International
Russland

Russisches Flugzeug landet bei Moskau in einem Maisfeld

Russisches Flugzeug landet bei Moskau in einem Maisfeld – nur Leichtverletzte

15.08.2019, 09:4015.08.2019, 10:38
epa07774163 Russian police officers near the site of Ural Airlines A-321 passenger plane emergency landing outside Zhukovsky airport in Ramensky district of Moscow region, Russia, 15 August 2019. A-32 ...
Bild: EPA

Ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 230 Menschen an Bord ist nach einer Kollision mit Vögeln in einem Maisfeld gelandet. Dabei seien am Donnerstagmorgen mindestens zehn Menschen verletzt worden, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Behörden. Die Verletzten, darunter drei Kinder, hätten Prellungen und Hautabschürfungen erlitten.

Ein Schwarm Vögel war demnach offenbar kurz nach dem Start in das Triebwerk der Maschine der Fluglinie Utair geraten. Dies habe zu erheblichen Störungen geführt, weshalb die Piloten zurück zum Flughafen Schukowski vor den Toren Moskaus flogen. Die Triebwerke seien kurz vor der Landung auf dem Feld abgeschaltet worden, teilten die Behörden mit.

Auf Bildern und Videos ist zu sehen, wie der Airbus 321 in dem Maisfeld gut einen Kilometer von der Landebahn steht. Die Agentur Ria Nowosti zitierte einen Passagier mit den Worten: «Ich hielt mein Kreuz fest, jetzt glaube ich definitiv an Gott.» Die Maschine wollte von Moskau nach Simferopol auf der Halbinsel Krim fliegen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Flying V – das neuartige Flugzeug-Konzept der Zukunft
1 / 6
Flying V – das neuartige Flugzeug-Konzept der Zukunft
Bild: tudelft.nl
quelle: tudelft.nl
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Was uns das Flugpersonal EIGENTLICH sagen will
Video: watson
Palantir-Chef kauft Wald in Schweden: Kritik von Anwohnern und Jägern
Alex Karp, Chef des US-Konzerns Palantir, hat im schwedischen Bergland ein riesiges Waldgebiet erworben. Jäger verloren ihre Reviere, Anwohner misstrauen dem Geschäft.
Der Chef des US-Softwarekonzerns Palantir, Alex Karp, hat im schwedischen Bergland rund 15'000 Hektar Wald- und Fjällgebiet gekauft. Verkäufer war der Forstkonzern SCA, der Kaufpreis lag bei 240 Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet mehr als 32 Millionen Euro. Zuerst berichtete der schwedische Fernsehsender SVT über den Fall. Völlig unklar ist bislang, was Karp mit dem Waldstück vorhat.
Zur Story