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Die russische LGBT-Aktivistin Jelena Grigorjewa wurde in St.Petersburg getötet. bild: twitter/Julianroepcke

Aktivistin für Lesben und Schwule in Russland getötet



In der nordrussischen Stadt St.Petersburg ist eine LGBT-Aktivistin umgebracht worden. Die Polizei habe bestätigt, dass es sich dabei um Jelena Grigorjewa handle, meldete die Agentur Interfax am Dienstag.

Die 41-Jährige habe sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT) sowie für Menschenrechte eingesetzt, schrieb der oppositionelle Aktivist Dinar Idrissow auf Facebook.

Nach Angaben der Polizei wurde die Leiche am Sonntag mit mehreren Stichwunden aufgefunden. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Nach einem Bericht des St.Petersburger Online-Portals Fontanka wurde die Frau auch gewürgt. Die Aktivistin sei zuletzt in Begleitung mehrerer Personen gesehen worden.

Der Polizei zufolge hatte Grigorjewa zuletzt mehrfach Drohungen erhalten und sich an die Ermittler gewandt. Der Aktivist Idrissow schrieb dazu: «Der Staat Russland war verpflichtet, ihr das Recht auf Leben zu garantieren.» Es habe aber «keine spürbaren Reaktionen» der Polizei gegeben.

Menschenrechtler beklagen immer wieder brutale Übergriffe auf Homosexuelle in Russland, die oft folgenlos blieben. Positive Äusserungen über Homosexuelle in Anwesenheit von Kindern stehen unter Strafe. Gegen dieses Gesetz gegen «Homo-Propaganda» gibt es seit langem internationalen Protest. Viele Schwule und Lesben haben aus Angst um ihr Leben Zuflucht im Westen gesucht. (mim/sda/dpa)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 23.07.2019 17:28
    Highlight Highlight Für diese Rechte müsste die heutige Jugend einstehen - aber diese nimmt das viel zu selbstverständlich hin und kümmert sich lieber ums Klima... Bis sie merken, dass nicht alles selbstverständlich ist!
    • Magnum 24.07.2019 11:02
      Highlight Highlight Ach, willst Du jetzt wirklich Bewusstsein um den Klimawandel gegen LGBTQ-Anliegen ausspielen? Und noch dazu die ganze Jugend pauschal in einen Topf schmeissen? Das ist mehr als nur fragwürdig.

      Ein kleiner Tipp: Die Schnittmenge der Jugendlichen, welche den Klimawandel leugnen, und derjenigen, welche Mühe mit LGBTQ-Menschen haben, dürfte beachtlich sein. Denk mal in einer ruhigen Minute darüber nach.
  • Nik G. 23.07.2019 16:36
    Highlight Highlight Dazu kann ich nur das sagen
    Benutzer Bild
  • Flügu 23.07.2019 16:12
    Highlight Highlight Und denkt alle daran, dass auch in der Schweiz nicht alle Schwule und Lesben mit offenen Armen empfangen:
    https://www.pinkcross.ch/news/2019/angriff-auf-idahobit-stand
    Ist natürlich nicht mit einem Mord vergleichbar, aber es ist auch Hass, und Hass kann zu allem führen.
    Man kann sich zum Beispiel auch mal sowas anschauen:
    https://transrespect.org/en/map/trans-murder-monitoring/
    Russlands Gesetze zur Homosexualität sind sicher nicht mehr auf der Höhe der Zeit, aber auch liberalere Länder sind vor Hass nicht befreit.
  • fools garden 23.07.2019 16:11
    Highlight Highlight Mensch...du hast noch einen langen Weg.
  • TingelTangel 23.07.2019 16:08
    Highlight Highlight Es wird Massiv Hatz auch Schwule und Lesben gemacht in Russland - von Kirche und Staat gefördert. Es währe schön wenn in unseren Medien endlich mal Deutlicher darüber Berichtet wird. Ich habe fast das Gefühl man möchte die Putin Fans nicht zu fest Provozieren. Man berichtet Lieber über die Bösen Europäer die sich nicht Hyper Korrekt Verhalten während in Russland die Schwulen und Lesben Freiwild sind.
  • Imfall 23.07.2019 15:48
    Highlight Highlight auf netflix "Reggie Yates Outside Man" kucken... da wird eindrücklich gezeigt, was in Russland mit diesen leuten abgeht. Das sind schockierende Zustände.
    • Imfall 23.07.2019 21:18
      Highlight Highlight macht es einfach anstatt zu blitzen!

