DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kaum gewählt, werden Verfahren gegen Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner eingestellt



Former President Cristina Fernandez de Kirchner, who is on a presidential ticket as a vice presidential candidate, waves to supporters as she arrives for a closing campaign rally, in Mar Del Plata, Argentina, Thursday, Oct. 24, 2019. Argentina will hold presidential elections on Sunday. (AP Photo/Natacha Pisarenko)
Cristina Fernandez de Kirchner

Kann sich freuen: Kirchner. Bild: AP

Die argentinische Justiz hat am Dienstag (Ortszeit) zwei der zahlreichen Korruptionsverfahren gegen die umstrittene Ex-Staatschefin und künftige Vize-Präsidentin Cristina Kirchner eingestellt.

Dabei geht es nach Angaben aus Justizkreisen um den Vorwurf, dass Kirchner Bestechungsgelder von Strassenbauunternehmen erhalten haben soll sowie um eine Untersuchung zu Unregelmässigkeiten bei Gasimporten. In beiden Fällen wurden den Angaben zufolge keine Beweise zulasten Kirchners gefunden.

Kirchner, die von 2007 bis 2015 Präsidentin Argentiniens war, ist höchst umstritten: Gegen die 66-Jährige laufen zahlreiche Ermittlungsverfahren wegen Korruption.

Untersuchungsrichter Claudio Bonadio hatte bereits mehrere Male gefordert, Kirchner in Untersuchungshaft zu nehmen - als Senatorin genoss sie bislang jedoch parlamentarische Immunität und konnte daher nicht festgenommen werden. Kirchner weist alle Vorwürfe zurück und sieht sich als Opfer politischer Verfolgung.

Bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien am Sonntag wurde Kirchner zur neuen Vize-Präsidentin gewählt. Am 10. Dezember tritt sie ihr Amt an der Seite des designierten Präsidenten Alberto Fernández an. (aeg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Proteste in Argentinien: Oben ohne gegen Oben-ohne-Verbot

Inflation in Argentinien

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

22 Tote und 13 Verletzte durch Busunglück in Peru

Bei einem Busunglück in Peru sind am Montag mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 13 Menschen wurden verletzt, als der Bus auf einer Andenstrasse bei Huaraz rund 600 Kilometer nördlich von Lima umstürzte, wie die Polizei mitteilte.

Nach einem Bericht des Senders Canal N waren die meisten Opfer auf dem Rückweg nach Hause, nachdem sie ihre Stimme bei der Präsidentschaftswahl vom Sonntag in Peru abgegeben hatten.

Zur Ursache des Busunglücks machte die Polizei keine Angaben. Dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel