DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schlepper brachten Flüchtlinge mit Jet-Skis von Marokko nach Gibraltar

17.08.2017, 17:1517.08.2017, 17:27

Die spanische Polizei hat ein Netzwerk von Schleppern zerschlagen, die Flüchtlinge von Marokko aus mit Jet-Skis nach Spanien gebracht haben. Es seien insgesamt drei Schlepper festgenommen worden, zwei weitere hätten die Flucht ergriffen und würden nun mit internationalem Haftbefehl gesucht, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Schlepper hätten «beinahe täglich» Flüchtlinge von Marokko nach Spanien gebracht, hiess es. Es seien jeweils zwei Flüchtlinge für 5000 Euro pro Person auf einem Jet-Ski über die Strasse von Gibraltar transportiert worden. Für den nur 18 Kilometer langen Seeweg benötigten die Schlepper lediglich rund zehn Minuten.

Kleine Boote

Die Zahl der in Spanien eintreffenden Flüchtlinge war zuletzt wieder gestiegen. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen seit Jahresbeginn bis zum 11. August auf dem Seeweg 8385 Flüchtlinge nach Spanien.

Die IOM schliesst nicht aus, dass in diesem Jahr in Spanien mehr Flüchtlinge über den Seeweg ankommen als in Griechenland. Deutlich höher sind die Zahlen aber nach wie vor in Italien.

In der Strasse von Gibraltar nutzen Schlepper vor allem kleine Boote, um sich der Überwachung durch Sicherheitskräfte und Küstenwache zu entziehen. (whr/sda/afp)

Flüchtlinge in der Ägäis

1 / 10
Flüchtlinge in der Ägäis
quelle: x00025 / yannis behrakis
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Traditionelles Opferfest für Muslime in Senegal wird teurer

Im westafrikanischen Senegal bereiten drastisch gestiegene Preise zum muslimischen Opferfest vielen Familien Sorgen.

Zur Story