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Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks to supporters at a primary night election rally in Manchester, N.H., Tuesday, Feb. 11, 2020. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)
Bernie Sanders

Hat allen Grund zur Freude: Bernie Sanders. Bild: AP

Liveticker

Sander-Sieg, Biden-Frust, Trump-Wut: Alles zur Vorwahl in New Hampshire



Wollen die Demokraten einen bekennenden Sozialisten wie Senator Sanders gegen Präsident Trump antreten lassen? Die heutige Wahl in New Hampshire dürfte die Stossrichtung der Partei deutlich machen. Für eine Überraschung könnte erneut Ex-Bürgermeister Buttigieg sorgen. Alle Ereignisse im Live-Ticker.

Liveticker: Vorwahlen New Hampshire

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8:11
Die täglichen Trump-Twitter-Tiraden
Es ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche: Bewegt sich bei den Demokraten irgendetwas, dann muss Donald Trump es auf Twitter kommentieren. Meist nicht sehr charmant. Schauen wir uns die Trump-Twitter-Tiraden der letzten Nacht an:

Aus der Sparte: «Ich bin der grösste»

«Die Fake-News Medien suchen nach einer grossen Demokraten-Story, aber da gibts nicht sehr viel. Wäre es nicht eine grosse Story, dass ich in New Hampshire mehr Vorwahl-Stimmen bekommen habe als jeder vorherige Präsident, egal welcher Partei? Kein unbedeutender Fakt!»

Aus der Sparte: Beleidigungen

«Elizabeth Warren, manchmal auch Pocahontas genannt, erlebt gerade eine ziemlich übe Nacht. Ich glaube, sie sendet Signale, dass sie raus will. Rufe nach Zusammenhalt sind ihre Art abzuschliessen, nach Hause zu gehen und ein schönes, kaltes Bier mit ihrem Mann zu trinken.»


«Viele Aussteiger bei den Demokraten heute Abend, sehr niedriger politischer I.Q.»


«Bootedgeedge (frei übersetzt: Stiefelrandrand) (Buttigieg) macht sich ganz gut heute Abend. Macht es dem Crazy Bernie nicht leicht! Sehr interessant!»

Aus der Sparte: Bullshitbingo

Bernie Sanders hält Siegesrede
Bei den Präsidentschaftsvorwahlen der Demokraten in den USA hat in New Hampshire der US-Senator Bernie Sanders gewonnen. Das berichten zahlreich US-Medien in der Nacht auf Mittwoch.

Nach Auszählung der Stimmen in zwei Dritteln der Wahllokale hatte Sanders am Dienstagabend (Ortszeit) bereits rund 26,4 Prozent erreicht. Gefolgt wurde er von Pete Buttigieg, der gemässigte ehemalige Bürgermeister von South Bend (Indiana). Er kam auf 23,9 Prozent.

US-Senatorin Amy Klobuchar, die nach einem starken Debattenauftritt am Freitag auf einen Durchbruch hofft, lag mit rund 20 Prozent auf dem dritten Platz. Joe Biden, der ehemalige US-Vizepräsident, erreichte mit 8,7 Prozent weit hinter der US-Senatorin Elizabeth Warren mit 9,4 Prozent.

Sanders hielt bereits eine Siegesrede und gab sich kampffreudig: «Dieser Sieg ist der Anfang des Endes für Trump.» (mim/sda)

