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33 tote Soldaten in Idlib – der Konflikt zwischen Türkei und Assad eskaliert weiter



Dramatische Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und der Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad: Bei Luftangriffen auf Stellungen der türkischen Armee in der Provinz Idlib wurden nach türkischen Angaben mindestens 33 Soldaten getötet.

Als Vergeltung griff die türkische Armee in der Nacht zum Freitag Stellungen der Assad-Truppen an. Die UNO und die Nato riefen die Konfliktparteien zur raschen Deeskalation auf.

Turkish backed Syrian rebels enter the own of Saraqeb, in Idlib province, Syria, Thursday, Feb. 27, 2020. Turkey-backed Syrian opposition fighters Thursday retook a strategic northwestern town iof Saraqeb, opposition activists said, and cut off the key highway linking the capital, Damascus, with the northern city of Aleppo, days after the government reopened it for the first time since 2012. (AP Photo/Ghaith Alsayed)

Von der Türkei unterstützte syrische Rebellen bei Saraqeb, Provinz Idlib. Bild: AP

Alle bekannten Ziele der syrischen Regierungstruppen in der Region seien von der türkischen Armee aus der Luft sowie vom Boden aus angegriffen worden, teilte Erdogans Kommunikationschef Fahrettin Altun mit.

«Unsere tapferen Soldaten werden gerächt werden», erklärte Altun. Erdogan hatte kurz zuvor in einer Dringlichkeitssitzung mit Regierungsmitgliedern und Militärvertretern über die Lage in Idlib beraten.

Stoltenbergs Aufruf

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg rief die Konfliktparteien in Nordwestsyrien auf, die gefährliche Lage zu entschärfen und eine weitere Verschlimmerung der schrecklichen humanitären Situation in der Region zu vermeiden.

Stoltenberg verurteilte nach Angaben einer Sprecherin in einem Telefonat mit dem türkischen Aussenminister Mevlut Cavusoglu die «rücksichtslosen» Luftangriffe durch die syrischen Regierungstruppen und die mit ihnen verbündeten russischen Verbände.

UNO-Sprecher Stéphane Dujarric warnte vor der Gefahr, dass der Konflikt in Nordwestsyrien «Stunde für Stunde» weiter eskalieren könne. Er rief die Konfliktparteien zu einer «sofortigen Waffenruhe» auf.

Zahlreiche Verletzte

Der Gouverneur der an Syrien angrenzenden türkischen Region Hatay, Rahmi Dogan, teilte mit, dass es bei den Luftangriffen auf türkische Stellungen in Idlib neben den 33 Toten zudem 36 verletzte türkische Soldaten gegeben habe. Sie seien in Hatay ins Krankenhaus gebracht worden. In einer vorherigen Zwischenbilanz hatte der Gouverneur noch von 29 Todesopfern unter den türkischen Verbänden gesprochen.

Mit den jüngsten Todesopfern sind in diesem Monat den türkischen Angaben zufolge mindestens 53 türkische Soldaten in Syrien getötet worden. Die Türkei hat im Rahmen eines im Jahr 2018 geschlossenen Abkommens mit Russland zwölf militärische Beobachtungsposten in der Provinz Idlib.

Frist bis Monatsende

Erdogan hatte die Regierung in Damaskus wiederholt aufgefordert, ihre Truppen aus dem Umfeld der türkischen Posten abzuziehen. Der türkische Staatschef setzte dafür eine Frist bis Monatsende, also bis diesen Samstag.

In Idlib und benachbarten Provinzen im Nordwesten Syriens geht die syrische Armee seit Dezember mit militärischer Unterstützung Russlands verstärkt gegen islamistische und dschihadistische Milizen vor. Assad will die letzte Milizen-Hochburg im Land wieder unter seine Kontrolle bringen. Ein Teil der Rebellengruppen in Idlib wird von der Türkei unterstützt.

Im Zuge der Offensive war es der syrischen Regierungsarmee in den vergangenen Wochen gelungen, mehrere Ortschaften in Idlib unter Kontrolle zu bringen. Von der Türkei unterstützte Milizen eroberten am Donnerstag jedoch die strategisch wichtige Stadt Sarakeb zurück.

Willkürliche Angriffe

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas (SPD) warf in einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrats in New York Assad und Moskau Kriegsverbrechen in Nordwestsyrien vor. Die Armeen beider Länder bombardierten «zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen». Russland und Syrien hätten als Konfliktparteien die Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schützen, mahnte Maas: «Willkürliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen.»

