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epa08374708 A photo released by the official North Korean Central News Agency (KCNA) shows North Korean leader Kim Jong Un attending a politburo meeting of the ruling Workers' Party of Korea in Pyongyang, North Korea, 11 April 2020. South Korea and China have played down speculation that Kim Jong-un is seriously ill, after a Seoul-based website reported that the North Korean leader had undergone heart surgery, it was reported 21 April 2020.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Der heutige Herrscher Nordkoreas, Kim Jong Un. Bild: EPA

Kim und das banale Geheimnis seiner Macht aus der Sicht eines westlichen Chronisten

Die Spekulationen um den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim provoziert die Frage: Kann sich seine Familie im Falle eines Falles auch in vierter Generation an der Macht halten? Ja, mit grösster Wahrscheinlichkeit. Denn der Personenkult um die Kims ist von verstörender Raffinesse und Banalität. Ein Erlebnisbericht aus dem vermeintlichen «Herzen des Bösen».



Die Geschichte lehrt uns eigentlich, dass Diktatoren ihre Nachfolge nicht zu regeln und schon gar nicht die Macht in der Familie zu halten vermögen. Nicht einmal Josef Stalin ist es gelungen, einen Nachfolger zu installieren. In Nordkorea aber herrschen die Kims wie in einer Erbmonarchie bereits in der dritten Generation absolut. Vom Staatsgründer Kim Il Sung ist die Macht 1994 auf seinen Sohn Kim Jong Il und 2011 schliesslich auf den aktuellen Machthaber Kim Jong Un übergegangen.

In einer zweiwöchigen Reise im Sommer 2017 ist es nicht möglich, tief ins Innere eines unheimlichen Machtsystems zu blicken. Ein Nordkoreaner würde ja nach einer 14-tägigen geführten Reise durch unser Land die Geheimnisse der direkten Demokratie auch nicht ergründen können.

Und doch ist es allein durch Beobachtung möglich, etwas über den Personenkult rund um das Staatsoberhaupt zu verstehen. Schliesslich ist Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) auch in direktdemokratischen Staatswesen wie der Eidgenossenschaft ein blühender Industriezweig.

Die Familie im Vordergrund

Kim ist in Nordkorea in der Öffentlichkeit keineswegs so allgegenwärtig, wie wir aufgrund der unzähligen in der ganzen Welt verbreiteten Bilder vermuten könnten. Kim hier, Kim da, Kim auf einem Pferd, Kim mit Generälen bei Raketentests und so weiter und so fort.

Allgegenwärtig ist in Nordkorea vielmehr die Familie. Und geschickt wird Kim nicht als der alleinige weise, allwissende Führer gefeiert. Sondern seine ganze Familie. Die Verbundenheit des Volkes mit dem Familienclan wird auf eine banale und doch raffinierte Art und Weise kultiviert.

In allen öffentlichen Gebäuden sind die Bilder des Vaters und/ oder des Grossvaters zu sehen und in jeder grösseren Ortschaft stehen Statuen der beiden ersten Staatsoberhäupter. Wer daran vorbeigeht, verlangsamt seinen Schritt und verbeugt sich, wer daran mit dem Auto oder dem Velo vorbeifährt, verlangsamt auf Schritttempo. Radarkontrollen sind nicht erforderlich (so es denn überhaupt ein Radargerät in diesem Land geben sollte). Niemand denkt nur daran, an den Standbildern der Granden der Politik vorbeizurasen.

People bow in front of the bronze statues of late leaders Kim Il Sung and Kim Jong Il on the occasion of the 108th birth anniversary of Kim Il Sung in Pyongyang, North Korea Wednesday, April 15, 2020. (AP Photo/Cha Song Ho)

Der Grossvater (links) und der Vater (rechts) von Kim Jong Un. Bild: AP

Kim, der Bescheidene

Auf meine Frage, warum denn der aktuelle Kim nicht präsenter sei, warum nicht auch von ihm Standbilder zu sehen seien oder Standbilder mit allen drei bisherigen Staatsoberhäuptern, habe ich zur Antwort bekommen: «Wissen Sie, er ist so weise und bescheiden. Er erachtet sich noch nicht als würdig, auf gleicher Stufe wie sein Grossvater und Vater zu stehen.»

Das nimmt enorm viel «Erwartungsdruck» von Kim. Er wird als weises, bescheidenes Staatsoberhaupt präsentiert, das sozusagen in einer «Lernphase» steckt und nicht für die Missstände verantwortlich gemacht werden kann.