      sehr schwer verdaulich!
      Benutzer Bild
  • Zaytoun 23.07.2019 15:33
    Highlight Highlight Die menschliche Spezies hat den Rückwärtsgang eingelegt :-(
  • Flügu 23.07.2019 15:30
    Highlight Highlight Auf jeden Fall ein tragisches Ereignis. So etwas darf nicht geschehen, weder in Russland noch sonstwo.
    Dass hier allerdings der bekannte Hetzer Julian Röpcke verlinkt wird, welcher ohne dass der Fall bereits geklärt ist gleich einen politischen Mord daraus macht ist nicht gerade seriöser Journalismus. Ihre Anwältin schliesst nach eigenen Aussagen auch einen persönlichen Konflikt nicht aus.
    • _kokolorix 23.07.2019 16:20
      Highlight Highlight Jemanden zu töten ist schon ein persönlicher Konflikt. Wieso willst du unbedingt diesen angekündigten, von der Polizei offenbar unterstützten, Mord entpolitisieren?
      Die Ermittlungen werden entweder im Sand verlaufen, oder genau einen Beziehungsdelikt daraus machen, mit dem süffisanten Seitenhieb, dass Schwule und Lesben eben latent gewaltätig seien...
      Aber egal was ermittelt wird, die Botschaft ist sowieso übermittelt: Hey ihr Schwulen und Lesben, seid still und ruhig, sonst seid ihr dran
    • Flügu 23.07.2019 16:41
      Highlight Highlight @_kokolorix: kann es sein dass du unter "Politischer Mord" etwas anderes verstehst als der Rest der Welt?
      Wie bereits geschrieben, der Mord an dieser Frau ist eine schreckliche Tat, die mit nichts zu entschuldigen ist. Und dass die Polizei nicht reagiert hat (wobei auch nicht klar dokumentiert ist, wie die Morddrohungen genau ausgefallen und kommuniziert wurden) ist auch nicht richtig gelaufen. Und weil die Frau nicht unter Polizeischutz gestellt wurde, gleich der Polizei vorzuwerfen dass sie den Mord unterstützt haben? Das entspricht genau dem Niveau und der Hetze vom Bild-Röpcke.
    • Juliet Bravo 23.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Was ist das für einer? Und wieso ist er ein Hetzer? Weil er sagt, wer in Syrien Luftangriffe auf Zivileinrichtungen verantwortet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 23.07.2019 15:26
    Highlight Highlight Es hat schon seine Gründe, warum so viele reaktionäre Rechtspopulisten Putin anhimmeln und sein Russland als Idealfall verklären: Militarismus, Autoritarismus, oligarchische Wirtschaft mit Selbstbedienung für die Reichsten (und enormer Kapitalflucht) und eine völkische Vorstellung von Moral und Gesellschaft, in der nicht konforme Menschen kein Daseinsrecht haben.

    Kurzum: Schlimmer geht's nimmer.
  • Alle Aufmerksamkeit dem doofen Prozent 23.07.2019 15:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Chris Olive 23.07.2019 15:07
    Highlight Highlight queer.de schreibt dazu noch:

    "Der Name Grigoriewas fand sich auch auf einer Liste von zu tötenden LGBTI-Aktivisten, wie sie auf einer vor wenigen Tagen gesperrten Webseite aufgetaucht war. Unter Berufung auf eine Horror-Film-Reihe (Saw) und mit dem Schlagwort "Das Comeback von Tschetschenien" waren Nutzer in einem vermeintlichen Spiel seit dem letzten Jahr aufgefordert worden, die betroffenen Personen gegen eine Belohnung zu jagen."

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