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epa08692687 Protesters confront Los Angeles police during a demonstration held to demand justice for the death of Breonna Taylor after the results of a grand jury indictment of former Louisville police officer Brett Hankison in Los Angeles, California, USA, 23 September 2020. Hankison was involved in the death of Breonna Taylor in Louisville, Kentucky, USA. Two other officers involved were not charged.  EPA/Kyle Grillot

Die Protestwelle scheint kein Ende zu nehmen. Bild: keystone

Louisville kommt nicht zur Ruhe: Proteste um Breonna Taylor dauern an



Die Proteste gegen die umstrittene Justizentscheidung im Fall der von Polizisten getöteten Afroamerikanerin Breonna Taylor sind in die zweite Nacht gegangen. Trotz der erneut verfügten Sperrstunde blieben am Donnerstagabend in der Stadt Louisville Demonstranten auf der Strasse, auf Fernsehbildern war zu sehen, wie einige von ihnen festgenommen wurden. In der Nacht davor waren zwei Polizisten angeschossen worden.

Breonna Taylor war im März bei einem Polizeieinsatz in Louisville (Bundesstaat Kentucky) in ihrer Wohnung erschossen worden. Drei Polizisten sollten tief in der Nacht einen Durchsuchungsbefehl ausführen. Nach Erkenntnissen einer Untersuchung klopften sie an der Tür und gaben sich als Polizei zu erkennen. Dafür fanden Ermittler einen Zeugen in dem Mehrfamilienhaus. Breonna Taylors Freund hörte das allerdings nach eigenen Worten nicht.

Als die Polizisten die Tür aufbrachen, schoss er einen von ihnen am Bein an – weil er sie für Einbrecher gehalten habe. Daraufhin eröffneten die Polizisten das Feuer und töteten die unbewaffnete Taylor, während sie ihren Freund komplett verfehlten.

Am Mittwoch wurde nun nur einer der drei Polizisten angeklagt – aber nicht wegen der Schüsse auf Taylor. Ihm wird «mutwilliger Gefährdung» vorgeworfen, weil einige seiner Kugeln auch Nachbarwohnungen getroffen hatten. Der Einsatz in Taylors Apartment wurde dagegen als rechtens eingestuft, weil die Polizisten sich verteidigt hätten. (cki/sda/dpa)

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