Das israelische Aussenministerium hat massive Angriffe auf Ziele der libanesischen Hisbollah-Miliz als Notwendigkeit dargestellt und die Führung des Nachbarlands scharf angegriffen. Diese schäme sich nicht, «Israel dafür anzugreifen, dass es genau das tut, was sie selbst hätten tun sollen: gegen die Hisbollah vorzugehen», hiess es in einem Post des Aussenministeriums auf der Plattform X.
Die mit dem Iran verbündete Hisbollah sollte eigentlich gemäss einer Waffenruhenvereinbarung von 2024 entwaffnet werden. Dies ist aber bislang nicht gelungen. Im Zuge des Iran-Kriegs war auch der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Miliz feuerte nach israelischen Militärangaben binnen gut eines Monats rund 6000 Raketen, Mörsergranaten und Drohnen auf israelische Ziele.
«Nach Tausenden Angriffen auf Israel von ihrem Territorium aus bringen sie keine Entschuldigung – stattdessen stellen sie Forderungen», lautete die Stellungnahme weiter. «Sie haben die Hisbollah nicht entwaffnet. Sie haben es nicht getan und verhindern es auch nicht, dass sie auf Israel schiesst.» Die libanesische Führung habe überdies «gelogen, als sie behaupteten, das Gebiet bis zum Litani-Fluss entmilitarisiert zu haben». Jetzt müsse Israel es «an ihrer Stelle tun».
Hisbollah-Minister seien weiterhin in der libanesischen Regierung aktiv, und der iranische Botschafter bleibe in Beirut, hiess es weiter. «Es ist an der Zeit, gegen die Hisbollah vorzugehen. Mit Taten, nicht Worten. Und wenn man dazu nicht fähig ist – dann sollte man zumindest nicht im Weg stehen.» (sda/dpa)
Die mit dem Iran verbündete Hisbollah sollte eigentlich gemäss einer Waffenruhenvereinbarung von 2024 entwaffnet werden. Dies ist aber bislang nicht gelungen. Im Zuge des Iran-Kriegs war auch der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Miliz feuerte nach israelischen Militärangaben binnen gut eines Monats rund 6000 Raketen, Mörsergranaten und Drohnen auf israelische Ziele.
«Nach Tausenden Angriffen auf Israel von ihrem Territorium aus bringen sie keine Entschuldigung – stattdessen stellen sie Forderungen», lautete die Stellungnahme weiter. «Sie haben die Hisbollah nicht entwaffnet. Sie haben es nicht getan und verhindern es auch nicht, dass sie auf Israel schiesst.» Die libanesische Führung habe überdies «gelogen, als sie behaupteten, das Gebiet bis zum Litani-Fluss entmilitarisiert zu haben». Jetzt müsse Israel es «an ihrer Stelle tun».
Hisbollah-Minister seien weiterhin in der libanesischen Regierung aktiv, und der iranische Botschafter bleibe in Beirut, hiess es weiter. «Es ist an der Zeit, gegen die Hisbollah vorzugehen. Mit Taten, nicht Worten. Und wenn man dazu nicht fähig ist – dann sollte man zumindest nicht im Weg stehen.» (sda/dpa)
