International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This photo taken on Friday, July 31, 2015 and made available on Tuesday, Aug. 11, 2015 by French Customs shows a 24 million-euro ($27.4 million) masterpiece by Pablo Picasso, seized from a boat cargo on July 31 from a boat cargo in Corsica, France. Corsican authorities said they were tipped off about an attempted smuggling of the prized 1906 painting,

Das Gemälde «Kopf einer jungen Frau» von Pablo Picasso Bild: AP/Douane Francaise

Illegaler «Picasso-Export»: Spanier muss 52 Millionen zahlen



Der spanische Milliardär und Kunstsammler Jaime Botin ist wegen des Versuchs des illegalen Exports eines Gemäldes von Pablo Picasso zu 18 Monaten Haft und zur Zahlung einer Geldstrafe von 52.4 Millionen Euro verurteilt worden.

Der Angeklagte habe versucht, das Bild «Kopf einer jungen Frau» ohne die erforderliche Erlaubnis der Behörden im Ausland zu verkaufen. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil eines Madrider Strafgerichts hervor. Dem Urteil zufolge geht das Bild zudem in den Besitz des Staates über. Der Verurteilte kann allerdings vor einer höheren Instanz Einspruch einlegen.

Die exemplarische Geldstrafe ist doppelt so hoch wie der geschätzte Wert des Bildes, das er exportieren wollte, wie das Gericht betonte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Botin das Bild im Londoner Auktionshaus Christie's versteigern wollte.

Hinter Gitter muss der 83 Jahre alte Botin aber nicht. Haftstrafen von bis zu zwei Jahren werden in Spanien bei nicht vorbestraften Angeklagten so gut wie immer zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine vierjährige Haftstrafe gefordert. Der Onkel der Präsidentin der Banco Santander, Ana Botin, war zwischen 1986 und 2002 Präsident der Bank Bankinter.

«Kopf einer jungen Frau», das 1906 entstand und aus Picassos «Rosa Periode» stammt, war den Erkenntnissen zufolge ausser Landes geschmuggelt worden. Der französische Zoll stellte das Bild 2015 auf einem Boot vor der Küste der Insel Korsika sicher. Die Behörden hatten nach eigenen Angaben einen Tipp erhalten, dass das Werk zunächst illegal in die Schweiz gebracht werden sollte. (sda/apa/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das sind die 25 teuersten Gemälde der Welt

Das grösste Wandgemälde der Welt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schon wieder: Amateure restaurieren Gemälde in Spanien – und es sieht nicht gut aus🙈

Es ist nicht das erste Mal, dass in Spanien ein historisches Gemälde von Amateur-Restauratoren verhunzt wurde. Das Bild eines zerstörten Jesus-Freskos ging 2012 um die Welt. Nun ist es wieder passiert. Jetzt fordern Experten eine Verschärfung der Gesetze für Restaurierungsarbeiten.

In Spanien hat ein privater Kunstsammler einem Restaurator 1200 Euro bezahlt, um ein Bild der Jungfrau Maria des Barockkünstlers Bartolomé Esteban Murillo zu restaurieren. Der Auftrag scheiterte jedoch kläglich. Auch nach zwei Versuchen bleibt das Gesicht unkenntlich. Dies berichtet der «Guardian».

Es ist nicht das erste Mal, das ein Gemälde verhunzt wird: Bereits vor acht Jahren machte ein Jesus-Fresko die Runde und sorgte für sehr viel Schadenfreude: Damals hatte eine 80-jährige Frau die …

Artikel lesen
Link zum Artikel