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Die europäische Flüchtlingspolitik habe

«Trägerin der europäischen Werte»: Paris verleiht Ehrenmedaille an Rackete. Bild: AP

Paris ehrt «Sea Watch»-Kapitänin Carola Rackete mit Medaille – und macht Salvini sauer



Die Stadt Paris will den beiden deutschen «Sea-Watch»-Kapitäninnen Carola Rackete und Pia Klemp eine Ehrenmedaille verleihen. Damit wolle sie ihre Solidarität mit allen Frauen und Männern zeigen, die tagtäglich Flüchtlinge retteten, begründete die Pariser Stadtverwaltung ihre Entscheidung am Freitag.

Organisationen wie «Sea Watch» oder «SOS Méditerranée» «ehren und verpflichten uns angesichts der Trägheit der europäischen Regierungen», erklärte der Pariser Vize-Bürgermeister Patrick Klugman. Rackete und Klemp seien «Ikonen» in einem Kampf und «Trägerinnen europäischer Werte, an die zu glauben die Stadt Paris zum wiederholten Mal den gesamten Kontinent aufruft».

Rackete war zuletzt auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa vorübergehend festgenommen worden, nachdem sie das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» mit 40 Migranten an Bord trotz des Verbots der italienischen Behörden in den Hafen gesteuert hatte. Eine Richterin ordnete aber ihre Freilassung an. Kommende Woche soll Rackete auf Sizilien zum Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung befragt werden.

Klemp war früher unter anderem ebenfalls Kapitänin der «Sea Watch 3». Sie rettete in dieser Funktion zahlreiche Menschen aus dem Mittelmeer. Auch gegen sie ermitteln deshalb die italienischen Behörden.

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtsradikalen Lega-Partei kommentierte die Entscheidung im Online-Netzwerk Facebook mit den Worten, die Stadtverwaltung von Paris habe «offensichtlich nicht besseres zu tun». Salvini hatte Rackete im Zusammenhang mit dem Geschehen um die «Sea Watch 3» immer wieder persönlich beschimpft. Diese kündigte deshalb Verleumdungsklagen gegen Salvini an. (sda/afp)

Sea Watch 3 und Carola Rackete

Kapitänin der Sea-Watch 3 verhaftet

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Manulu 13.07.2019 15:12
    Highlight Highlight Eine Medaille für eine Schlepperin. 👏👏👏🤦‍♂️
  • häxxebäse 13.07.2019 09:33
    Highlight Highlight Carola ❤
    Nichtsdestotrotz müssen lösungen her. Griechenland und italien sind pleite, die können kaum die eigenen leute ernähren. Es ist zeit, dass die EU aufhört lächerliche deals mit afrika zu schliessen. Beispiel: Holländische zwiebeln sind trotz transport billiger als in afrika und so wurde die einheimische produktion zerstört. wieder ein ehemaliges kolonialland, dass sich afrika aufzwingt. Afrika versucht wirtschaftlich aufzustehen, wir schlagen sie nieder. Das kann es nicht sein! Das müssen wir stoppen. Dann verebben die flüchtlingsströme und wir werden die nationalisten los. 2 für 1.
    • Rabbi Jussuf 13.07.2019 21:09
      Highlight Highlight häxxebäse
      Stimmt, das müssen wir stoppen. Deine vorgeschlagenen Massnahmen, mit denen ich einverstanden bin, nützen aber nicht viel, wenn die Grenzen nach Europa immer noch offen sind.
      Das Koloniedenken muss endlich aufhören. Damit kommt man auf keinen grünen Zweig. Ohne Eingriffe in Afrika sehe ich für viele Staaten keine guten Aussichten. Am Dringlichsten muss die Korruption bekämpft werden, dann die Überbevölkerung durch Bildung, etc.
      Aber die Grenzen müssen zu bleiben und Studenten müssen nach ihrem Abschluss bald wieder in ihr Land zurück.
  • Grossmaul 13.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Hab das Interview mit Frau Rackete im Spiegel gelesen. Die Frau ist klug, mutig, eloquent und sachlich. Ich glaube sie ist meine neue Heldin. Total gut zu wissen, dass es solche Menschen gibt.
  • LuLaa 13.07.2019 09:13
    Highlight Highlight Die Medaille versteh ich nicht so ganz. Das schaut eher nach gezielter politisch motivierter Provokation aus. Wenn es ein französischer Hafen gewesen wäre... ok. Aber sie ist Italienerin in Italien gelandet. Den Franzosen gehen wohl die Helden aus?
    • Sergej Mütlich 14.07.2019 03:41
      Highlight Highlight nach seerecht sind gerettete in den nächsten sicheren hafen zu bringen! in libyen herrscht krieg und auf lampedusa und malta sind die nächsten sicheren häfen...
  • *sharky* 13.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Ui... das muss die Rechten aber mächtig ärgern.

    Wahrscheinlich waren sie die halbe Nacht daran sämtliche Einträge und Likes von 'je suis Paris' zu löschen.

