DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Volunteers help refugees and migrants to disembark from a dinghy after their arrival from the Turkish coast to the Greek island of Lesbos, on Monday, Nov. 30, 2015. The International Organization for Migration said almost 900,000 people fleeing conflict and poverty in the Middle East, Africa and Asia have entered Europe this year seeking sanctuary or jobs. More than 600,000 have entered through Greece, many after making the short sea crossing from Turkey. (AP Photo/Santi Palacios)

30. November 2015: Diese Flüchtlinge haben überlebt – Freiwillige retten sie an die türkische Küste.
Bild: Santi Palacios/AP/KEYSTONE

Sieben Flüchtlingsleichen an türkischer Ägäisküste gefunden



An der türkischen Ägäisküste sind die Leichen von sieben Flüchtlingen gefunden worden. Sechs Tote wurden am Mittwochabend von Anwohnern im Landkreis Seferihisar der Provinz Izmir gefunden, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Sicherheitskräfte bestätigten demnach, dass die Migranten ertrunken seien. Eine weitere Leiche wurde dem Bericht zufolge im Landkreis Menderes entdeckt. Angenommen werde, dass die Menschen allesamt bei dem Versuch ertranken, über das Meer auf nahegelegene griechische Inseln zu gelangen.

Trotz eisiger Temperaturen und rauer See wagen nach wie vor viele Flüchtlinge die gefährliche Überfahrt über die Ägäis. Im vergangenen Jahr waren es Hunderttausende. Laut dem UNO-Flüchtlingshilfswerk kamen allein in den ersten zehn Tagen dieses Jahres wieder mehr als 18'000 Menschen auf diesem Wege nach Griechenland.

Die EU hatte im November mit der Regierung in Ankara vereinbart, die Grenzen besser zu kontrollieren, um die Menschen an der Weiterreise vom türkischen Festland auf die griechischen Ägäisinseln zu hindern. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das Land, in dem es keine Zukunft gibt. Für niemanden.

Schlimmer kann es nicht mehr werden – diese Einstellung ist im Libanon verbreitet. Doch es wird immer noch schlimmer: Nach der Corona-Pandemie und der verheerenden Explosion droht nun sogar ein Bürgerkrieg.

Michel Hamoud sitzt auf einem klapprigen Gartenstuhl vor seinem zerstörten Haus. «Von meiner Heimat, die mir alles bedeutet, ist nichts geblieben. Politiker haben uns alles genommen. Einfach alles.» Er inhaliert langsam den Rauch seiner Shisha-Pfeife und sagt: «Ich träume von Europa. Von einem Leben in Frieden.»

Der 44-Jährige lebt mit Ehefrau Pascale und zwei Kindern, vier und fünf Jahre alt, im Stadtteil Karantina. Ein Wohnviertel am Hafen, das die Explosion am 4. August besonders hart traf. …

Artikel lesen
Link zum Artikel