International
Leben

Attila Hildmann aufgespürt: Er versteckt sich im türkischen Kartepe

Hier soll sich Attila Hildmann verstecken – aufgespürt hat ihn nicht die Interpol

26.10.2022, 06:5226.10.2022, 14:42
epa08540647 German vegan chef Attila Hildmann, speaks to his followers during an anti-restrictions protest at the Lustgarten park in Berlin, Germany, 11 July 2020. Hildmann supporters demonstrate main ...
Attila Hildmann im Juli 2020: Der ehemalige TV-Koch wird international gesucht. Bild: keystone

Das Magazin «Stern» hat eigenen Angaben zufolge den wegen Volksverhetzung gesuchten Verschwörungsideologen Attila Hildmann in der Türkei ausfindig gemacht. Wie das Magazin am Mittwoch berichtete, halte Hildmann sich in der Stadt Kartepe, etwa eineinhalb Stunden südöstlich von Istanbul, versteckt. Der als Koch bekannt gewordene Hildmann wird per internationalem Haftbefehl gesucht.

Laut «Stern» wohnt Hildmann seit Sommer dieses Jahres in Kartepe. Demnach wohnte er zuvor seit Herbst 2021 in dem Küstenort Gömec in der Provinz Balikesir.

Hildmann war während der Coronakrise als Verschwörungsideologe in Erscheinung getreten. Ihm werden von der deutschen Justiz unter anderem Volksverhetzung und die öffentliche Aufforderung zu Straftaten vorgeworfen.

Der «Stern» recherchierte eigenen Angaben zufolge seit Mai 2022 zu Hildmanns Aufenthaltsort. Dabei begleitete das Magazin zeitweise eine Gruppe von Hobbydetektiven, die Hildmann schon länger auf der Spur war. Ein Mitglied der selbsternannten «Hildbusters», Alexander Brehm, konfrontierte demnach gemeinsam mit «Stern»-Reportern Hildmann in seinem Versteck. Brehm habe danach unverzüglich das deutsche Generalkonsulat in Istanbul informiert. (meg/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Von Russland besetzt: In Oleschky droht Hungersnot
Internationale und regionale Organisationen sind alarmiert. Im russischen Besatzungsgebiet gibt es weder Nahrung noch Strom, Gas oder Brennholz und dennoch leben dort Menschen.
Die von Russland besetzte Stadt Oleschky im Süden der Ukraine ist seit dem 26. Mai von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Die zuständige Leiterin der ukrainischen Militärverwaltung, Tetjana Hasanenko, spricht von einer kritischen Lage. «Das kann man nicht einfach als Hungern bezeichnen, es ist eine Hungersnot», warnt sie laut der Deutschen Welle (DW).
Zur Story