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Rechtsextremisten demonstieren am Samstag, 10. Oktober 2009, am Alexander Platz in Berlin. Nach dem Brandanschlag auf den Neonazi-Szenetreff

Im Norden Deutschlands gibt es ein Dorf, in dem sich mehrere Neonazis niedergelassen haben. (Symbolbild) Bild: AP

Leben im Neonazi-Dorf: «Würden wir fortgehen, hätten die Nazis gewonnen»

Die Lohmeyers wussten nicht, wer ihre Nachbarn sind, als sie nach Jamel zogen. Ihr Kampf hat das Dorf verändert – nicht aber Deutschland.

Christoph Reichmuth aus Jamel / CH media



Gerade mal zehn Kilometer sind es von Jamel bis zur Ostseeküste. Die Strasse zum Dorf ganz im Norden Mecklenburg-Vorpommerns ist als Sackgasse gekennzeichnet. 40 Menschen wohnen hier. Beim ersten Haus nach dem Ortsschild begrüsst einen das laute Gebell zweier deutscher Schäferhunde unfreundlich.

Etwas weiter vorn wirbt Sven Krüger in Frakturschrift für sein Abbruch- unternehmen. «Wir sind die Jungs fürs Grobe», steht auf dem Schild, das der mehrfach vorbestrafte, landesweit bekannte Neonazi angebracht hat. Krügers Fahrzeug trägt das Kennzeichen «Jam-el 88».

Die 88 ist ein Nazi-Code für «Heil Hitler». Auf einer Hausfassade in Jamel ist ein Wandgemälde angebracht. Es zeigt das Nazi-Ideal einer arischen Familie. Darüber die Worte: «Treu sind Mecklenburger Herzen – von Freiheit singt der Wind.»

Jamel: Hochburg der Rechtsextremen

Karte Jamel

Jamel befindet sich im Norden Deutschlands. Bild: chmedia/lsi

Die Häuseransammlung im hohen Norden gilt als Hochburg der deutschen Rechtsextremen. Als «Nazi-Dorf» hat sich der kleine Ort einen unrühmlichen Ruf eingebrockt. Fast alle der 40 Bewohner gehören der Neonaziszene an. Doch hier in Jamel wohnt auch das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer. Die beiden sind vor 16 Jahren aus dem Hamburger Szene-Kiez St.Pauli in die sattgrüne Landschaft gezogen.

Eine Gegend, die eigentlich idyllisch wäre, umgeben von Wiesen und Wäldern. Sie haben ein denkmalgeschütztes Forsthaus am Dorfrand erworben, mitsamt 7500 Quadratmeter Land. Die Lohmeyers haben hier eigentlich Ruhe gesucht. Stattdessen gab es Drohungen, eine Brandstiftung. Zeitweise standen die beiden unter Polizeischutz.

Ihr Grundstück ist nun gut gesichert, Kameras überwachen alles, was rund ums Haus herum passiert. «Wir wollten uns zurückziehen», sagt Birgit Lohmeyer, 61. Und Horst, 63, fügt hinzu: «Heute aber führen wir einen Stellvertreterkrieg für eine tolerante Gesellschaft.» Die Lohmeyers haben eine Mission: Sie wollen ihren Nachbarn, den Neonazis, entschieden entgegentreten.

Hammerskin-Mann im Gemeinderat

epa08203618 Following the call of two Hungarian extreme right organizations Legio Hungaria and Hungarian Hammerskins, some 500 Hungarian and foreign, among them German, demonstrators march in a park to commemorate the 75th anniversary of the ill-fated outbreak attempt of nazi German and Hungarian soldiers from the Castle of Buda besieged by the Soviet Red Army, before the end of World War II, on 11 February 1945, in Budapest, Hungary, 08 February 2020. A group of some 500 counter-demonstrators, several of them also from abroad, tried to disturb the commemoration, but police successfully separated the two companies.  EPA/TAMAS KOVACS HUNGARY OUT

Die Hammerskins sind europaweit aktiv. (Symbolbild aus Ungarn) Bild: EPA

Seinen Ruf als «Nazi-Dorf» hat Jamel primär einem zu verdanken: Sven Krüger. Der 46-Jährige sitzt heute im Gemeinderat von Gägelow, die politische Gemeinde, zu der auch Jamel gehört. Krüger hat eine dicke Polizeiakte, war bei der Nazi-Vereinigung Hammerskins, sass ein wegen schwerer Körperverletzung, räuberischer Erpressung, Landfriedensbruchs und illegalen Waffenbesitzes, um nur einige Punkte zu nennen. Jamel wollte er zu einer «national befreiten Zone» machen. Im Dorf hing eine Zeit lang die verbotene Reichskriegsflagge, ein Wegweiser zeigt den Weg nach Braunau am Inn, dem Geburtsort von Adolf Hitler. 855 Kilometer entfernt.