    Auch in diesem Zusammenhang ein klares und schönes Zeichen von Paris!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.07.2019 19:36
      Highlight Highlight Man siehts nur schon hier.
      Die braunen Blitztrolle sind in minimalbesetzung unterwegs.
  • Bündn0r 12.07.2019 23:38
    Highlight Highlight Schicksal, dass das gerade am Tag bekannt wird, wo ihr Pantheon von Migranten mit abstrusen Forderungen besetzt wird.
  • Hardy18 12.07.2019 22:22
    Highlight Highlight Mal eine andere Frage. Der Nachname Rakete ist ja schon speziell oder nicht? Ist das ihr echter?
    • Adrian_Mueller 12.07.2019 22:27
      Highlight Highlight @Hardy18: Sie heisst RaCKete
    • Hardy18 12.07.2019 22:30
      Highlight Highlight Ach echt ma 🤦🏼‍♂️

      Das Auge liest was das Gehirn vorgibt 😂

      Sorry, Frau Rackete
    • Fumia Canero 13.07.2019 01:51
      Highlight Highlight Es gibt auch deutsche Personen, die den Nachnamen Rakete ohne "c" tragen. Im Wiki über den bekannten Fotografen Jim Rakete heisst es dazu: "Nachkomme ausgewanderter Hugenotten, deren ursprünglicher Name Raquette war".
  • Do not lie to mE 12.07.2019 22:06
    Highlight Highlight Vieleicht würde Paris sich besser um seine eigenen Migranten kümmeren. Chaos vor den Toren von Paris": In den weitläufigen Migrantenlagern über die niemand spricht.
    Source Text and Image: https://www.thelocal.fr/20190329/out-of-sight-but-still-there-the-scandal-of-squalid-paris-migrant-camps
    Benutzer Bild
  • Cédric Wermutstropfen 12.07.2019 21:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Dominik Treier 12.07.2019 22:06
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Cédric Wermutstropfen 12.07.2019 22:26
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Scott 12.07.2019 21:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 12.07.2019 22:20
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • w'ever 12.07.2019 21:40
    Highlight Highlight so was von heuchlerisch. eine medaille zu verteilen ist halt die bessere promo als selber die flüchtlinge aufzunehmen
    • Lord_ICO 12.07.2019 23:12
      Highlight Highlight Naja, wenn man sich informieren würde wüsste man, dass sich folgende Länder: Deutschland, Finnland, Portugal, Luxemburg und FRANKREICH, freiwillig zur Aufnahme eines Teiles der Flüchtlinge bereit erklärt haben.
    • w'ever 12.07.2019 23:40
      Highlight Highlight @lord
      eine person ist auch ein teil, oder? wieso nicht alle?
    • lilie 12.07.2019 23:50
      Highlight Highlight @w'ever: Die Stadtregierung von Paris kann keine Entscheidungen für das Land Frankreich fällen. Dafür ist die Landesregierung zuständig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Franz 12.07.2019 21:38
    Highlight Highlight Sehr gut, nächstes Mal bitte St-Tropez ansteuern und die Leute da absetzen. Mal schauen ob sie dann auch noch ne Medaille von den Franzosen bekommt
    • lilie 12.07.2019 23:52
      Highlight Highlight @Hans: Sie haben keine Medaillen von den Franzosen bekommen, sondern von den Parisern. Frankreich hat die Anfahrt verweigert. Die Stadt Paris hatte nichts dazu zu sagen.
    • landre 13.07.2019 00:47
      Highlight Highlight @lilie: Stimmt absolut..."Bienvenue dans les banlieues"? Oder ist es nur pure Arroganz seitens einer gewissen "Aristokratie"?
  • Binnennomade 12.07.2019 21:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Herr Ole 12.07.2019 21:41
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • landre 12.07.2019 21:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • atomschlaf 12.07.2019 21:31
    Highlight Highlight Einen französichen Hafen hat man ihr nicht angeboten.
    Heute in Paris grosser Polizeieinsatz gegen eine Migrantendemo.
    Aber einen Preis für "europäische Werte" verleihen.

    Was für ein billiges Geheuchel!
    • DasPatriarchat 13.07.2019 02:31
      Highlight Highlight Willkommen in EUropa 2019
    • Oigen 13.07.2019 08:24
      Highlight Highlight weil der Bürgermeister von paris ja auch über ganz Frankreich herrscht
    • Sergej Mütlich 14.07.2019 03:36
      Highlight Highlight nach seerecht sind gerettete in den nächsten sicheren hafen zu bringen. frankreich hat keine häfen im südlichen mittelmeer mehr... aber whataboutism ¯\_(ツ)_/¯
  • landre 12.07.2019 21:29
    Highlight Highlight Frankreich und Italien sind historisch seit weit mehr als einem Jahrhundert Antagonisten und das wird wahrscheinlich auch noch eine gewisse Zeit so bleiben.

    Dass Rackete offensichtlich eine personifizierte Extremistin ist und Salvini ebenfalls ein personifizierter Extremist ist, scheint in der Medienwelt unterschätzt zu werden.
    • RatioRegat 13.07.2019 01:35
      Highlight Highlight Dass sie es als Extremismus bezeichnen, Menschen vor dem Ertrinken zu retten, zeigt wie sehr sich die öffentliche Debatte nach rechts verschoben hat.

      Wir scheinen nichts aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
    • Grossmaul 13.07.2019 09:19
      Highlight Highlight Jetzt ist man schon ein Extremist, wenn man versucht das Richtige zu tun.
    • atomschlaf 13.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Fragt sich halt immer, aus welcher Vergangenheit man was lernen kann.
      Aus der Geschichte Nordamerikas und jener des römischen Reiches können wir tatsächlich einiges lernen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pontian 12.07.2019 21:17
    Highlight Highlight “Fluctuat nec mergitur - Von den Wogen geschüttelt, wird sie doch nicht untergehen.” Das Stadtmotto von Paris passt hier irgendwie auch, finde ich.
  • pamayer 12.07.2019 21:16
    Highlight Highlight Merci, Paris!

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