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Russland bringt Propaganda-Trucks nach Mariupol

Nach wochenlangen Kämpfen ist die Stadt Mariupol unter russischer Kontrolle. Jetzt will der Kreml die verbliebene Bevölkerung der Hafenstadt offenbar mit seiner Propaganda beschallen. 
27.05.2022, 21:46
Ein Artikel von
t-online

Wochenlang tobten in Mariupol die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen. Die Stadt am Asowschen Meer wurde mit ihrem Stahlwerk zum Symbol des ukrainischen Widerstandes – in der letzten Woche gaben auch die letzten Kämpfer auf. Nun herrschen in Mariupol die Russen, und haben offensichtlich ihre Propaganda mitgebracht. 

Drei Informations- und Alarmierungssysteme seien in die Stadt in der selbsternannten «Volksrepublik Donezk » gebracht worden, schrieb das russische Ministerium für Katastrophenschutz am Donnerstag auf Telegram. Drei Monate lang hätten die Einwohner in einem «Informationsvakuum» gelebt. Eines der Systeme sei fest installiert worden, die anderen beiden würden sich durch die Stadt bewegen. 

Videos, die aus Mariupol stammen sollen, zeigen grosse Bildschirme, die auf Lastwagen montiert wurden und russisches Staats-TV zeigen. Die Aufnahmen sehen Sie hier oder oben im Video. Der Angriffskrieg auf die Ukraine darf im russischen Fernsehen nicht als solcher bezeichnet werden – Präsident Wladimir Putin hatte ein strenges Mediengesetz erlassen, das den Begriff im Zusammenhang mit der «Spezialoperation», wie er es bezeichnet, verbietet.

Russland verbreitet mithilfe von Lastwagen mit montierten Bildschirmen russische Propaganda.
Russland verbreitet mithilfe von Lastwagen mit montierten Bildschirmen russische Propaganda.Bild: twitter

Derweil gibt es Berichte, dass die Strom- und Wasserversorgung in der Hafenstadt noch immer nicht wiederhergestellt ist. Mariupol hatte vor dem Angriffskrieg etwa 440'000 Einwohner. Ein Grossteil ist wohl geflohen, über den Alltag der verbliebenen Menschen unter russischer Besatzung ist wenig bekannt.

Verwendete Quellen:

((sje,t-online ))

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mber
27.05.2022 23:27registriert Februar 2019
Wenn man drei Monate unter Beschuss war kennt man wohl den Unterschied zwischen Krieg und Spezialoperation.
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Liebu
27.05.2022 23:55registriert Oktober 2020
Derweil gibt es Berichte, dass die Strom- und Wasserversorgung in der Hafenstadt noch immer nicht wiederhergestellt ist.

Wer braucht schon Strom und Wasser, wenn er Propaganda haben kann.

Hier sieht man die wahren Absichten der Invasoren.
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G. Laube
28.05.2022 00:12registriert April 2020
Es ist einfach nur widerlich, was diese Verbrecherbande bietet 🤢… und die Propaganda unterscheidet sich nur noch in Nuancen von derjenigen in Nordkorea.
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