International
Russland

Putin Propagandistin wohl vergiftet

Verdacht auf Vergiftung: Putin-Propagandistin zusammen mit ihrem Ex-Mann tot aufgefunden

08.01.2024, 15:1708.01.2024, 17:20

In Russland leben derzeit nicht nur Regimekritiker gefährlich, sondern auch Putins Propagandisten. Am 5. Januar war Zoya Konowalowa tot aufgefunden worden, wie heute Montag bekannt wurde. Die 48-Jährige war die Chefredaktorin in der staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft Kuban. Kuban gehört zum WGTRK-Konzern, zu dem wiederum 89 regionale Fernseh- und Radiostationen gehören. Sie wurden in ihrem Daheim neben der Leiche ihres Ex-Mannes (52) gefunden.

An den Leichen von Konowalowa und ihrem Ex-Mann waren keine sichtbaren Verletzungen gefunden worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti. «Die Todesursache soll eine Vergiftung durch eine unbekannte Substanz sein», ergänzte die Nachrichtenagentur.

Der Tod von Konowalowa ist der jüngste in einer Reihe mysteriöser Todesfälle russischer Medienschaffenden und Putin-Propagandisten. Erst am Sonntag wurde bekannt, dass der russische Journalist Alexander Rybin an der Grenze zur Ukraine tot aufgefunden worden war. Vergangenen Monat war Anna Zarewa, die stellvertretende Chefredakteurin der Komsomolskaja Prawda, tot in ihrer Wohnung in Moskau aufgefunden worden.

++ Update folgt. ++

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Jüngste weibliche Abgeordnete Neuseelands geht mit traditionellem Haka-Tanz viral
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mehr Öllieferungen durch Strasse von Hormus – die Gründe
Öllieferungen durch die umkämpfte Strasse von Hormus nehmen zu. Derzeit flössen etwa 65 bis 70 Prozent der Ölmenge verglichen mit Vorkriegsniveaus durch die Meerenge, schrieb die der Energie-Datenanbieter Vortexa auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA.
Zur Story