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Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol haben sich bei ihrem Treffen in Seoul besorgt über den «Covid-19-Ausbruch» in Nordkorea geäussert.
Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol haben sich bei ihrem Treffen in Seoul besorgt über den «Covid-19-Ausbruch» in Nordkorea geäussert.Bild: keystone

Biden bietet Nordkorea Soforthilfe im Kampf gegen Corona an

21.05.2022, 10:50

Nach der Bestätigung eines Corona-Ausbruchs durch Nordkorea sind die USA laut Präsident Joe Biden zu schnellen Hilfslieferungen von Impfstoffen für das Land bereit. «Wir sind bereit, das sofort zu tun», sagte Biden am Samstag in Seoul. Die USA hätten bereits Hilfe angeboten, doch Nordkorea habe nicht darauf reagiert. Unter anderem habe China Hilfe angeboten. Die staatlich kontrollierten Medien in Nordkorea berichteten unterdessen, die «Ausbreitung der bösartigen Epidemie» sei nun gebremst und unter Kontrolle.

Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol hätten sich bei ihrem Treffen in Seoul besorgt über den «Covid-19-Ausbruch» in Nordkorea geäussert, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung. Demnach seien beide Seiten willens, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft Nordkorea im Kampf gegen das Virus zu unterstützen.

Die Regierungen der USA und Südkoreas gehen von einer ernsthaften Situation in dem international isolierten Nordkorea aus. Trotz des Streits um das nordkoreanischen Atomwaffenprogramm betonen beide Länder, zu humanitärer Hilfe für die Nordkoreaner bereit zu sein.

Als eines der letzten Länder der Erde hatte Nordkorea in der vergangenen Woche offiziell bestätigt, dass es Infektionsfälle mit dem Krankheitserreger gebe. Schon seit Ende April schoss demnach die Zahl fieberbedingter Erkrankungen explosionsartig in die Höhe. Am Samstag meldete das Land, es seien bisher fast 2.5 Millionen Fälle registriert worden, Hunderttausende Menschen befänden sich noch in Behandlung. Es habe über 60 Todesfälle gegeben. Es gibt keine offizielle Bestätigung, ob die Betroffenen mit dem Coronavirus infiziert sind, weil das Land nach Expertenangaben kaum Test-Kapazitäten hat. (sda/dpa)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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stormcloud
21.05.2022 11:20registriert Juni 2021
Lieber lässt der kleine Raketen-Zwockel sein Volk verrecken, als irgendwelche Hilfe anzunehmen 😔
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Gema89
21.05.2022 14:08registriert Juni 2021
Wow, ich finde es sehr schön, dass Humanitärehilfe keine Grenzen kennt.
Schade dass Nordkorea (noch) nicht auf das Angebot reagiert hat.
Die Welt muss gemeinsam gegen globale Herausforderungen kämpfen, sei es nun COVID-19 oder der Klimawandel. Die gesammt Menschheit ist gefährdet und so braucht es auch Alle um die Herausforderungen zu meistern.♥️🤗🕊️💪🏻🌈
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