DE | FR
International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 25 Flüchtlinge vor Libyens Küste ertrunken



Bei einem neuerlichen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer sind am Samstag mindestens 25 Personen ums Leben gekommen. 85 weitere konnten in Sicherheit gebracht werden.

Nach Angaben der deutschen Hilfsorganisation «Sea Watch» befanden sich die Flüchtlinge an Bord eines Schlauchbootes, das 40 Seemeilen von der libyschen Küste in internationalen Gewässern in Seenot geraten war. Ein Schiff der italienischen Küstenwache, das im Mittelmeer im Rahmen der EU-Mission «Sophia» im Einsatz ist, kam dem sinkenden Schlauchboot zu Hilfe.

Laut der im Mittelmeer bei der Flüchtlingsrettung aktiven Hilfsorganisation «Proactiva Open Arms» gebe es noch «Dutzende Vermisste». Die Suchaktion sei weiterhin im Gange.

Einige Menschen hätten Stunden im Wasser verbracht, bevor sie gerettet werden konnten. «Die Zählung der Toten im Mittelmeer in diesem Jahr 2018 hat begonnen», schrieb die Hilfsorganisation auf Twitter.

Seit dem Jahreswechsel wurden bereits mehr als 400 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. 2017 kamen insgesamt fast 120'000 Menschen über das Mittelmeer nach Italien. Das sind 34 Prozent weniger als 2016.

Bei der Überfahrt in den meist seeuntauglichen Booten kamen im vergangenen Jahr laut der Internationalen Organisation für Migraton (IOM) mehr als 3000 Menschen ums Leben. Laut Experten ist die Dunkelziffer deutlich höher.

(sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ätna auf Sizilien spuckt Lava Hunderte Meter in den Himmel

Auf Sizilien ist der Vulkan Ätna erneut spektakulär ausgebrochen. Lava-Fontänen schossen bis zu 500 Meter hoch in den Nachthimmel, wie das Institut für Geophysik und Vulkanologie in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

Aus dem Krater auf der Südost-Seite stieg eine dicke Asche- und Rauchwolke mehrere Kilometer in die Luft. Anders als in der vergangenen Woche habe sich dieser Ausbruch etwas ruhiger angefühlt, sagte eine Augenzeugin aus der Stadt Catania am Fusse des Ätna der Deutschen …

Artikel lesen
Link zum Artikel