Kim wird wohl erst nach seinem Ableben auf die Stufe seines Grossvaters und Vaters gehoben. Sein Nachfolger, der nächste Vertreter der «Erbmonarchie» der Kims wird dann der neue weise, bescheidene Anführer des Volkes sein. Wahrlich, eine banale und doch raffinierte PR-Strategie.

Vom Präsidenten bis zum Marschall

Dazu passt, dass die Kims nicht die gleichen Titel tragen. Wäre der Staatsgründer der allmächtige, nicht mehr zu überbietende Titan, dann müssten seine Nachfolger zwangsläufig kleiner und kleiner werden. Das darf natürlich nicht sein.

Staatsgründer Kim Il Sung trägt den Titel «Präsident». Sein Sohn Kim Jong Il ist «General» und der aktuelle Kim «Marschall». Auf Lebzeiten, versteht sich. Es kann also keinen weiteren Präsidenten, General oder Marschall aus der Kim-Dynastie geben.

FILE - In this April 25, 2002, file photo, then North Korean leader Kim Jong Il claps from the balcony as soldiers salute him during a military parade, celebrating the foundation of the armed forces in Pyongyang, North Korea. North Koreans are marking the anniversary of the death of leader Kim Jong Il seven years ago with visits to statues and vows of loyalty to his son, Kim Jong Un. (AP Photo/Katsumi Kasahara, File)

Kim Jong Il bei einem Auftritt im Jahr 2002. Bild: AP/AP

Ich habe mich zu einem makabren Scherz hinreissen lassen. Einer unserer ständigen Reisebegleiter sprach fliessend Deutsch. Er hatte noch in der DDR studiert und war mit der deutschen Historie wohl vertraut. Also sagte ich zu ihm: «Ich wüsste einen Titel für den nächsten Kim». – «So?» – «der Führer». – Nie werde ich sein entsetztes Gesicht vergessen.

Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit sind die Frisuren der Männer. In der Hauptstadt tragen eigentlich alle das Haupthaar nach dem Vorbild von Kim. Was mich noch einmal zu einem Scherz mit meinem «Schatten» verleitet hat. «Gott sei Dank hat Kim keine Glatze». Der gute Mann hat sein Gesicht ob diesem Spruch vor Entsetzen mit den Händen bedeckt. Sorry, in Nordkorea sollte man als Gast eigentlich nicht scherzen.

Das Volk ist also mit der Dynastie der Kims und nicht nur mit einer einzigen Person verbunden und diese Dynastie hängt eben nicht, wie in einer «klassischen» Diktatur mit Gedeih und Verderb, an einem einzigen Namen. Das ist der Grund, warum die Kims gute Chancen haben, auch in vierter Generation zu regieren.

epa08374707 A photo released by the official North Korean Central News Agency (KCNA) shows North Korean leader Kim Jong Un inspecting an air defense unit in western area, North Korea, 12 April 2020. South Korea and China have played down speculation that Kim Jong-un is seriously ill, after a Seoul-based website reported that the North Korean leader had undergone heart surgery, it was reported 21 April 2020.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY  EDITORIAL USE ONLY

Kim Jong Un ist beim Volk äusserst beliebt. Bild: EPA

Der Krieg noch nicht zu Ende

Auch auf die Frage, warum das nordkoreanische Volk die Folgen einer absurden Politik erträgt (Atom- und Raketentests, aber Hunger im Land), ist erstaunlich einfach zu beantworten.

Schon nach wenigen Tagen in diesem Land wird klar: Der Krieg ist noch nicht vorbei. Nordkorea befindet sich im Grunde seit mehr als einem halben Jahrhundert im Kriegszustand.

Der grausame Koreakrieg, in der Erinnerung der «vaterländische Befreiungskrieg», bei dem die Hauptstadt Pjöngjang von den Amerikanern und ihren Verbündeten praktisch bis auf die Grundmauern zusammengebombt worden ist, wurde 1953 durch einen Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensvertrag beendet. Die Nordkoreaner können sich von diesem Trauma nach wie vor nicht lösen. Die Kriegsbedrohung wird im Alltag als real empfunden.

Der Befreiungskampf ist also nicht beendet, die Demarkationslinie am 38. Breitengrad wird als Grenze nicht akzeptiert und auf den in Nordkorea verkauften Karten nicht eingezeichnet. Es gibt in Nordkorea nur Karten der gesamten Halbinsel. Das grosse Sehnsuchtsziel ist die Vereinigung des Vaterlandes durch eine Vertreibung der US-Imperialisten auch aus Südkorea.

