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UN-Bericht: Nordkorea hat «wahrscheinlich» kleine Atomwaffen



Im Ringen um die Entwicklung von Atomwaffen macht Nordkorea Berichten zufolge Fortschritte. Mehrere Länder gehen davon aus, dass die Autokratie «wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen entwickelt» hat, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen, wie aus einem vertraulichen UN-Bericht hervorgeht, deren Inhalte der Deutschen Presse-Agentur am Montag (Ortszeit) aus Diplomatenkreisen bestätigt wurden.

In this photo provided by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un attends an emergency Politburo meeting in Pyongyang, North Korea Saturday, July 25, 2020. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Kim Jong-Un: «Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben» Bild: keystone

Das Dokument des Expertengremiums der Vereinten Nationen zur Einhaltung der Sanktionen gegen Nordkorea betonte dabei, dass die Einschätzungen auf Informationen eines Mitgliedslandes zurückgingen. «Die Demokratische Volksrepublik Korea setzt ihr Atomprogramm fort, einschliesslich der Produktion von hochangereichertem Uran und dem Bau eines experimentellen Leichtwasserreaktors», heisst es in dem Bericht weiter.

Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist dabei kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte er bei einer Rede deutlich, dass er im Atomwaffenarsenal seines Landes eine Garantie für die Sicherheit sieht. «Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben», hatten ihn die Staatsmedien Ende Juli zitiert.

Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel war der zentrale Streitpunkt bei mehreren Verhandlungsrunden zwischen Washington und Pjöngjang. Die bilateralen Atomgespräche stecken seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von US-Präsident Trump mit Kim im Februar 2019 in Vietnam fest. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die atomare Abrüstung Nordkoreas und die Gegenleistungen Washingtons einigen. (sda/dpa)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maria R. 04.08.2020 19:07
    Highlight Highlight Kleine?

    Egal, wie klein oder gross so ein Sprengkopf ist, kann er einem ordentlich den Tag verderben.
  • Thomas Oetjen 04.08.2020 17:24
    Highlight Highlight «Es ist nur die eine Atombombe in einer falschen Hand die Sorgen macht.» Filmzitat
  • Hades69 04.08.2020 15:37
    Highlight Highlight Aha. Der Irak hatte aber auch Massenvernichtungswaffen. Wo sind wir hier? Chilbi oder investigativer Journalismus? Wohl eher langer Arm der Rüstungsindustrie.
  • Dörfu 04.08.2020 11:20
    Highlight Highlight Lieber kleine als keine ;-)
  • easy skanking 04.08.2020 10:57
    Highlight Highlight achjesses! und die amis haben wieviel dutzend grosser atombomben???
    • PaLve! 04.08.2020 20:04
      Highlight Highlight Und diese erst noch als einziges Land in der Weltgeschichte jemals in einem Krieg verwendet.
  • Amarillo 04.08.2020 09:14
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist nicht "die Bombe" an sich, sondern die Technik, um diese über grosse Distanzen genau ins Ziel steuern zu können. Deshalb die häufigen Raketentests in Nordkorea. Deshalb hatte der Iran damals auch bereitwillig dem "Atomdeal" zugestimmt, denn dieser berührt(e) die Raketen- & Steuerungstechnik nicht. Einen Nuklearsprengkopf kann sich ein Regime im Notfall irgendwie beschaffen, die ganze Raketen-, Abschuss- & Steuerungstechnik & die dafür nötige Infrastruktur, das Personal etc. kann man hingegen nicht einfach so heimlich kaufen, montieren und dann funktioniert's.
  • Tschowanni 04.08.2020 07:56
    Highlight Highlight Man schreibt einen Bericht, basiert auf Annahmen? Also bitte. Und noch was anderes. Würde die Annahme nicht bestehen das Nordkorea über A-Waffen verfügt, wären die USA schon lange über das Land hergefallen um die "Demokratie" einzuführen. Wie im Iran, Syrien, Lybien (in Zusammenarbeit mit Europa), Afghanistan etc.pp

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