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Kreml-kritischer russischer Journalist in Kiew erschossen



Der russische Journalist Arkady Babtschenko wurde gemäss übereinstimmenden Medienberichten am Dienstagabend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getötet. Wie der britische «Independent» schreibt, wurde Babtschenko in seinem Appartement angeschossen und verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Babtschenko, der zu den bekanntesten Kriegsreportern Russlands gehörte, begann seine journalistische Karriere während des Tschetschenien-Kriegs, als er in der russischen Armee diente.

Im Februar 2017 verliess Babtschenko Russland und liess sich in Tschechien nieder, später zog er in die Ukraine. Es sei eine gute Idee, für eine Weile ausserhalb des «gottbehüteten Mutterlands» zu leben, soll er damals auf Facebook geschrieben haben.

Laut «Independent» schrieb Babtschenko noch am Montagabend auf Facebook, dass eine dem russischen Präsidenten Putin nahestehende, ungenannte Person seine Ermordung angeordnet hätte. Wenig später löschte Babtschenko den Eintrag.

Es wird vermutet, dass die Ermordung Babtschenkos im Zusammenhang steht mit seiner kritischen Berichterstattung über die Kriege in der Ukraine und in Syrien. Der 41-Jährige war ein Kritiker des Kreml und Präsident Putins. (wst)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Husar 30.05.2018 09:44
    Highlight Highlight Da waren keine Profis am Werk. Profis hätten 100 % verhindert, dass er sich auf den Weg in's Krankenhaus macht, um auszuschliessen, dass er noch jemandem irgendetwas sagen kann, oder etwas übergeben.
    Das war ziemlich sicher kein Mordanschlag. Das war etwas anderes.
    • Erba 30.05.2018 13:41
      Highlight Highlight was genau war es dann? Die Kugel hat sich verirrt?
    • Husar 30.05.2018 15:09
      Highlight Highlight @Erba
      Woher soll ich das wissen? Ich interpretiere nur den Artikel. Dabei weiss ich noch nicht einmal, ob irgendetwas darin wahr ist.
  • tagomago 30.05.2018 00:05
    Highlight Highlight War das nicht der Flitzer vom CL Final?
  • Fabio74 29.05.2018 22:47
    Highlight Highlight es war schon immer brandgefährlich einen Diktator öffentlich zu kritisieren.
    Mal sehen ob auch in KIew irgendwelche Tschetschenen morden
    • Kubod 30.05.2018 00:01
      Highlight Highlight Danke für den passenden Kommentar.
      Thumbs up
  • PlüschBerserker 29.05.2018 22:19
    Highlight Highlight Das war kein Mord, sondern Suizid.

    Über Putin zu lästern gilt als Selbstmord.
  • Lusch 29.05.2018 22:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Watcher 29.05.2018 23:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Nathalie Zickli 30.05.2018 01:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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