Das Argument, nur eine atomare Bewaffnung bewahre die Unabhängigkeit, ist für die Nordkoreaner keineswegs absurd und wird mit dem Hinweis bekräftigt, die Amerikaner hätten den Irak nicht zu zerstören gewagt, wenn Saddam Hussein im Besitze der Atomwaffe gewesen wäre.

Und bestätigen denn die gegen Nordkorea verhängten Sanktionen (die nur das Volk, aber nicht die Machthaber treffen) nicht den Kriegszustand? So erduldet das nordkoreanische Volk enorme Entbehrungen. Immer wieder fällt von unseren Begleitern der Satz: «Wir beugen uns nicht.»

Was zu einer banalen Schlussfolgerung führt: Würden die Sanktionen komplett aufgehoben und der Handel mit Nordkorea geöffnet und forciert, wäre die Abschottung nicht mehr aufrechtzuerhalten, die Kim-Dynastie würde wohl in kürzester Zeit gestürzt und der Albtraum wäre vorbei. Wahrscheinlich würde sich dann auch herausstellen, dass die ganzen Atombomben-Drohungen nur ein Bluff sind. Einer der grössten Bluffs der Weltgeschichte.

Aber gerade weil es so banal, so einfach zu sein scheint, passiert es nicht.

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Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

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42
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    Alle Leser-Kommentare
  • Amateurschreiber 27.04.2020 13:18
    Highlight Highlight - "nur eine atomare Bewaffnung bewahre die Unabhängigkeit"
    - "die Amerikaner hätten den Irak nicht zu zerstören gewagt, wenn Saddam Hussein im Besitze der Atomwaffe gewesen wäre"

    Was ist an diesen zwei Aussagen absurd?
    Ich habe auch ein gewisses Verständnis für das Iranische Atomprogramm. Denn nur die Atombombe schützt vor den USA!



  • runthehuber 27.04.2020 08:04
    Highlight Highlight Corona Enten Zeit. Kein Eishockey, keine Töffrennen. Aldo erzählt Klausi von seinem geführten Reisli nach Nordkorea und ist - schwuppdiwupp - auch noch Nordkorea Experte.... momol....
  • Bassgiegechrigu 26.04.2020 14:27
    Highlight Highlight Guter Bericht von Herrn Zaugg. Seine geschilderte Stalinzeit zwar nicht lupenrein, aber was soll's.
    Wenn er dann irgend einmal als Eismeister abgelöst wird, dann kann er gut weiterhin solche Berichte schreiben.
    Herr Zaugg ist aktuell sehr arbeitsam (hard working guy) - ob er wohl etwas für seine verlorene Wette mit dem EVZ auf die Seite legt?
  • Liselote Meier 26.04.2020 12:56
    Highlight Highlight Bezüglich Stalin musst du nochmals über die Bücher. Das ist nicht wirklich Vergleichbar mit dem Koreanischen System

    Da war eine Gruppe/Fraktion an der Macht und Macht blieb bei dieser Gruppe auch nach Stalins Tod. Diese Gruppe entstand während des russischen Bürgerkriegs in Zarizyn wo Stalin als Politoffizier tätig war.
    Durch Stalins Ehefrau stiess Chruschtschow zur Gruppe und wurde Teil davon.

    Stalin war der Platzhirsch, aber nicht ein Alleinherrscher. Das wurde im „Westen“ vollkommen nicht beachtet, erst mit der Öffnung der Archive in der 90er.

    Ergo keine Nachfolge geregelt, Falsch




  • Democracy Now 26.04.2020 12:49
    Highlight Highlight "Vermeintlich böse" !?

    Nordkorea betreibt Konzentrationslager...

    https://heigos.hypotheses.org/4055
    • Walter Sahli 26.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Wo steht "vermeintlich böse"?
    • Democracy Now 26.04.2020 15:33
      Highlight Highlight @WS: Ganz oben.

