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Weinstein lässt Herausgabe von «explosivem» Material  verhindern



FILE - In this Jan. 6, 2016, file photo, producer Harvey Weinstein participates in a panel at the A&E 2016 Winter TCA in Pasadena, Calif. The Weinstein Co., mired in a sex scandal, may be putting itself up for sale. The company said Monday, Oct. 16, 2017, that it is getting an immediate cash infusion from Colony Capital and is in negotiations for the potential sale of all or a significant portion of the movie studio responsible for films like

Harvey Weinstein Bild: AP/Invision

Der mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontierte US-Filmproduzent Harvey Weinstein lässt über seine Anwälte die Herausgabe womöglich brisanter Unterlagen über seine Person verhindern. In diese verlangten zwei führende Mitarbeiter seiner Firma Einsicht.

Wie die britische Zeitung «Financial Times» am Freitag berichtete, liegt ihr ein Schriftwechsel zwischen Weinsteins Anwälten und den beiden führenden Mitarbeitern der Weinstein Company vor. Demnach versuchten Lance Maerov und Tarak Ben Ammar vergeblich, Einsicht in die Unterlagen zu bekommen.

Maerov und Ammar gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass diese Dokumente «explosives» Material und weitere Anschuldigungen gegen Weinstein enthalten. In einer von der Zeitung zitierten Erklärung der Anwaltskanzlei der beiden Mitarbeiter hiess es, dass Weinstein eine ganze «Armada von Anwälten» engagiere, um die Unterlagen unter Verschluss zu halten, spreche Bände.

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Weinstein soll über Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt haben. Rund 40 Frauen haben sich inzwischen mit entsprechenden Vorwürfen gemeldet, unter ihnen die Schauspielerinnen Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie. Mindestens fünf Frauen werfen Weinstein Vergewaltigung vor. Am Freitag berichtete auch die US-Schauspielerin Heather Kerr, Weinstein habe sie angegriffen und sexuell missbraucht.

In den USA und in Grossbritannien laufen Ermittlungen. Der einst mächtige Hollywood-Produzent hat inzwischen alle Posten in der von ihm mitgegründeten Produktionsgesellschaft aufgeben müssen. Er bestreitet die Vorwürfe. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • chrisdea 21.10.2017 16:13
    Highlight Highlight Sagen wir es mal so: dass er Dreck am Stecken hat, ist inzwischen (fast) jedem klar, in Anbetracht der Opfer die nun an die Öffentlichkeit treten. Aber dass jemand belastendes Material nicht freiwillig herausgibt kann man wohl auch in seinem Fall nachvollziehen, oder...?
  • Spooky 21.10.2017 13:24
    Highlight Highlight Muss ich jetzt Mitleid entwickeln für diese karrieregeilen Hollywood-Tussies à la Angelina Jolie?
  • Gubbe 21.10.2017 09:44
    Highlight Highlight Ich erniedrige Frauen nicht, schlage sie nie und ehre sie. Frage, wieso haben sich Frauen an Weinsteins Hals geworfen, und was ist für diese jetzt endzürnten Frauen "sexuelle Belästigung". Liegt da vielleicht der Eine und Andere Tausender in der Luft? Was für ein Scheusal ist den Herr Weinstein? Details sind nicht nötig. Ich möchte aber doch wissen, ab wann ein Mann ein Vergewaltiger ist.
    • Gubbe 21.10.2017 10:17
      Highlight Highlight Habe ich ein Thema angestossen das den Blitzern nicht behagt, oder kennen sie sich da nicht aus?
    • JuliSaflor 21.10.2017 11:14
      Highlight Highlight Es war nie die Rede davon, dass Frauen sich ihm angeboten hätten und er einfach nur zu schwach war abzulehnen. Weinstein hat die Frauen zu sich eingeladen und mit dem Ende ihrer Karrieren bedroht, sollten sie ihm nicht gefällig sein. Es gibt sogar eine Tonaufnahme die sein perfides Vorgehen beweist. Wie kann das bitte keine sexuelle Belästigung, bzw. Vergewaltigung sein?
    • Samurai Gra 21.10.2017 12:06
      Highlight Highlight Ist Juristisch ziemlich klar definiert:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung

      Siehe Abschnitt der Schweiz.
      Die Frauen waren Abhängig von Weinstein.
      Wenn sie Nein gesagt haben, wäre es nach Schweizer Recht Vergewaltigung ansonsten Sexuelle Nötigung.
      Hat er sie mit Drogen Willenslos gemacht, wars eine Schändung.
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