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Russlands Geheimdienst meldet: Anschlag in Moskau vereitelt



epa08562659 Rain clouds over the Kremlin before heavy rain in Moscow, Russia, 23 July 2020.  EPA/YURI KOCHETKOV

Bild: keystone

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigener Darstellung einen Terroranschlag in der russischen Hauptstadt vereitelt und einen Verdächtigen getötet. Der Mann aus Zentralasien habe bei der Festnahme nahe Moskau um sich geschossen, teilte der Geheimdienst am Montag mit.

Die Einsatzkräfte sollen ihn dabei getötet haben. Der Verdächtige soll einen Anschlag an einem viel besuchten Ort in der Millionenmetropole geplant haben.

Details zu dem Mann waren bislang nicht bekannt. Er soll nach FSB-Angaben Kontakte zu einer Terrororganisation in Syrien gehabt haben. Bei ihm wurden Handgranaten und ein Sturmgewehr gefunden. Sein Bruder wurde demnach festgenommen. Nach möglichen Komplizen werde noch gesucht, hiess es. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

In den vergangenen Wochen gab der FSB immer wieder bekannt, mutmassliche Terrorverdächtige ausgeschaltet zu haben. Zuletzt sollen die Behörden auch in Chabarowsk im Fernen Osten des Landes einen Anschlag verhindert haben, wo seit Wochen Tausende Menschen wegen des Einflusses aus Moskau demonstrieren. Der Mann soll einen Anschlag bei einer Massenveranstaltung – möglicherweise bei einem Protestzug – geplant haben, teilte der Geheimdienst mit.

Russland geht seit Jahren hart gegen mutmassliche Islamisten vor. In Syrien und im Irak sollen sich Tausende Freiwillige aus Russland und Zentralasien der Terrormiliz «Islamischer Staat» angeschlossen haben. In Südrussland und im Nordkaukasus kämpfen auch kriminelle Banden sowie Islamisten gegen die Zentralregierung. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Könnte sein, könnte aber auch eine Inszenierung gewesen sein.
    In der "Führungsmacht der Lügen" ist zur Zeit so ziemlich alles falsch, oder läuft falsch.
    Das "Ost-Imperium" ist noch mehr dem Untergang geweiht, als das in sich gespaltene und dadurch blockierte "West-Imperium".
    Sinnbildlich für das auf Sand gebaute Putin'sche Mafia-System tauen jetzt die Permafrostböden in Sibirien auf, worauf klobige Stalin-Bauten im Morast versinken und schmieriges Öl ausläuft.
    Eigentlich bräuchte es da gar keine Terroristen mehr,
    denn die hätten ja ihr Ziel, ein "Reich des Bösen" zu schaffen, erreicht...
  • Quo Vadis 27.07.2020 18:34
    Highlight Highlight Man fragt sich wie es mit Russland tatsächlich steht? Zuerst die erneuten Marine-Jahrestage etc. und nun Anschläge die verhindert würden..

    Kritische Stimmen sagen:

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