International
Raumfahrt

Artemis 2: Crew benennt Mondkrater nach verstorbener Frau von Astronaut

Astronauten benennen Mondkrater nach verstorbener Ehefrau

07.04.2026, 10:2807.04.2026, 15:39

Die vier Astronauten der «Artemis 2»-Mission haben einen zuvor namenlosen Mondkrater nach der Ehefrau ihres Kommandanten Reid Wiseman benannt. Der Krater – ein «heller Punkt auf dem Mond» – solle von nun an Carroll-Krater heissen, sagte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen mit tränenerstickter Stimme aus der «Orion»-Kapsel. Damit solle an die 2020 im Alter von 46 Jahren an Krebs gestorbene Ehefrau des «Artemis 2»-Kommandanten Reid Wiseman erinnert werden.

Video: watson/nina bürge

Danach umarmten sich die vier Astronauten – neben Hansen und Wiseman noch Christina Koch und Victor Glover. Die zwei Töchter von Wiseman und seiner gestorbenen Ehefrau verfolgten das Ganze im Kontrollzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas.

Die vier Astronauten sind die ersten Menschen seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes. Sie waren in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) an Bord der «Orion»-Kapsel mit dem Raketensystem «Space Launch System» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben und sollen nach etwa zehn Tagen im Pazifik wieder auf der Erde aufkommen. (sda/dpa)

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Was ein EU-Parlamentarier von der Personenfreizügigkeit hält
Christophe Grudler kommt aus dem französischen Belfort und sitzt für die liberale Modem-Partei im EU-Parlament. Was hält er von der Personenfreizügigkeit?
In ihrer Region leben Grenzgänger im Camper, weil es zu wenige Wohnungen gibt. Sorgt die Personenfreizügigkeit auch auf französischer Seite für Probleme?
Christophe Grudler: Ein intensiver Austausch bringt immer positive und negative Effekte mit sich, das ist normal. Neben den Vorteilen für Wirtschaft und Beschäftigung gibt es immer auch negative Auswirkungen, darunter den Druck auf den Wohnungsmarkt, den wir auch auf französischer Seite kennen. Aber die Bilanz bleibt positiv. Die Schweiz profitiert von den qualifizierten Arbeitskräften. Und die Grenzgänger bringen gute Löhne nach Hause.
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