Seit Anfang Dezember sind nach UNO-Angaben rund 950'000 Menschen aus den umkämpften Gebieten in Nordwestsyrien geflohen, darunter eine halbe Million Kinder. Viele von ihnen leben unter katastrophalen Bedingungen in der Grenzregion zur Türkei. Kaltes Winterwetter verschärft die Lage. Der russische Botschafter bei der UNO, Wassili Nebensja, erklärte jedoch, andere Sicherheitsratsmitglieder versuchten, «die Situation zu dramatisieren». (sda/dpa/afp)

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Dieser Syrer rappt über Krieg, Diktatur und Tyrannei

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dong 28.02.2020 16:48
    Highlight Highlight Die Türkei unterstützt Al-Qauida-Milizen bei der Eroberung Von Syrischem Staatsgebiet, und die NATO signalisiert Solidarität. Wer jetzt noch nicht begriffen hat, warum Nicht-NATO-Länder vor „uns“ Angst haben, dem ist nicht mehr zu helfen.
  • Leachim 28.02.2020 15:01
    Highlight Highlight Putin (Assad), Erdogan und Trump hätten die Macht, diesen Konflikt zu beenden. Man müsste sie in einen Raum sperren und nicht eher herauslassen, als bis sie eine Lösung gefunden hätten.
    • Imfall 29.02.2020 08:18
      Highlight Highlight wenn man diese Leute eingesperrt hat, ist das Problem eigentlich schon gelöst. raus dürften sie halt nicht mehr...
  • Magnum 28.02.2020 13:20
    Highlight Highlight Die NATO hat die Türkei NIE gebeten, in Gebiete im Norden Syriens einzumarschieren. Darum kann nun auch nicht von einem Bündnisfall die Rede sein, wenn Erdogan mit seinem aussenpolitischen Abenteuer in die Bredouille gerät. Dass dieser verkappte Mafiaboss nun den Beistand mit offener Erpressung zu erzwingen sucht, ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten.

    Die Türken tat gut daran, ihren Pseudosultan in die Wüste zu schicken.
  • Perpetual 28.02.2020 11:23
    Highlight Highlight Die Türkei hat soeben die Grenzen für die Flüchtlinge nach Europa geöffnet :) Ich hoffe das mal ne gute Million hier her strömt und dann will ich mal sehen was die ganzen Politiker und Hobbypolitiker hier in der Kommentarspalte treiben anstatt nur Berufsempört über irgendwelche Einsätze zu sein.
  • Liselote Meier 28.02.2020 11:21
    Highlight Highlight Wieso wird hier nur ein Standpunkt dargelegt und nicht der der Gegenseite? Ach ja Agenturmeldung von AFP

    Gemäss russischer Angaben wurden Stellungen der Terrorgruppe Hai'at Tahrir asch-Scham bombardiert und nicht dort wo die Türken sein müssten.

    • So oder so 28.02.2020 13:01
      Highlight Highlight Dann sind die Türkischen Soldaten die Tot sind also nur Fake ? Ich hab gehört sie hätten einen Konvoi Bombardiert, weshalb es auch so viele Erwischt hätte.
    • Basti Spiesser 28.02.2020 14:33
      Highlight Highlight @so oder so

      Oder die toten Islamisten werden uns als türkische Soldaten verkauft.
    • Liselote Meier 28.02.2020 14:45
      Highlight Highlight Nein der Satz sagt aus, dass die Türken bei den Stellungen von Hai'at Tahrir asch-Scham waren und nicht bei ihren Beobachtungsposten gemäss Vereinbarung.

      Ob das stimmt ist wieder eine andere Sache.

      Objektiver Journalismus wäre aber eben die verschiedenen Standpunkte zu erläutern und dann Versuchen herauszufinden was wirklich vorgefallen ist. Und keine einseitige Berichterstattung => Lückenpresse.

