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Mindestens 40 Flüchtlinge ersticken unter Deck mitten auf dem Mittelmeer



Bei einem neuen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer sind nach Angaben der italienischen Marine mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen seien gerettet worden, mindestens 40 seien aber gestorben, teilte die Marine am Samstagmittag auf ihrem Twitter-Konto mit. Die Rettungsaktion dauere noch an. Italienischen Medienberichten zufolge erstickten die Opfer unter Deck.

Das Boot war südlich der Insel Lampedusa unterwegs und hatte rund 400 Menschen an Bord, wie die Zeitung Corriere della Sera berichtete. Die Toten seien im Laderaum entdeckt worden.

Vergangene Woche war ein Flüchtlingsboot mit mindestens 600 Menschen an Bord vor der libyschen Küste gesunken. Mehr als 360 Flüchtlinge wurden gerettet, über 200 Menschen starben. 

Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR kamen seit Januar 224'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa, darunter 98'000 nach Italien. (sda/afp)

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