Sanders Vorsprung wird kleiner
Mittlerweile sind knapp 60% der Stimmen ausgezählt und der Vorsprung von Bernie Sanders auf Pete Buttigieg ist geschrumpft: Sanders kommt demnach auf 26.7% und Buttigieg auf 23.8%. Klobuchar rangiert noch immer auf Platz drei mit 19.9%.
Warren: «Wir gewinnen nur, wenn wir zusammenrücken.»
Die Demokratin Elizabeth Warren äusserte sich zu dem bisher enttäuschenden Ergebnis in New Hampshire: «Wir brauchen einen Kandidaten, hinter den sich die breiteste Fraktion unserer Partei stellen kann. Wir können es uns nicht leisten, in Fraktionen zu fallen. ... Wir gewinnen, wenn wir zusammenrücken.»
Donald Trump: «Elizabeth Warren hat eine schlechte Nacht»
Donald Trump meldete sich via Twitter zum bisher schlechten Abschneiden von Elizabeth Warren. Es sei eine schlechte Nacht für sie.
Schlechter Abend für Warren und Biden
Wie es aussieht, werden der ehemalige Vize-Präsident Joe Biden und Elizabeth Warren die 15-Prozent-Schwelle nicht erreichen. Das heisst, dass sie keine Delegierten aus der Vorwahl in New Hampshire mitnehmen werden. Besonders für Joe Biden eine schlechte Prognose, schliesslich galt er lange Zeit laut Umfragen als der aussichtsreichste Kandidat der Demokraten. Letzte Woche musste er bereits in Iowa eine Niederlage einstecken.
40 Prozent sind ausgezählt – keine Veränderungen
Mittlerweile sind 40 Prozent der Stimmen ausgezählt. An der Rangordnung hat sich noch nichts verändert. So liegt Sanders (27.5%) vor Buttigieg (23.6%) und Klobuchar (20%).
Andrew Yang nimmt sich aus dem Rennen
Andrew Yang macht es offiziell: Er nimmt seine Kandidatur zurück. Das sagte er zu seinen Anhängern in New Hampshire. Er werde ab sofort die Person unterstützen, die bei den Demokraten das Rennen macht.
Keine Überraschungen bei den Republikanern
Bei den Republikanern dürfte der amtierende Präsident Donald Trump ohne Probleme das Rennen machen. Erste Ergebnisse lassen darauf schliessen, wie CNN meldet.
Yang und Bennet geben ihre Kandidatur auf
Wie CNN berichtet, sollen der Demokrat Andrew Yang und auch der Senator aus Colorado, Michael Bennet, ihre Kandidatur aufgegeben haben:
Sanders laut CNN vorne
Der Nachrichtensender CNN meldet, dass Bernie Sanders laut den ersten Resultaten vorne liegt. Auf Platz zwei und drei folgen Pete Buttigieg und Amy Klobuchar. Es sind rund 20 Prozent der Stimmen ausgezählt.
Donald Trump mit Fehlinformation über die Publikumsgrösse
Donald Trump hielt gestern Dienstag eine Rally in Manchester, New Hampshire. Der Event war gut besucht, fast alle Plätze in der Halle waren besetzt. Insgesamt soll der Ort 11'770 Plätze bieten. Donald Trump sprach jedoch im TV von 40'000 bis 50'000 Personen: «Viel mehr als alle anderen».
17:26
Die ersten drei Bezirke sind bereits ausgezählt
Wären Dixville Notch, Millsfield und Hart Schweizer Gemeinden, sie lägen wohl im Aargau. Denn in diesen drei Wahlbezirken sind die Ergebnisse bereits bekannt. Amy Klobuchar liegt momentan mit 29.6 Prozent der Stimmen vorne, Bernie Sanders und Elizabeth Warren folgen mit je 14.8 Prozent auf den Plätzen drei und vier. Allzu viel sagen diese Resultate noch nicht aus, denn es folgen noch 298 weitere Bezirke.

17:11
Sanders gilt als Favorit, doch reicht es gegen Trump?
Heute findet in New Hampshire die zweite Vorwahl der Demokraten statt. Laut Umfragen sieht es so aus, als würden Pete Buttigieg und Bernie Sanders das Rennen unter sich ausmachen. Dies war bereits letzte Woche, bei der Pannenwahl in Iowa, der Fall. Dort gewann Buttigieg schlussendlich hauchdünn vor Sanders. Die Polls für New Hampshire sehen jedoch Sanders mit 30 Prozent vorne. Auf Platz zwei folgt Buttigieg mit 23 Prozent.



Die Plätze drei und vier werden hart umkämpft sein, denn Kandidaten, die schlechter abschneiden, könnte der nötige Schwung ausgehen, weiter im Rennen zu bleiben. Der moderate Ex-Vizepräsident Joe Biden, der in landesweiten Umfragen lange als Favorit galt, hat seine Anhänger bereits vor einem schlechten Abschneiden gewarnt. In Iowa war er nur auf einen enttäuschenden vierten Platz gekommen.

Die linke Senatorin Elizabeth Warren und ihre gemässigte Amtskollegin Amy Klobuchar haben Umfragen zufolge ebenfalls Chancen auf die Plätze drei und vier.

Reicht es gegen Trump?

Doch wie schneiden die Kandidaten im Direktvergleich mit dem Donald Trump ab? Laut einer Umfrage von «Atlasintel» würde in New Hampshire nur ein Kandidat der Demokraten gegen den amtierenden Präsidenten gewinnen: Pete Buttigieg. Der Staat ging 2016 hauchdünn an Hillary Clinton.

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