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Neue Polizei-Statistik belegt: Täglich 58 Morde in Südafrika



epa07819537 Tens of thousands protest outside parliament against gender based violence following a week of brutal murders of young South African women in Cape Town, South Africa, 05 September 2019. The protestors demanded the South African government clamp down on gender based violence. President Cyril Ramaphosa spoke to the crowd and promised more stringent measure against those convicted of rape and sexual violence. University of Cape Town student Uyinene Mrwetyana was brutally raped and murdered inside the Clareinch Post Office by a post office worker earlier in the week sparking a national outcry and rolling protests in the wake of her death.  EPA/NIC BOTHMA

Wo bin ich sicher? Bild: EPA

Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste gegen die Gewalt im Lande hat Südafrikas Polizei ihre jüngste Statistik vorgelegt. Pro Tag gab es demnach zwischen April 2018 und diesem März knapp 58 Morde sowie 144 Vergewaltigungen und andere Sexualdelikte.

«Die Statistik schaut nicht gut aus», gab Polizeiminister Bheki Cele am Donnerstag bei der Präsentation der Zahlen im Parlament zu. Die Zahl der Morde habe sich um 3.6 Prozent auf 21'022 Fälle erhöht, die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen und Sexual-Strafdelikte um 4.6 Prozent auf 52'420 Fälle.

In den vergangenen Wochen hatte mehrere Fälle von Frauenmorden für Empörung gesorgt. Eine Internet-Petition für eine Wiedereinführung der Todesstrafe für Verbrechen an Frauen in Südafrika hatte binnen weniger Stunden Hunderttausende Unterstützer gefunden.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hatte die Morde als «Fleck auf unserem nationalen Gewissen» verurteilt. Zudem kamen in den vergangenen zwei Wochen ein Dutzend Menschen bei gewalttätigen Übergriffen ums Leben, die sich oft gegen andere afrikanische Migranten richteten. Sie hatten in mehreren anderen afrikanischen Ländern zu Protesten geführt. (aeg/sda/dpa)

Nelson Mandela

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