International
Mexiko

Fast 5000 Leichen seit 2006 in Massengräbern in Mexiko entdeckt

epaselect epa07804852 Women cry while looking at pictures of missing people during a demonstration in front of the National Palace, in Mexico City, Mexico, 30 August 2019. Relatives of missing people  ...
Anlässlich einer Demostration wurden Bilder der vermissten Personen aufgehängt.Bild: EPA

Fast 5000 Leichen seit 2006 in Massengräbern in Mexiko entdeckt

31.08.2019, 08:3531.08.2019, 08:35

In Mexiko sind seit 2006 mehr als 3000 geheime Gräber entdeckt worden. Fast 5000 Leichen seien darin verscharrt worden, teilte die Nationale Kommission zur Suche nach Vermissten am Freitag (Ortszeit) mit. Mexiko erlebt seit Jahren eine Welle der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel.

2006 hatte die mexikanische Regierung eine Militäroffensive gegen die Drogenkartelle gestartet. Mehr als 250'000 Menschen wurden in dem lateinamerikanischen Land seitdem ermordet. Nach Angaben mexikanischer Behörden gelten derzeit 40'000 Menschen als vermisst.

Alleine seit dem Amtsantritt von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember wurden laut dem Bericht der Kommission 522 geheime Gräber mit 671 Leichen entdeckt. Nur 200 Tote von ihnen konnten demnach identifiziert werden. (viw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das verheerende Erdbeben von 1985 in Mexiko
1 / 15
Das verheerende Erdbeben von 1985 in Mexiko
Das Erdbeben der Stärke 7,1 in Mexiko 2017 weckt böse Erinnerungen. Auf den Tag genau vor 32 Jahren sorgte ein noch stärkeres Beben für Zehntausend Tote und gewaltige Zerstörung. «Es war 7.18 Uhr in der Früh, über Mexiko-Stadt wurde es wieder Nacht», beschrieb der Korrespondent des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» damals den Beginn der Katastrophe.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Farbe an der Grenzmauer in Mexiko
Video: srf
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Tooto
31.08.2019 09:45registriert Mai 2016
Alle die sich heute Abend wieder gut die Nase pudern, denkt wenigstens kurz 0.5 Sekunden an die Leichen ;)
321
Melden
Zum Kommentar
2
US-Patriots: Beschaffung von Alternative für Schweiz schwierig – die Sonntagsnews
Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund strebt laut der «NZZ am Sonntag» eine schrittweise Abkehr von Microsoft an. «Die Bundesverwaltung strebt an, ihre Abhängigkeit von Microsoft schrittweise und langfristig zu reduzieren», bestätigte ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung. Dies komme überraschend, da erst kürzlich Microsoft 365 trotz Bedenken wegen der Datensicherheit an rund 54'000 Arbeitsplätzen eingeführt worden sei. Intern habe es zuvor Widerstände gegen Alternativen gegeben, die teils als «Bastelei» bezeichnet worden seien. Der frühere Armeechef Thomas Süssli habe jedoch gefordert, alternative Lösungen rascher zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie zeige nun, dass ein Ersatz durch Open-Source-Software möglich sei. Als Referenz gelte Deutschland, wo an einer unabhängigen Open-Source-Lösung gearbeitet werde, an der auch die Schweiz interessiert sei. Das Bundesland Schleswig-Holstein habe seine Verwaltung bereits umgestellt.
Zur Story