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ARCHIVBILD - KREUZLINGEN HAT DEN EINKAUFSTOURISMUS SATT - Eine lange Autokolonne und ein Tram bahnen sich den Weg zum Zoll von Basel her beim Einkaufszentrum Rhein Center in Weil am Rhein, Deutschland, am Samstag, 17. Januar 2015. Aufgrund des stark gesunkenen Eurokurses und der damit erwarteten hoeheren Nachfrage auf der Linie 8 nach Weil am Rhein hat die BVB (Basler Verkehrs-Betriebe) am Samstag zusaetzliche Tramkurse im Angebot. Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und dem Fall des Eurokurses nutzen viele Schweizer Shopping-Touristen die Moeglichkeit, im nahen Ausland Schnaeppchen zu machen.(KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Eine lange Autokolonne und ein Tram bahnen sich den Weg zum Zoll von Basel her beim Einkaufszentrum Rhein Center in Weil am Rhein, Deutschland, am Samstag, 17. Januar 2015. Bild: KEYSTONE

50-Euro-Grenze für Schweizer Einkaufstouristen – die wichtigsten Fragen und Antworten

Peter Schenk

Zur Entlastung des Zolls hat die deutsche Regierung neue Regelungen für Einkaufstouristen aus der Schweiz beschlossen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Einführung der Bagatellegrenze von 50 Euro – und zur Einführung einer neuen App.



Was ändert sich durch den Entscheid der deutschen Regierung?

Bisher konnten Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sich bei jedem Einkauf in Deutschland die deutsche Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen. Das war möglich ohne eine Mindestgrenze. Neu soll dies erst bei einem Einkauf ab 50 Euro gehen, die sogenannte Bagatellegrenze.

Wie ist die Bagatellegrenze definiert?

Einkäufe dürfen nicht kumuliert werden. Das bedeutet, sie müssen an der gleichen Kasse bezahlt werden. Es ist nicht möglich, Einkäufe im Bio-Laden, in der Buchhandlung und im Supermarkt zusammenzurechnen. Einen grünen Zettel für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer erhält man erst, wenn der Einkauf in einem Geschäft 50 Euro oder mehr beträgt.

Wieviel würde man bei einem Einkauf von 50 Euro zurückerhalten?

Das kommt ganz auf den Mehrwertsteuersatz der eingekauften Waren an. Bei den Drogeriewaren liegt er in der Regel bei 19 Prozent. Wer im Drogeriemarkt für 50 Euro einkauft, erhält rund zehn Euro zurück. Den gleichen Mehrwertsteuersatz haben auch alkoholhaltige Getränke oder Säfte. Für Lebensmittel liegt er meist bei 7 Prozent. Die Erstattung wäre dann dementsprechend tiefer.

Ab wann gilt die neue Regelung?

Sie soll mit dem neuen Jahressteuergesetz Anfang 2020 in Kraft treten.

Ist die Bagatellgrenze zeitlich begrenzt?

Im Gesetzestext heisst es, dass sie abgeschafft wird, wenn eine neue digitale Lösung mit einer App auf dem Smartphone fertig ist. Das soll bereits Ende 2021 der Fall sein, könnte sich aber auch verzögern.

Wie läuft die Erstellung des digitalen Systems?

Der deutsche Zoll, der Detailhandel, die Konsumenten und die Finanzverwaltung sind schon seit Jahren an dem Thema. Es ist äussert komplex. Die App müsste flächenübergreifend in ganz Deutschland und auch auf Flughäfen funktionieren. Ein Problem war, dass der Bundesrechnungshof die 28 Millionen Euro, die für die Entwicklung des Systems bereit stehen, nicht frei geben wollte. Dies sollte jetzt aber schnell gelöst sein.

Wie funktioniert die App?

Jeder Konsument mit Wohnsitz in der Schweiz muss die App laden, sich registrieren und identifizieren. Das heisst, er muss gegenüber den deutschen Behörden nachweisen, dass er wirklich in der Schweiz lebt. Beim Übertritt an der Grenze reicht es, den Barcode zu scannen. Kontrollen, ob die angegebenen Waren wirklich ausgeführt werden, wird es weiter stichprobenartig geben.

Ist der Kunde verpflichtet, die App zu laden?

