International
Mexiko

Mindestens 18 Tote bei Unfall von Bus mit Migranten in Mexiko

Mindestens 18 Tote bei Unfall von Bus mit Migranten in Mexiko

06.10.2023, 18:5106.10.2023, 18:51
An Bord des Busses waren rund 55 Migranten, grösstenteils aus Venezuela und Haiti.
An Bord des Busses waren rund 55 Migranten, grösstenteils aus Venezuela und Haiti.bild: twitter

Bei einem Busunfall im Süden von Mexiko sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 27 Menschen wurden verletzt, als sich der Bus auf einer Autobahn in der Nähe der Ortschaft Suchixtlahuaca am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) überschlug, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Oaxaca mitteilte.

An Bord des Busses waren rund 55 Migranten, grösstenteils aus Venezuela und Haiti. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Mexiko liegt auf der Migrationsroute von Menschen, die versuchen, in die USA zu gelangen. Die Migranten fliehen vor Armut, Gewalt und politischen Krisen in ihren Heimatländern. Neben Migranten aus Mittelamerika machen sich immer mehr Menschen aus Venezuela, Haiti und Kuba, aber auch aus Afrika und Asien auf den Weg durch Mittelamerika und Mexiko in die USA. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ölschock: Trump hat sich im Iran-Krieg böse verplant
Der Ölpreis schoss zeitweise auf über 100 Dollar. Der Welt drohte wie zuletzt 2022 ein Erdölschock. Dann bekam Trump offenbar Angst.
Zehn Tage nach Kriegsbeginn waren die Nachrichten nach wie vor düster. Die USA und Israel bombardieren weiterhin den Iran, während dieser in der Region seine Drohnen niedergehen lässt. So bleibt die Infrastruktur für Öl und Erdgas unter Beschuss. Und der Verkehr durch die Strasse von Hormus blockiert. Der Krieg entwickelt sich somit entlang der schlimmsten Befürchtungen der Analysten – der britische «Economist» nannte diese «das Horrorszenario».
Zur Story