      Ich finde Erlebnissberichte von Konzentrationslagerinsassen und Wärtern etwas gewichtiger als Zauggs geführte Reisli..
  • Thomas Oetjen 26.04.2020 12:15
    Highlight Highlight Wenn die Schwester die neue «Führerin» wird und Zöpfe trägt? Dann words kompliziert mit den Nachahmer-Frisuren.
  • weisse Giraffe 26.04.2020 11:54
    Highlight Highlight Auf Netflix ist seit kurzem die südkoreanische Serie "Crash Landing on You" zu finden. Trotz des teilweise natürlich absurden Telenovela-Plots, lohnt sich die Serie wirklich, um einen Eindruck in den nordkoreanischen Alltag zu erhalten. Die ganz dunklen Seiten fehlen zwar, aber die kennt man ja zur Genüge. Keine andere Serie hat bisher die Atmosphäre in Nordkorea besser wiedergegeben.
    Und die Schweiz ist auch ein Handlungsort.
    • Caerulea 26.04.2020 13:20
      Highlight Highlight Es gibt auf YouTube ein paar intressante Interviews mit nordkoreanischen Flüchtlingen die deinen Eindruck bestätigen
    • Xumidi23 26.04.2020 13:40
      Highlight Highlight Gute Serie. Ich habe grossen gefallen an dieser Serie gefunden. Allerdings würde ich nicht sagen, das ich Dank dieser Serie jetzt besser Bescheid weiss als vorher. Ist nur eine Telenovela... Made by Swiss Tourismus? 🤔
  • Füürtüfäli 26.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Ich hab gehört er ist hirntot und
    damit jetzt das zweitdümmste Staatsoberhaupt auf der Welt.
    • Satan 27.04.2020 08:22
      Highlight Highlight ich habe jetzt gerade den Kaffee über die Tastatur verteilt. Danke für diesen Aufsteller am Morgen. XD
  • Adumdum 26.04.2020 10:22
    Highlight Highlight Ich dachte immer, niemand in Nordkorea darf Kim Jong Un's Haarschnitt haben? https://www.google.com/amp/s/www.telegraph.co.uk/news/2018/08/17/north-korean-fashion-police-crack-banned-haircuts/amp/
  • _kokolorix 26.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Der letzte Satz mag stimmen. Was aber das Verschwinden von Machtstrukturen im Verein mit unkontrolliertem Kapitalismus auslösen kann, zeigt das abschreckende Beispiel Irak. Irgend ein Plan für danach müsste es schon geben, sonst wird die Folge nur ein endloser Bürgerkrieg sein. An Waffen wird es ja nicht mangeln. Da ist vermutlich der jetzige Zustand vorzuziehen, so unerfreulich er auch ist
    • Alnothur 26.04.2020 17:40
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, was du konsumierst, aber du solltest aufhören damit...
  • Skeptischer Optimist 26.04.2020 09:20
    Highlight Highlight Nord Korea ist eine de-fakto Monarchie, in der absolutistischen Variante. Ähnliche Verhältnisse herrschten in Europa vor der Revolution und herrschen immer noch in Saudi Arabien, VAE, Katar und Kuweit.
  • Resistance 26.04.2020 09:15
    Highlight Highlight Hab schon gedacht, Kim kommt ins schweizer eishockey!
    • Admir Stöckli 26.04.2020 13:58
      Highlight Highlight Trainer beim SCB? 😅
  • LCS 26.04.2020 08:48
    Highlight Highlight China befürchtet, dass es bei einem Zusammenbruch des Kim-Regimes von einer Flüchtlingswelle überrollt würde, und - viel wichtiger - der Zusammenbruch zu einer Wiedervereinigung von Korea führen könnte. Eine Wiedervereinigung wäre aus chinesischer Sicht ein Albtraum, da dann Nordkorea als Puffer zwischen Südkorea mit den stationierten US-Soldaten und China wegfallen würde und die U.S.A. dann direkt an der chin. Grenze stehen könnten. Ausserdem wäre ein Wiederaufbau des Nordens (vor allem für den Süden) extrem teuer; die Kosten für den Wiederaufbau der ex-DDR wären hierzu im Vergleich ein Witz.
    • Masseneinwandererin 26.04.2020 12:30
      Highlight Highlight Ich sehe in der Kommentarspalte einige qualifizierte(re) Antworten, als den naiven Artikel des Chronisten, der mit der westlichen Weltvorstellung und Importen den Stalinismus retten möchte.
    • BetterTrap 26.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Leider vergisst du dabei völlig, dass China an sich sehr wohl den Wunsch nach einer Wiedervereinigung Koreas hat. So wie viele Koreaner.

