International
Mexiko

Mexikaner kauft Cartier-Ohrringe für schlappe 28 Dollar

Mexikaner kauft Cartier-Ohrringe für schlappe 26 Dollar (anstatt 26'000 Dollar)

27.04.2024, 09:2527.04.2024, 16:50

Ein Mexikaner hat zwei Paar Ohrringe der französischen Luxusmarke Cartier, die eigentlich 26'000 Dollar kosten, für nur 26 Dollar erworben. Der Grund dafür war ein Fehler des Unternehmens. Eine Verbraucherschutzbehörde entschied zugunsten des Käufers.

Mexikaner kaufte Cartier Ohrringe für ein Schnäppchen
Schliesslich erhielt der Mexikaner die zwei Paar Ohrringe.Bild: Rogelio Villarreal

Das erklärte der Käufer, ein mexikanischer Arzt, am Freitag (Ortszeit). Er hatte die Ohrringe im Dezember auf der Plattform Instagram zu dem Spottpreis gekauft. Das Schmuck- und Uhrenunternehmen Cartier erklärte daraufhin, es handelte sich um einen Fehler bei der Preisangabe und verweigerte die Lieferung der Ohrringe.

Cartier erstattete dem Arzt die 26 Dollar und bot ihm eine Flasche Champagner und ein Etui für seinen Reisepass als Entschädigung an. Der Käufer wandte sich daraufhin an die Bundesbehörde für Verbraucherschutz.

Nach einem viermonatigen Streit erklärte der Mann schliesslich, die Cartier-Ohrringe erhalten zu haben, und veröffentlichte im Onlinedienst X ein Foto von zwei kleinen Schachteln mit dem Logo des Unternehmens darauf. «Der Krieg ist vorbei. Cartier hat eingewilligt», schrieb der zufriedene Kunde dazu. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach Wahl: EU will Serbiens EU-Beitritt «voranbringen»
Spitzenvertreter der EU haben der serbischen Studentenliste nach deren Sieg bei der Parlamentswahl eine enge Zusammenarbeit in Aussicht gestellt. «Wir sind bereit, Reformen in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit, Korruptionsbekämpfung und Stärkung demokratischer Institutionen zu unterstützen und gemeinsam daran zu arbeiten, Serbiens Weg in die Europäische Union voranzubringen», schrieben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in einer gemeinsamen Erklärung. Man gratuliere der Studentenliste zum Sieg bei den Parlamentswahlen.
Zur Story