International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa07804852 Women cry while looking at pictures of missing people during a demonstration in front of the National Palace, in Mexico City, Mexico, 30 August 2019. Relatives of missing people also plan to deliver 80.000 signings to demand to the Government better search protocols. At the same time Mexico's President Andres Manuel Lopez Obrador informed that authorities found 4974 bodies in 3024 clandestine graves between 2006 and mid-August 2019.  EPA/Mario Guzmán

Anlässlich einer Demostration wurden Bilder der vermissten Personen aufgehängt. Bild: EPA

Fast 5000 Leichen seit 2006 in Massengräbern in Mexiko entdeckt



In Mexiko sind seit 2006 mehr als 3000 geheime Gräber entdeckt worden. Fast 5000 Leichen seien darin verscharrt worden, teilte die Nationale Kommission zur Suche nach Vermissten am Freitag (Ortszeit) mit. Mexiko erlebt seit Jahren eine Welle der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

2006 hatte die mexikanische Regierung eine Militäroffensive gegen die Drogenkartelle gestartet. Mehr als 250'000 Menschen wurden in dem lateinamerikanischen Land seitdem ermordet. Nach Angaben mexikanischer Behörden gelten derzeit 40'000 Menschen als vermisst.

Alleine seit dem Amtsantritt von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember wurden laut dem Bericht der Kommission 522 geheime Gräber mit 671 Leichen entdeckt. Nur 200 Tote von ihnen konnten demnach identifiziert werden. (viw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das verheerende Erdbeben von 1985 in Mexiko

Farbe an der Grenzmauer in Mexiko

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bossac 31.08.2019 18:32
    Highlight Highlight 5000 Leichen in 3000 Gräber bedeutet etwa 1.7 Tote pro Grab. Total tragisch aber hier von Massengräbern zu sprechen ist irgendwie sehr unpräzise. Auch wäre z.B. die Info darüber spannend ob dann die Gräber beieinander lagen oder einzelne Funde ware. Allg. ist fraglich was der Nutzen solcher kurzen Agenturmeldungen ist, wenn es keine Aufarbeitung dazu gibt bzw. mehr Hintergrundinformationen.
  • Tooto 31.08.2019 09:45
    Highlight Highlight Alle die sich heute Abend wieder gut die Nase pudern, denkt wenigstens kurz 0.5 Sekunden an die Leichen ;)
    • DemonCore 31.08.2019 17:14
      Highlight Highlight Und diejenigen die eine repressive, gefährliche und dumme Drogenpolitik verteidigen auch...

Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen «Teslaquila»

Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stösst in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens «Teslaquila» den Schutz der Marke «Tequila» verletzt.

Der exzentrische Chef des Elektroautobauers, bekannt für hochfliegende Pläne wie Weltraumtourismus und Hochgeschwindigkeitstunnel, will jetzt offenbar die milliardenstarke Industrie um den agavenhaltigen Schnaps aufmischen.

Das rief jedoch den …

Artikel lesen
Link zum Artikel