Um das Jahr 2000 herum begann Krüger hier Immobilien aufzukaufen und gab die Häuser an Gesinnungsgenossen weiter. «95 Prozent der Bewohner gehören der Neonaziszene an», erzählt Birgit Lohmeyer. Die letzte Wahl um den Einzug in den Gemeinderat verlor die SPD-Politikerin gegen Neonazi Krüger klar und deutlich.

Doch für ihren Kampf gegen den Rechtsextremismus brauchen die Lohmeyers keine politischen Mandate. Sie haben andere Mittel gefunden, um den Neonazis in Deutschlands Norden auf die Füsse zu treten. Seit 2007 veranstalten sie in ihrem Garten ein Open-Air-Festival. «Jamel rockt den Förster» heisst der Anlass. Hätte die Coronakrise nicht alles durcheinandergebracht, hätte das kleine Festival auch in diesem August über die Bühne gehen sollen.

ARCHIV - 23.08.2019, Mecklenburg-Vorpommern, Jamel: Der Schriftzug des 13. Open-Air-Musikfestival «Jamel rockt den Förster» hängt bei einer Band-Umbauaktion vor der Bühne. Das Festival gegen Rechtsextremismus «Jamel rockt den Förster» ist wegen der Corona-Pandemie für dieses Jahr abgesagt worden. (zu dpa «Festival «Jamel rockt den Förster» wegen Corona-Pandemie abgesagt») Foto: Rainer Jensen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Rainer Jensen)

Rock den Förster heisst das lokale Musikfestival. Bild: DPA

Wer auftritt, geben die Lohmeyers im Vorfeld nie bekannt, doch die 1200 Karten für «Jamel rockt den Förster» sind jeweils im Nu verkauft. Denn die Musiker, die in Lohmeyers Garten auftreten, tragen grosse Name: Die Ärzte, Die Toten Hosen, Herbert Grönemeyer und die Band Alphaville: Alle waren sie schon hier in Jamel. Und stets vertreten ist auch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. «Vielleicht», sinniert Birgit Lohmeyer, «hinterfragen wenigstens einige der Leute hier in Jamel ihre Ideologie, wenn sie sehen, dass sich Die Ärzte und Grönemeyer mit uns solidarisieren.»

Kampf gegen Dorf

Manchmal, sagt Horst Lohmeyer, sehne er sich nach seinem alten Leben. Seitdem Unbekannte 2005 ihre Scheune in Brand gesteckt haben, hat sich das Leben des Ehepaars verändert. Die Urheber des Brandanschlages wurden nie gefunden, doch wer dahinter steckt, daran besteht für die beiden kein Zweifel. «Ich habe ein Jahr gebraucht, um wieder in Normalität zu leben», sagt Birgit Lohmeyer. Doch Wegziehen kommt für die beiden nicht in Frage. «Würden wir fortgehen, hätten die Nazis gewonnen», sagt sie.

«Würden wir fortgehen, hätten die Nazis gewonnen.»

Birgit Lohmeyer

Es war eine Mischung aus Zufall und Naivität, die die beiden zu Vorkämpfern gegen den Rechtsextremismus werden liess. Als sie 2004 nach Jamel zogen, hatten sie sich nicht darüber erkundigt, wofür dieses Dorf genau steht. Heute ist ihr hübsches Haus unverkäuflich. «Jamel», sagt Horst Lohmeyer, «ist für viele ein No-go-Area.» Genau deshalb sei es wichtig, dass sie hier sind – und hier bleiben.

Lohmeyers Engagement gegen rechts hat Jamel verändert, hat dem Dorf einen neuen Anstrich verpasst. Die Gefahr, die von der Neonaziszene ausgeht, ist aber längst nicht gebannt. Das zeigen aktuelle Zahlen, die das deutsche Innenministerium diese Woche veröffentlicht hat. Die Fälle politisch motivierter Straftaten aus dem rechtsextremen Lager haben 2019 zugenommen. Innenminister Horst Seehofer sagt, es gebe «allen Grund, mit höchster Wachsamkeit vorzugehen». Der Rechtsextremismus ziehe eine «lange Blutspur» durchs Land: von den Taten des NSU über die Anschläge von München, Halle und Hanau. «Die grösste Bedrohung», betonte Seehofer, «ist nach wie vor die Bedrohung von rechts.» Daran ändert vorläufig auch das Engagement der Lohmeyers nichts.

