DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zehn Tage Haft für Kreml-Kritiker Nawalni

01.07.2019, 22:15

Im Russland muss Regierungskritiker Alexej Nawalni wegen seiner Teilnahme an einer Demonstration für zehn Tage ins Gefängnis. Ein Gericht in Moskau befand ihn am Montag für schuldig, das Gesetz gebrochen zu haben, als er sich an dem Strassenprotest im Juni beteiligte.

«Zehn Tage Gewahrsam wegen einer Kundgebung gegen Willkür», kommentierte Nawalni das Urteil auf Twitter. «Das ist unangenehm, aber ich denke, ich habe das Richtige getan. Wenn wir schweigen und zu Hause sitzen, wird die Willkür niemals aufhören.»

Nawalni beim Verlassen des Gerichts.
Nawalni beim Verlassen des Gerichts.
Bild: AP/AP

Nawalni war mit etwa 500 anderen Demonstranten von der Polizei festgenommen worden. Sie hatten die Bestrafung von Polizisten wegen deren Rolle bei der Festnahme des Enthüllungsreporters Ivan Golunow gefordert.

Der Journalist, der für seine Berichterstattung über Korruption unter Moskauer Stadtpolitikern bekannt ist, war wegen angeblichen Drogenhandels festgenommen worden. Nach ungewöhnlich scharfer Kritik in den Medien liess die Polizei die Vorwürfe aber überraschend fallen und setzte Golunow wieder auf freien Fuss. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alexej Nawalny

1 / 6
Alexej Nawalny
quelle: x90156 / maxim shemetov
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Putin macht eine Instastory

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zur Arbeit nur noch mit Zertifikat – Italien führt die Quasi-Impfpflicht ein

Ab dem 15. Oktober können die Italienerinnen und Italiener nur noch mit dem Impfpass zur Arbeit erscheinen. Zwar gilt auch ein negativer Test, doch der muss selbst bezahlt werden. Die Regelung gilt sowohl für den öffentlichen Dienst als auch für die Privatwirtschaft.

Mario Draghi hatte schon zu Beginn der Woche Entschlossenheit signalisiert: «Bestimmte Dinge müssen getan werden, auch wenn sie unpopulär sind», erklärte der italienische Ministerpräsident unmissverständlich. An der Regierungssitzung am Donnerstag erfolgte sie dann, die unpopuläre Entscheidung: Ab dem 15. Oktober müssen Angestellte und Arbeiter beim Eintreffen an ihrem Arbeitsplatz die nationale «Green Card» vorweisen.

Können sie dies nicht, werden sie von den für die Kontrollen zuständigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel