Wegen CNN: Todesgerücht um «Zurück in die Zukunft»-Star Michael J. Fox
Michael J. Fox, bekannt aus der «Zurück in die Zukunft»-Reihe, sah sich in dieser Woche plötzlich mit falschen Todesmeldungen konfrontiert. Der Auslöser: ein folgenschwerer Fehler eines grossen US-Nachrichtensenders.
CNN hatte versehentlich einen Beitrag mit dem Titel «Erinnerung an das Leben des Schauspielers Michael J. Fox» veröffentlicht. Die Formulierung liess viele Fans sofort vermuten, der 64-Jährige sei gestorben. Doch nun gibt es Entwarnung.
Falschmeldung schlägt Wellen
Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Auf Social Media verbreiteten sich die Gerüchte schnell – bis Michael J. Fox über einen Sprecher klarstellen liess, dass es ihm gut gehe.
Der Agent erklärte gegenüber «TMZ», der Schauspieler sei «in guter Verfassung» und habe erst kurz zuvor an einer Veranstaltung teilgenommen. Dort stand der 64-Jährige auf der Bühne und gab Interviews.
CNN reagierte schnell auf den Fehler. Der Sender zog den Inhalt zurück und vermeldete: «Der Beitrag wurde versehentlich veröffentlicht. Wir haben ihn von unseren Plattformen entfernt und entschuldigen uns bei Michael J. Fox und seiner Familie.»
Tatsächlich war Michael J. Fox zuletzt öffentlich aktiv. Neben einem Auftritt beim Paley-Fest zeigte er sich bei einer Feier zur dritten Staffel der Serie «Shrinking». Dort traf er auf bekannte Gesichter wie Harrison Ford.
Zudem generierte er Aufmerksamkeit, als er sich mit seinem «Zurück in die Zukunft»-Kollegen Christopher Lloyd traf. Zu einem gemeinsamen Foto schrieb er, sie hätten am Strand zusammen gegessen – und verwies darauf, dass der Kult-Film dieses Jahr 41 Jahre alt wird:
Von Parkinson betroffen
Seit vielen Jahren lebt Michael J. Fox mit der Parkinson-Krankheit, die bei ihm bereits 1991 diagnostiziert wurde. Trotz gesundheitlicher Herausforderungen engagiert er sich weiterhin stark für die Forschung. Seine Stiftung hat inzwischen mehr als eine Milliarde Dollar für Studien und Behandlungen gesammelt.
Wie genau es zur Panne bei CNN kam, bleibt derweil unklar. Jedoch ist es bei grossen Medienhäusern Standard, dass Todesmeldungen und Nachrufe auf Hollywoodstars vorbereitet werden – insbesondere, wenn schwere Krankheiten bekannt sind.