    Weitere Antworten anzeigen
  • MGPC 28.02.2020 09:43
    Highlight Highlight Ach ja, die gibts ja auch noch. Fast vergessen bei diesem Weltenbedrohenden Virus.
  • Flyeagle144 28.02.2020 08:50
    Highlight Highlight Mal eine naive frage da ich nicht so bewandert bin mit politik:
    Warum verurteilt die uno russland und syrien welche ihr territorium schützen??
    Und das die türkei illegal in ein land marschiert ist ok? Warum?
    Was ich auch komisch finde ist das in den medien meisten steht das die gruppen welche sich in idlib verschanzen "gemäsigte rebellen" sind... die syrische regierung sagt dies seien terroristen... was stimmt nun??
    • Wasmanvonhieraussehenkann 28.02.2020 10:13
      Highlight Highlight Die gemässigten Kräfte sind wohl leider in diesem Konflikt schon lange unter die Räder gekommen.
    • Flyeagle144 28.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Hmm ok und was ist gemässigt und was nicht? Wer definiert das und nach welchen kriterien?
    • cgk 28.02.2020 13:09
      Highlight Highlight Syrien ist nicht russisches Territorium. Natürlich hat Assad nichts gegen deren Anwesenheit und Eingreifen, im Gegenteil, er wäre schon lange weg. Den Russen geht’s nicht um Frieden, sondern um strategische Macht in dieser Region.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Deltahpe 28.02.2020 08:31
    Highlight Highlight Das ist ein Krieg der Erdogan und die NATO nicht gewinnen kann Russland wird alles daran setzen !Erdogan sollte aufhören Radikale Islamisten zu unterstützen .
    • Basti Spiesser 28.02.2020 23:21
      Highlight Highlight @JoeMuc schonmal die neuen Atomwaffen und Raketen der Russen gesehen? Nein, mit denen würde ich mich nicht messen wollen.
    • So oder so 29.02.2020 11:35
      Highlight Highlight @Spiesser: Die Russen haben Nie einen US Konvoi Angegriffen in Syrien, das hat seine Gründe. Da Funktioniert auch die gegenseitige Kommunikation, was bei denn Türken nicht geht, die sind zu Nationalistisch unterwegs.
  • _kokolorix 28.02.2020 08:30
    Highlight Highlight Die Äuesserungen der Kriegstreiber auf allen Seiten sind an Primitivität und Zynismus kaum zu überbieten,
    die Reaktionen von UNO, Nato und EU sind gewohnt scheinheilig.
    Dass in diesem Umfeld der extremistische Terror aufblüht verwundert mich in keinster Weise. Die nächste Generation von fanatischen Selbstmordattentätern wird gerade gewaltsam von den Mächtigen dieser Welt erzwungen.
    Und wofür das alles?
    • NudelBürste 28.02.2020 10:36
      Highlight Highlight Damit die Kurden ja nie ein eigenes Land bekommen, sonst könnten die Türken zum Völkermord an ihnen zur Verantwortung gezogen werden, das wäre natürlich blöd...
  • Der Rückbauer 28.02.2020 07:47
    Highlight Highlight Erdowahn's Dreckspolitik: Eroberungskrieg starten, Gebiete annektieren, Flüchtlinge dort ansiedeln und mit diesen Geiseln Geld aus Europa pressen und so seinen Krieg finanzieren und dann noch die Frechheit haben, von der Nato "Beistand" zu fordern.
    Es ist etwa an der Zeit, dass diesem Typen die Knöpfe eingetan werden. Wie wär's mit etwas Destabilisierung der Lira? Aber eben, der Irre im Weissen Haus tickt ja in etwa gleich und Europa ist am Abend (Konfirmand Heiko: "Skandal!"). Einzig die Russen sind noch da, und die haben ja nur den Rubel.
  • Glenn Quagmire 28.02.2020 07:42
    Highlight Highlight Wären sie in ihren Kasernen auf türkischem Boden geblieben würden alle noch leben.
  • Walter Sahli 28.02.2020 07:37
    Highlight Highlight Ja, wenn die Militärs losgelassen werden, dann ist der Schutz der Zivilbevölkerung garantiert und Frieden, Freiheit und Demokratie werden verteidigt. Wir sollten ihnen weltweit noch viel mehr Geld geben, weil sie so gut einhalten, was sie immer und überall erzählen.
  • Majoras Maske 28.02.2020 07:35
    Highlight Highlight Es ist einfach eine Frechheit, dass die Flüchtlinge aus diesem sinnlosen Krieg auch noch verwendet werden um den Krieg für die Türkei zu finanzieren. Wenn die Türkei es für nötig hält ins Nachbarland einzumarschieren, dann sollen sie gefälligst auch selber sämtliche Konsequenzen und Kosten tragen. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind, dann pokert Erdowahn schlichtweg in der falschen Liga.
    • So oder so 28.02.2020 17:01
      Highlight Highlight 4 Mio. syrische Flüchtlinge hat die Türkei aufgenommen und über 1 Mio. steht an der Grenze. Mann kanns auch so machen - Assad darf die 5 Mio abschlachten und Gut ist.
  • roger_dodger 28.02.2020 07:35
    Highlight Highlight Was haben türkische Truppen in Syrien zu suchen?
    • CHatson 28.02.2020 12:42
      Highlight Highlight Und was die Russen, die sind ja nicht Mal in Grenznähe...
    • Basti Spiesser 28.02.2020 14:36
      Highlight Highlight @CHatson

