DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mexikos Präsident bittet früher verfolgten Yaqui-Stamm um Verzeihung

29.09.2021, 09:01
Treffen des Yaqui-Stamms
Treffen des Yaqui-Stamms
Bild: keystone

Der mexikanische Präsident hat sich bei der indigenen Gruppe der Yaqui für frühere Verbrechen des Staates entschuldigt. In einer Zeremonie am Dienstag im Dorf Vícam im nordwestlichen Bundesstaat Sonora gab Präsident Andrés Manuel López Obrador den Yaqui auch 2900 Hektar Land zurück und gewährte ihnen Wassernutzungsrechte, die sie lange gefordert hatten.

Der Stamm, dem heute etwa 30 000 Menschen angehören, ist dafür bekannt, sich im 17. Jahrhundert gegen die spanischen Eroberer energisch zur Wehr gesetzt zu haben. Während der Herrschaft des Präsidenten Porfirio Díaz (1884 bis 1911) wurden die Yaqui verfolgt, ihres Landes beraubt und versklavt. Laut López Obrador starben dabei bis zu 15 000 von ihnen.

Der populistische Staatschef hatte in den vergangenen Monaten bereits für ein Massaker an Chinesen in Mexiko im Jahr 1911 und für die Folgen der spanischen Eroberung im Namen des Staates um Verzeihung gebeten. Unter anderem mit diesen Gesten begeht die Regierung in diesem Jahr das Verstreichen von 500 Jahren seit dem Niedergang des Aztekenreiches und von 200 Jahren, seit Mexiko von Spanien unabhängig wurde. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

People-News

Die «Miss Universe 2021» kommt aus Mexiko und heisst Andrea Meza

Eine Mexikanerin ist zur neuen «Miss Universe» gekrönt worden. Die 26-jährige Andrea Meza aus Chihuahua gewann den Titel am Sonntagabend (Ortszeit) im US-Bundesstaat Florida, wie der Wettbewerb mitteilte.

Meza will sich demnach für Frauenrechte und gegen geschlechtsspezifische Gewalt engagieren. Ihre Krone setzte ihr ihre Vorgängerin Zozibini Tunzi aus Südafrika auf, die den Wettbewerb 2019 gewonnen hatte. «Die Krone der Miss Universe zu tragen, ist ein wahr gewordener Traum», wurde Andrea …

Artikel lesen
Link zum Artikel