International
Migration

Mindestens 40 Flüchtlinge ersticken unter Deck mitten auf dem Mittelmeer

Mindestens 40 Flüchtlinge ersticken unter Deck mitten auf dem Mittelmeer

15.08.2015, 13:0615.08.2015, 16:18

Bei einem neuen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer sind nach Angaben der italienischen Marine mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen seien gerettet worden, mindestens 40 seien aber gestorben, teilte die Marine am Samstagmittag auf ihrem Twitter-Konto mit. Die Rettungsaktion dauere noch an. Italienischen Medienberichten zufolge erstickten die Opfer unter Deck.

Das Boot war südlich der Insel Lampedusa unterwegs und hatte rund 400 Menschen an Bord, wie die Zeitung Corriere della Sera berichtete. Die Toten seien im Laderaum entdeckt worden.

Vergangene Woche war ein Flüchtlingsboot mit mindestens 600 Menschen an Bord vor der libyschen Küste gesunken. Mehr als 360 Flüchtlinge wurden gerettet, über 200 Menschen starben. 

Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR kamen seit Januar 224'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa, darunter 98'000 nach Italien. (sda/afp)

Migration
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die USA haben ihren 64. Nationalpark – hier liegt die «Insel im Himmel»
Felstürme, Apachen-Geschichte und kaum Touristen: Mit Chiricahua in Arizona haben die USA erstmals seit fast sechs Jahren einen neuen Nationalpark.
Seit dieser Woche ist es offiziell: US-Präsident Donald Trump hat das Gesetz unterzeichnet, das aus dem Chiricahua National Monument einen Nationalpark macht. Es ist der 64. der USA und der vierte in Arizona, nach Grand Canyon, Petrified Forest und Saguaro. Politiker aus Arizona hatten es seit 2016 immer wieder versucht, nun klappte es mit einer parteiübergreifenden Vorlage.
Zur Story