International
Schweiz

Venezuela Maduro: 200 Demonstrierende demonstrieren in Bern

Menschen demonstrieren gegen die US Intervention in Venezuela am Sonntag, 4. Januar 2026 in Bern. Die USA haben am 3. Januar 2026 eine großangelegte militaerische Operation gestartet, bei der sie Luft ...
In Bern demonstrierten am Sonntag etwa 200 Menschen gegen die Entführung Maduros.Bild: keystone

200 Demonstrierende fordern in Bern: «Hände weg von Venezuela»

04.01.2026, 16:0904.01.2026, 16:18

Rund 200 Menschen haben am Sonntag in Bern gegen die US-Intervention in Venezuela demonstriert. Sie forderten «die sofortige Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Aggression», wie es in einem Aufruf hiess.

Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie «Trump-Terror» oder «Fuera yanquis de América Latina» (Yankees, raus aus Lateinamerika), wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. «Hoch die internationale Solidarität», skandierten die Teilnehmenden.

Menschen demonstrieren gegen die US Intervention in Venezuela am Sonntag, 4. Januar 2026 in Bern. Die USA haben am 3. Januar 2026 eine großangelegte militaerische Operation gestartet, bei der sie Luft ...
Wenig Liebe für Donald Trump am Sonntag in Bern.Bild: keystone

Ziel des Angriffs seien die US-Kontrolle über das Erdöl Venezuelas und die Stärkung der geopolitischen Macht in der Region, hiess es im Aufruf. Der Angriff richte sich gegen alle Länder der Region, die sich dem Imperialismus entgegenstellten.

Die Spontankundgebung stand unter dem Motto «Hände weg von Venezuela». Dazu aufgerufen hatten mehr als ein Dutzend Organisationen, darunter die Partei der Arbeit Bern, die Kommunistische Jugend Bern, die Vereinigung Schweiz Kuba sowie mehrere propalästinensische Organisationen.

In Bern sind Spontankundgebungen als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis innert 48 Stunden möglich. Eine Bewilligung braucht es nicht. Es besteht lediglich eine Meldepflicht. Am Samstag hatten auch in Genf einige Dutzend Menschen gegen den Angriff demonstriert. (sda)

«Ein Angriff, wie man ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat»

Video: watson/hanna dedial
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
79 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
unestablished
04.01.2026 16:21registriert Juni 2022
Propalästina Organisatoren rufen zum Protest auf ….. die Verknüpfung dieses Aufrufes findet sich wo?
Entschuldigt diese Frage, der Zusammenhang liegt mir nicht vor.
7012
Melden
Zum Kommentar
avatar
Patrick M.
04.01.2026 18:59registriert März 2025
Uiii, 200!! Donny wird Maduro sofort freilassen....
Im Ernst, dieses Demo-Gedöns für oder gegen irgendwas weit weg von der Sache ist nur lästig für die Bewohner umliegender Gebäude, für den ÖV und die Polizei. Aber hey, wir waren Loud'n'Proud ("Schulterklopf")
Dieses Demonstratiönchen ist eigentlich keine Meldung wert.
5923
Melden
Zum Kommentar
avatar
Share
04.01.2026 18:22registriert Februar 2016
Na ja, auf die Herausgabe der letzten Wahlresultate warten wir ja noch immer. Folglich handelt es sich um eine nicht legitimierte Regierung. Für die wird jetzt in hier demonstriert?
4713
Melden
Zum Kommentar
79
Kanton Neuenburg verbietet Feuerwerk in geschlossenen Räumen
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS verbietet nun auch der Kanton Neuenburg alle pyrotechnischen Gegenstände in geschlossenen Räumen öffentlicher Einrichtungen. Zuvor hatten bereits das Wallis, der Jura, das Tessin, Waadt und Genf solche Verbote ausgesprochen.
Zur Story