      Die sind legal auf Antrag der syrischen Regierung im Land.
    • MarGo 28.02.2020 15:31
      Highlight Highlight Die Russen sind auf Einladung von Assad da, CHatson... man kann von letzterem halten, was man will, aber er ist momentan das Staatsoberhaupt dieses Landes und kann um Hilfe beten, wenn er will...
      Was die Türks machen ist Annexion und völkerrechtswidrig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 28.02.2020 07:33
    Highlight Highlight Die Türkei hält ihre Seite des im 2018 ausgehandelten Abkommen mit Russland nicht ein. Darauf hat Assad und Russland ernst gemacht.
    Ist zwar auf rt veröffentlicht, stammt jedowxh von einem Ex US- intelligence officer. https://www.rt.com/op-ed/481197-turkey-idlib-syria-sochi-agreement/
    Erläutert die Situation gut.

    • So oder so 28.02.2020 13:04
      Highlight Highlight
      RT und US- intelligence officer also kann man es gar nicht Glauben.
    • Basti Spiesser 28.02.2020 23:22
      Highlight Highlight @so oder so

      Du willst es nicht glauben.
    • So oder so 29.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Ich bin nicht Ideologisch verbraucht von zu viel YouTube Konsum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lawrzk 28.02.2020 07:20
    Highlight Highlight Ich hoffe das die NATO keinen einzigen Soldaten zur Hilfe der Türken sendet. Die Türken haben angegriffen und haben keinen Grund in Syrien zu bleiben. Erdogan bekommt gerade die Rechnung dafür. Ich brauche keinen Krieg zwischen NATO und Russland nur weil das Ego von Erdogan angekratzt wurde.
  • Tekk 28.02.2020 06:55
    Highlight Highlight Die Türkei hat nicht in Syrien zu suchen und ist nur ein weitere Brandstifter mit ihrer unterstützung der Islamisten Milizen. Die Türkei sollte aufs schärfste von den westlichen Staaten sanktioniert werden.
  • S.Potter 28.02.2020 06:53
    Highlight Highlight Man kan von Assad halten was man will, aber was der Erdogan macht ist eindringen in ein fremdes Land. Der hat da nichts zu suchen. Das er nun versucht die Nato und die EU in geiselhaft zu nehmen mit der Drohung die Flüchtlinge nach Europa zu schickem wenn ihm nicht geholfen wird, ist ja wieder Typisch.
    • Dr.Master of Disaster 28.02.2020 10:14
      Highlight Highlight Türkei beherbergt über 4 Mio. syrische Flüchtlinge. Die Türkei hat keine Kapazität mehr aufzunehmen. Es muss ein Ventil her, entweder bleiben die Syrer in ein sicheren Zone innerhalb Syriens (was ja nicht geht weil Assad Zivilisten abschlachtet) oder Türkei öffnet die Grenze zu Europa.
      Ich wünsche mir so sehr, dass Erdogan die Grenzen nach Europa öffnet. Damit Leute wie Sie etwas davon haben.
    • Clife 28.02.2020 12:15
      Highlight Highlight Nun, Erdogan schützt dort die Rebellen, welche ansonsten von Assad totgemetzelt werden würden. Wollen Sie einen Genozid unterstützen? Wenn ein Schulkind von allen gemobbt wird nur weil er aus einem anderen Land oder Ethnie (hier Alevitisch vs. Islamistisch) kommt heisst das nicht dass jeder (jedes Land) das mitansehen muss.
    • Rocky Gonzales 28.02.2020 13:52
      Highlight Highlight Wird noch spannend, weil er hat die Nato Partner zur Hilfe aufgefordert!!!!
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  • Sapientia et Virtus 28.02.2020 06:51
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