DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trumps WEF-Besuch steht auf der Kippe – «Shutdown» sei Dank

22.01.2018, 15:28
Trump «arbeitet» an einem Deal mit den Demokraten
Trump «arbeitet» an einem Deal mit den DemokratenWhite House

War die ganze Aufregung umsonst? Der Besuch des US-Präsidenten Donald Trump am World Economic Forum in Davos ist alles andere als sicher. Grund dafür ist der immer noch andauernde «Shutdown» in den USA.

Wie der US-Journalist Olivier Knox einen Regierungssprecher zitiert, will Trump das Land nicht verlassen, solange keine Einigung um das US-Budget vorliegt.

Hintergrund: Der US-Regierung ist das Geld ausgegangen, weil die Schuldenobergrenze erreicht ist. Die Regierung kann kein neues Geld leihen. Damit kommt es zum «Governmental Shutdown». Weite Teile der Regierung und des öffentlichen Dienstes schliessen daher zwangsweise.

Dabei wäre aus Schweizer Sicht alles klar für den hohen Besuch. Polizei und Armee sind für das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos gerüstet, auch für den Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Davos ist diese Woche ein abgeschlossener Raum mit gut bewachten Eingängen.

Davos sei für Touristen und WEF-Gäste zugänglich und ein sehr sicherer Platz, sagte der Bündner Polizeikommandant Walter Schlegel am Montag vor den Medien. Polizeikräfte aus allen 26 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein sowie knapp 4400 Armeeangehörige gewährleisten die Sicherheit der WEF-Teilnehmer in und um Davos.

Trump-Besuch in Davos sorgt für Aufregung

Video: srf/SDA SRF

Auch die Armee gibt grünes Licht. Der militärische Einsatzleiter, Korpskommandant Aldo Schellenberg, sagte, in Davos werde ein «subsidiärer Sicherheitseinsatz im Assistenzdienst» geleistet. Maximal bis 5000 Einsatzkräfte können während des WEF einberufen werden. Die Armee fliegt zudem die etwa 100 völkerrechtlich geschützten Personen von Zürich-Kloten nach Davos.

Bleibt die Frage, ob der prominenteste unter ihn auch dabei sein wird. (aeg/sda)

Das WEF ist ein Höhepunkt für Flugzeug-Spotter

1 / 22
Das WEF ist ein Höhepunkt für Flugzeug-Spotter
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Lester
22.01.2018 15:57registriert März 2014
Ich finde den Donald ja auch nicht toll. Aber warum regen sich alle so darüber auf, dass er in dir Schweiz kommt. Das ist doch eine Riesenchance! Wir schmeicheln und ein bisschen bei ihm ein, loben seine grossen Hände und servieren ihm Burger. Und das nächste Mal wenn es um einen Steuerstreit geht, hält vielleicht schützend die Hand über uns und sagt: "Sweden's such a great country. Very nice people. I love them, they're tremendous."

Ich mein' ja nur, könnte uns ja mal noch was nützen....
14417
Melden
Zum Kommentar
avatar
Düse5.0
22.01.2018 16:22registriert Juni 2017
Wenn er denn trotzdem kommt, bitte nicht übertreiben mit den Sicherheitsmassnahmen.
204
Melden
Zum Kommentar
10
Umsturz-Fantasien und Homophobie – Whats-App-Chat der AFD-Abgeordneten geleakt
Ein seit 2017 genutzter Chat von AfD-Abgeordneten gibt Einblick in das Innere einer aufrührerischen Partei. Umsturzrethorik und homophobe Attacken inklusive.

Vor wenigen Tagen platzte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel der Kragen. In der Fraktionssitzung liess sie vor den dort versammelten Abgeordneten ihrem Ärger freien Lauf – Ärger darüber, dass die interne Kommunikation der Fraktionsmitglieder nach aussen gedrungen war: Offenbar hatte ein Mitglied der intern «Quasselgruppe» genannten WhatsApp-Gruppe den gesamten Chatverlauf seit der Bundestagswahl 2017 an Journalisten von NDR und WDR weitergereicht. Weidel und andere Fraktionsmitglieder hatten davon erfahren, als sie um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Zur Story