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57
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Freethinker 02.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Richtigstellung:

    Ich habe geschrieben, sie sollen doch die Araberclans in dieser Gegend ansiedeln. Damit habe ich gemeint, dass beide Gruppierungen sich gerne über das Gesetz stellen, oder ihre eigenen machen wollen. Meinen Kommentar möchte ich nicht als Aufforderung zu Mord und Totschlag verstanden wissen. Aber wenn sich beispielsweise Hooligangruppen schlagen, habe ich weniger Mitleid, als wenn irgendein Familienvater von Hooligans angegriffen wird, der überhaupt nichts getan hat.
  • Amateurschreiber 02.06.2020 13:39
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht bilden die zwei Gruppen eher eine Symbiose. Wenn (offen) Linke neben (offen) Rechten wohnen, habe beide ihre Feindbilder direkt vor Augen und werden entsprechend ständig zum "Kampf" motiviert.
    Wie sagte es Volker Pispers: "Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur".

    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 22:07
      Highlight Highlight Sehr gut beobachtet!
      Es ist doch oft zu sehen, wie krampfhaft gewisse Leute ihre Feinde suchen und wenn sie sie nicht finden, werden halt welche konstruiert.
  • Neemoo 02.06.2020 10:11
    Highlight Highlight Sehr tragisch, dass ein verurteilter Neonazi überhaupt noch für ein politisches Amt gewählt werden darf!
  • John Henry Eden 02.06.2020 03:52
    Highlight Highlight Extremes Gedankengut ist nicht verboten und die Problematik daher so gut wie unlösbar.

    Man darf Leuten mit extremen Idealen nicht die Kinder wegnehmen und somit den "Nachschub" blockieren. Obwohl diese Spinner ihren Nachwuchs mit üblen Gehirnwäschen erziehen.

    Die Menschenrechte schützen auch die Extremen aller Art. Und irgendwo müssen die leben.
  • Freethinker 01.06.2020 23:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • ChiliForever 01.06.2020 22:17
    Highlight Highlight Im Norden OST-Deutschlands. Bitte, so viel Zeit muß sein.

    Ansonsten gibt's da schon seit Jahren einige hochinteressante Dokus drüber.
    • blueberry muffin 01.06.2020 22:21
      Highlight Highlight Ist nicht so als hätten die Wesis keine Nazis.
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:19
      Highlight Highlight blueberry
      Warum muss dann eine so alte Geschichte aufgewärmt werden? Hätten die nicht was näherliegendes finden können?

      Anscheinend nicht. Hätte es an anderen Orten ähnliche Konstellationen, hätten sich die "Kämpfer gegen Rechts" doch darauf gestürzt. Meinst du nicht auch?
    • ChiliForever 02.06.2020 10:53
      Highlight Highlight @blueberry: Doch, hat man in Westdeutschland auch. Ist in der und ähnlichen Formen aber typisch für Ostdeutschland.
      Dort gab es nach WW2 nämlich keine Aufarbeitung wie in Westdeutschland. In Ostdeutschland hat man nur nach dem Prinzip gelebt "alles Faschisten westlich von uns" ohne sich mit der Thematik zu beschäftigen. Damit haben die Ostdeutschen zwischen 1949 und 1989 auch nicht gelernt, verschiedenste Lebensvorstellungen verschiedener Menschen zu akzeptieren. Auch hat man dort nicht gelernt, einen gesunden Patriotismus im Gegensatz zum Nationalismus zu entwickeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 01.06.2020 21:01
    Highlight Highlight Das wird den Neo Nazis keinen Eindruck machen, dass Die Ärzte, Hosen und Herbert sich gegen sie stellen.
    Darf man das schreiben ?
    Ich denke in einem Dorf mit 47 Nazi können 2 normale Menschen nichts erreichen.
    Verwunderlich ist, dass dieses Pack da schalten und walten und sich wählen lassen kann.
    • derWolf 02.06.2020 10:17
      Highlight Highlight 37
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 02.06.2020 12:36
      Highlight Highlight @derWolf...wenn du schon genau sein willst, laut Wikipedia Eintrag 35 Einwohner, also 2 normale Menschen gegen 33 Nazi.
    • derWolf 02.06.2020 15:29
      Highlight Highlight @ nada. dachte mir das es noch 1, 2 weniger sind ;) und der Post sollte auch nicht so raus, sry. War ein Versehen. Ich dachte eigentlich das watson dies erkennt und nicht veröffentlicht, bei viel mehr Wörtern passiert das anscheinend eher..
  • Maria Cardinale Lopez 01.06.2020 20:55
    Highlight Highlight Joko und Klaas gaben den zwei überaus beeindruckenden Menschen auf Pro7 in ihrem 15min. Block mal Zeit um sich zu zeigen.
    Schade, dass nicht viel mehr Personen welche sich für die Rechte der Menschen einsetzen eine Plattform bekommen. Man zeigt lieber Skandale von AFD usw. Welche insgeheim doch Werbung ist für Sie.
  • KnolleBolle 01.06.2020 20:28
    Highlight Highlight Ich nenne keine Namen, aber hier in der Schweiz haben wir Dörfer in denen man sich verstecken muss wenn man bei der SVP ist. Ich finde Rechtsextrem ebenso wie Linksextrem nicht tolerierbar, tritt man als unwissender in eines dieser Lager und ist nicht derer Meinung, bist du am A....... Man sollte auch nicht nur auf die Rechten "Hitlerjungs" los, die Linken "Stalinisten" sind nicht besser.
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Dazu haben wir noch hier und dort Dörfer die von irgendwelchen Sekten oder Freikirchen unterwandert sind.