      Hat China schon mehrmals betont - nur müssten sich die Amerikaner aus dem Gebiet verabschieden (was haben die nochmal 1000 km. von zu Hause weg zu suchen?). Aber das Imperium würde lieber einen Krieg in Kauf nehmen als die Einflusssphäre zu verkleinern.
    • Scenario 26.04.2020 13:30
      Highlight Highlight @BetterTrap
      Naja, so einfach ist es dann doch nicht ;)
      Wäre ich Südkorea, würde ich mir auch einen Big Buddy suchen, der mir den Rücken stärkt.

      Es ist ja naiv zu denken, hierbei geht es nur um Nordkorea... denn im Hintergrund ziehen die Chinesen die Fäden.

      Also... schön den Ball flach halten ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 26.04.2020 08:34
    Highlight Highlight Interessanter Bericht, der zeigt, wie die "Freie Welt" dieses "Reich des Bösen" regelrecht GEZÜCHTET hat!
    Mit der simplen Logik des "Kalten Krieges", die von den "Siegermächten" nach den "Heissen Weltkriegen" als "Neue Weltordnung" über die ganze Welt gestülpt wurde:
    "Entweder gehört Ihr zum Westen, oder Ihr gehört zum Osten. Ihr müsst Euch entscheiden! Wenn Ihr nicht zu uns gehören wollt, dann werden wir Euch das Leben zur Hölle machen! Wenn Ihr aber zu uns gehören wollt, dann werden wir Aufstiegsmöglichkeiten für Euch bereithalten, falls Ihr vorher genug Schutzgeld abliefert..."
  • BetterTrap 26.04.2020 08:23
    Highlight Highlight Es stellt sich immer wieder die Frage - die unbeantwortet bleibt?

    Warum wird Nordkorea so drakonisch sanktioniert? Denn das Sanktionen schlussendlich nichts anderes sind als wirtschaftliche Kriegsführung sollte mittlerweile bekannt sein. Und das wirtschaftliche Sanktionen an sich ein Unding sind, sollte auch klar sein. Oder welche Legitimation gibt es genau Armut in einem Land so stark zu forcieren, bis es sich den Interessen des Westens beugt?
    • Jacques #23 26.04.2020 09:16
      Highlight Highlight Weshalb? Schlussendlich ist es Egoismus. Der Egoismus und die Scheinheiligkeit des Westens.

      Jemanden klein halten, der anderes tut oder anders denkt, dadurch eine potentielle Gefahr ist ist schlicht alltäglich. Auch wenn diese Gefahr nur das Verändern einer Gewohnheit ist.

      Anzutreffen in Familien, Arbeitsgruppen, Kommissionen, Vorständen, in Mannschaften.

      Die Raketentests sind als Unmutsbekundung zu verstehen. Das Ringen um Anerkennung.

      Schöne Sunntig 🍀



    • PaLve! 26.04.2020 09:20
      Highlight Highlight Zusammenarbeit mit Nordkorea ist schlussendlich die einzige Lösung...
      Erst wenn die Nordkoreaner halbwegs wohlhabend werden, sind Lockerungen möglich.
    • Nie Mand 26.04.2020 09:44
      Highlight Highlight Du scheinst den stalinismus / Personenkult in deiner Aussage geradezu zu vernachlässigen. Meine grosseletern waren Stalin Opfer und diese Form des Kommunismus is die allerschlimmste, auch für die Bürger des jeweiligen Landes. Keine Sorge, auch ohne Sanktionen würden die Bürger des Landes niemals von den Importen profitieren können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jeffo56 26.04.2020 08:09
    Highlight Highlight Klaus Zaugg der T Rex. wird auch schwer werden einen nachfolger zu finden
  • Matlokk 26.04.2020 07:59
    Highlight Highlight Im Krieg denkt jeder von sich er sei „der Gute“ der für die „gerechte Sache“ kämpft. Alles eine Frage der Perspektive. Spannender Artikel vom Eismeister wie ich finde.
    • BVB 26.04.2020 11:45
      Highlight Highlight Auch wenn deine Aussage stimmen mag, sagt die Vereinbarkeit der Werte und Einstellungen eines Landes mit Menschenrechten mMn schon einiges darüber aus, ob das Land eher gut oder eher böse ist.
    • fools garden 26.04.2020 12:18
      Highlight Highlight Was Du da erwähnst hat seinen Ursprung bereits in kleinen Streitereien. Deine Wahrheit und Meine, können bereits Grund genug für Streit sein.
      Jede Meinung ist richtig aus dem betreffenden Blickwinkel...Meine ist freilich richtiger.

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