angaben von Save the Children wurden rund zwei Millionen Kinder durch den Konflikt aus ihren Häusern und Schulen vertrieben. Mehr als 7500 Minderjährige seien durch die Kämpfe getötet worden oder hätten körperliche Behinderungen davongetragen, berichtete die Orgnisation am Dienstag. 2.1 Millionen Kinder in Jemen im Alter unter fünf Jahren sind den Angaben zufolge hochgradig unterernährt. (sda/afp)

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Unermessliches Elend in Jemen

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