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People-News

Ex-Royals Harry und Meghan wollen Boulevard kalte Schulter zeigen

20.04.2020, 11:3020.04.2020, 12:56
By Bye Boulevard.
By Bye Boulevard.Bild: AP

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) wollen Berichten zufolge keinerlei Anfragen mehr von britischen Boulevardzeitungen beantworten. Das berichteten unter anderem die BBC und der «Guardian» am Montag. Ein entsprechendes Schreiben sei am Sonntagabend an die Chefredakteure der «Sun», der «Daily Mail», des «Mirror» und des «Express» gegangen. Anfragen von Journalisten dieser Zeitungen werden demnach künftig sowohl von dem Paar als auch deren Presse-Team ignoriert, heisst es in dem Brief, den die BBC auf ihrer Webseite in voller Länge wiedergab.

Den Schritt begründeten die beiden mit «verzerrter, falscher und grundlos in die Privatsphäre eindringender» Berichterstattung. Es gehe ausdrücklich nicht darum, Debatten zu unterdrücken oder akkurate Berichte zu zensieren, so das Schreiben. Anfragen anderer Medien würden weiterhin beantwortet, besonders wenn es sich um kleine und neu gegründete Organisationen handle.

Auf Kriegsfuss mit den britischen Tabloids

Harry und Meghan sind seit langem mit dem Boulevard auf Kriegsfuss. Meghan klagt derzeit gegen die «Mail on Sunday», weil das Blatt Auszüge eines persönlichen Briefs an ihren Vater veröffentlicht hatte. Eine Online-Anhörung vor Gericht dazu soll dem «Guardian» zufolge an diesem Freitag stattfinden. Meghans Vater hatte angekündigt, zugunsten der Zeitung auszusagen. Beobachter befürchten eine Schlammschlacht. Harry reichte im Herbst vergangenen Jahres Klage gegen die Verlage der «Sun» und des «Mirror» ein, weil sie angeblich seine Handy-Mailbox abgehört haben sollen. Die Vorwürfe beziehen sich auf eine länger zurückliegende Zeit.

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Das Paar hat sich seit diesem Monat aus dem engeren Kreis der britischen Königsfamilie zurückgezogen und bekommt nach eigenen Angaben keine finanzielle Unterstützung aus öffentlicher Hand. Unter anderem erhoffen sie sich davon, ihr Privatleben besser vor den Augen der Boulevardmedien schützen zu können. Sie leben laut Berichten inzwischen in der US-Metropole Los Angeles. (aeg/sda/dpa)

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