      Aber hier geht es eben um den wieder aufgewärmten "Kampf gegen Rechts".
    • Kleine Hexe 02.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Das ist möglicherweise ein gutes Argument. Für eine andere Diskussion!
      Selbst wenn deine Aussage stimmt, ändert das genau nichts an der Situation in diesem Neonazi-Dorf und hat auch nichts damit zu tun.
    • Rabbi Jussuf 02.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Kleine Hexe
      Aber es ändert sehr viel an der Relevanz des Artikels. Vergleicht man nämlich andere solche Orte, dann sind die Nazis in diesem Dorf noch fast Schmusekater.
      Bezeichnend auch, dass die Journis nichts neueres gefunden haben, als diese schon längst bekannte Story.
      Fazit: Hier geht es nur darum den "Kampf gegen Rechts" wieder anzufachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derWolf 01.06.2020 20:09
    Highlight Highlight "Die Häuseransammlung im hohen Norden gilt als Hochburg der deutschen Rechtsextremen. Als «Nazi-Dorf» hat sich der kleine Ort einen unrühmlichen Ruf eingebrockt. Fast alle der 40 Bewohner gehören der Neonaziszene an.."

    40! Einwohner, Really? Mecklenburg ist verloren 😂
    • Knety 01.06.2020 21:59
      Highlight Highlight Was ist daran so witzig? Es ist traurig das so etwas möglich ist.
    • aglio e olio 02.06.2020 09:42
      Highlight Highlight Habe im Kt ZH auch in einem Weiler mit 35 Einwohnern gewohnt. Auch verloren?
    • derWolf 02.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Vielleicht habe ich es ja verpasst, aber ich habe hier noch kein Wort über den Überfall von 20 Anifas gegen 3 Männer in Stuttgart gelesen. Mit Schlagringen beförderten Sie einen in Lebenagefahr. Danach prahlten Sie noch auf Indymedia damit, bevor sie plötzlich wieder weg war. Aber ihr bringt einen alten Bericht über ein Dorf von max. 37 Neonazis...🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • nine 01.06.2020 20:00
    Highlight Highlight Meine Solidarität haben sie und auch ich war, bin und werde immer Antifaschist sein.
    • Ein einsamer Holländer 01.06.2020 22:22
      Highlight Highlight Oh Mann 😮
      Bravo. Das du getraust dich hier zu outen.
    • P.Rediger 02.06.2020 07:54
      Highlight Highlight 86 Blitzer, wenn man gegen Faschismus ist? Echt jetzt?
    • Hirngespinst 02.06.2020 08:54
      Highlight Highlight Ich wüsste echt gern, wer warum bei diesem Kommentar Blitze gibt. 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 01.06.2020 19:35
    Highlight Highlight Lohmeyers engagement ist beeindruckt, danke für den tollen Artikel!
  • chnobli1896 01.06.2020 19:28
    Highlight Highlight Eine spannende Doku zu diesem Dorf

    Play Icon
    • Sharkdiver 01.06.2020 22:17
      Highlight Highlight Sehr interessant und Krass. Einfach nur wiedersieht.



      Aber eieieiei die Aussage direkte Demographie funktioniert nicht... 🥴
    • Peter Miese 01.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Danke, chnobli1896!
    • Brockoli 02.06.2020 05:40
      Highlight Highlight Das arische Ideal ist eine Frau mit Kopftuch? 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathan der Weise 01.06.2020 19:21
    Highlight Highlight Da muss man schon ein gefestigten Charakter haben um sich dem auszusetzen.
  • du_bist_du 01.06.2020 18:42
    Highlight Highlight Einerseits bedenklich was dich zusammenbraut. Andererseits bin ich froh wenn Extremisten alle auf einem Haufen sind in Ihrer Welt und nicht in jeder Nachbarschaft als lone wolf umherirren.
  • Benutzer144 01.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Gibt eine super ARD-Doku, wo ein Reporter für ein paar Tage nach Jamel zieht. Kann ich nur empfehlen

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