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Was schenkt man einem Kronprinzen, der schon alles hat? – Eine goldene Maschinenpistole!



epa07378820 A handout photo made available by Press Information Department shows Saudi Crown Prince Mohammad Bin Salman (C) is flanked by Pakistan's President Arif Alvi (L), and Pakistan's Prime Minister Imran Khan (R), during their meeting in Islamabad, Pakistan, 18 February 2019. Pakistan on 18 February conferred its highest civilian award, Nishan-e-Pakistan, to the crown prince of Saudi Arabia where he announced multi-billion-dollar investments to help the kingdom's traditional ally tide over financial crisis amid declining foreign exchange reserves.  EPA/PRESS INFORMATION DEPARTMENT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Pakistans Ministerpräsident Imran Khan (r.) und der pakistanische Präsident Arif Alvi (l.) beim offiziellen Fototermin mit Mohammed bin Salman (m.). Bild: EPA/PRESS INFORMATION DEPARTMENT

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman besuchte am Sonntag Pakistan. Ministerpräsident Imran Khan und Armeechef Qamar Javed Bajwa empfingen den hohen Besuch aus Saudi-Arabien.

Und wie es die islamische Gastfreundschaft so will, werden bei einem Besuch fleissig Geschenke ausgetauscht. So auch am Montag, als MBS den pakistanischen Senat besuchte.

Bloss, was schenkt man einem Kronprinzen, der bereits alles hat? Ganz einfach, eben etwas Persönliches, etwas Individuelles. Etwas, das auf die Interessen des Beschenkten Bezug nimmt.

Und der pakistanische Senat so: Hier, nimm diese goldene Knarre.

Bild

Die Maschinenpistole von Heckler & Koch MP5 kostet im Normalfall etwa 2000 Dollar, was die Individualisierungen kosteten, ist nicht bekannt. senate of pakistan

Während der zweitägigen Visite unterzeichneten beide Länder Abkommen im Wert von etwa 20 Milliarden Dollar, schreibt CNN.

Die Hauptstadt Islamabad wurde für den Besuch abgeriegelt, Tausende Sicherheitskräfte wurden in die Stadt entsandt, Militärs und Polizisten überwachten die Zufahrten nach Islamabad. Handy- und Internetdienste wurden in einigen Teilen blockiert und die Zufahrten in die befestigte Diplomatenzone wurde für den Besuch gesperrt.

Der im Zusammenhang mit der Ermordung des saudischen Regierungskritikers Jamal Khashoggi in der Kritik stehende Kronprinz reiste mit einer tausendköpfigen Delegation aus offiziellen Vertretern und Geschäftsleuten an. Nach Angaben des pakistanischen Informationsministers Fawad Chaudhry ist dies die grösste offizielle Delegation, die das Land jemals empfangen hat.

Khashoggi, der als Journalist im Exil in den USA lebte, war im vergangenen Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul von einem aus Riad angereisten Spezialkommando ermordet worden. In den vergangenen Monaten tauchten Hinweise auf eine mögliche Verstrickung des saudischen Kronprinzen in die Tat auf. (jaw/sda/dpa)

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

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