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Nordkorea testet angeblich U-Boot-Rakete



North Korean leader Kim Jong Un (C) provides field guidance at the newly built National Space Development General Satellite Control and Command Centre in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang May 3, 2015.    REUTERS/KCNA ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un habe den Befehl zum Abschuss der ballistischen Rakete erteilt - wer sonst ... Bild: KCNA/REUTERS

Nordkorea hat nach Angaben der Staatsmedien erfolgreich eine neu entwickelte Unterwasser-Rakete getestet. Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag. Machthaber Kim Jong Un persönlich habe den Befehl zum Abschuss der ballistischen Rakete erteilt und den Test von einem U-Boot aus verfolgt.

Es handele sich um eine «strategische Waffe von Weltrang», die dem neuesten Stand der Militärtechnologie entspreche, hiess es in dem Bericht. Mit der neu entwickelten Rakete könne die nordkoreanische Armee jegliche «feindlichen Kräfte auslöschen», die die «Souveränität und Würde» des Staates bedrohten, berichtete KCNA weiter.

Verstoss gegen UNO Resolutionen

Nordkorea feuert immer wieder Raketen mit unterschiedlicher Reichweite zu Testzwecken ab, um Stärke zu demonstrieren. Das isolierte Land verstösst damit gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.

Pjöngjang hatte in den vergangenen Jahren ausserdem drei Atomtests vorgenommen, den bislang letzten im Februar 2013. Nach Ansicht der südkoreanischen Regierung verfügt Nordkorea inzwischen über die Technologie, um zumindest einen kleinen Atomsprengkopf zur Bestückung einer Rakete zu bauen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 09.05.2015 13:07
    Highlight Highlight Betrachtet man die Politik Kim Jong Uns genauer und setzt sie in historische Bezüge, ist das alles sehr rational und effizient: eine erfolgreiche Abschreckung gegen den drohende Angriff einfach dadurch, dass man nebulöse unterirdische Bombenversuche (ca. alle 3 Jahre) als nuklear deklariert. Billiger geht es nicht.
    Das Millionenheer der einfachen Soldaten wird bekanntlich nicht bezahlt. Auch hier wieder: Billiger kann man Massenarbeitslosigkeit nicht kaschieren, sicherer kann man Aufstände zorniger junger Männer nicht im Keim ersticken.
    • zombie1969 09.05.2015 14:17
      Highlight Highlight 2) Dazu noch ein paar Wirtschaftsreformen und Photoshoppropaganda von erfundenen Manövern und schon hat man eine Volksmehrheit auf der Seite eines grauenhaften Regimes, das eigentlich keinen Rückhalt haben dürfte.

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