Nein. Nicht auszuschliessen ist, dass manche Personen sich dagegen wehren, weil sie den deutschen Behörden keine persönlichen Daten zur Verfügung stellen wollen. Laut einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee würden sich 70 bis 80 Prozent der befragten Personen registrieren lassen.

Bekommt man die Mehrwertsteuer auch ohne App zurück?

Im Gesetz wird nichts Gegenteiliges erwähnt. Zwei Bestimmungen für Personen mit und ohne App wären unwahrscheinlich.

Wird das Abstempeln am Zoll in Zukunft schneller gehen?

Das ist nicht gesagt. Der deutsche Zoll geht davon aus, dass von 15 Millionen grünen Zetteln, die 2018 an der Schweizer Grenze im Bereich der Hauptzollämter Singen und Lörrach abgestempelt wurden, ab 2020 ein Drittel, also 5 Millionen, wegfallen. Allein beim Hauptzollamt Lörrach sind derzeit 130 Zollbeamte mit dem Abstempeln beschäftigt. Mit der neuen Bagatellgrenze will der Zoll 43 Beamte und eine Lohnsumme von zwei Millionen Euro einsparen. Die Zollbeamten werden also weniger Arbeit haben, aber auch nicht mehr so viel sein. Prognose: Die Schlangen am Zoll bleiben.

Werden in Zukunft weniger Schweizer in Deutschland einkaufen?

Ja. Die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee geht von einem veränderten Einkaufsverhalten aus. Weil sie nicht mehr so oft ins Deutsche kommen, würde der Rückgang der Kunden bei 25 Prozent liegen. Um die benötigte Einkaufssumme von 50 Euro zu erreichen, dürften sie die Einkäufe gruppieren. Ob auch der Umsatz der deutschen Detailhändler im gleichen Ausmass sinkt, ist noch unklar.

Wie viele Schweizer kaufen im nahen Ausland ein?

Genauere Zahlen gibt es nicht. Man weiss nur, dass der Jahresumsatz durch Schweizer Einkaufstouristen zwischen Lörrach und Konstanz bei 1,5 Milliarden Euro liegt. In den meisten Branchen beträgt ihr Anteil 30 Prozent, bei einzelnen sogar bis zu 50 Prozent.

Ab wann bekommt man die MwSt. in anderen Nachbarländern der Schweiz zurück?

In Frankreich ab 175 Euro, in Österreich ab 75 Euro, in Italien ab 155 Euro. Für Gäste in der Schweiz gilt die Regelung bei Einkäufen ab 300 Franken. (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 31.07.2019 21:35
    Highlight Highlight Ich freue mich für die Zöllner. Was für eine Entehrung des Berufstandes, wg ein paar Joghurts den ganzen Tag stempeln zu müssen. Und wer Coop und Migros zu teuer findet, Aldi, Denner und Lidl schneiden in Qualität der Eigenmarken immer besser ab. Und geht mal auf den Bauernhof direkt Fleisch einkaufen.
  • Eskimo 31.07.2019 21:06
    Highlight Highlight Das entlastete Zollpersonal könnte sich doch nun den wichtigen Dingen an Grenzen zuwenden. Personenkontrollen!
  • Patho 31.07.2019 17:46
    Highlight Highlight E N D L I C H
    Aber man dürfte die Limite auch auf 300.- setzen, so dass man in einem der Länder MWSt. bezahlen muss, das ist nur gerecht.
  • Donald 31.07.2019 17:16
    Highlight Highlight Ich finde es ein wenig bedenklich, wenn ihr "Fakten" der "Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee" einfach kommentarlos übernehmt. Das scheint mir nicht gerade eine neutrale Organisation zu sein.
    • atorator 31.07.2019 17:54
      Highlight Highlight Was möchtest Du genau sagen?
  • e.marono@sunrise.ch 31.07.2019 16:29
    Highlight Highlight Wahrung sind die Lebensmittel in der Schweiz zu teuer, weil man im Coop dreimal so viel bezahlen muss wie in Deutschland. Das Lebensmittel kommt aus der Europäischen Gemeinschaft.
  • e.marono@sunrise.ch 31.07.2019 16:12
    Highlight Highlight Es geht nur um den Preis. Für viele Familien mit geringem Einkommen ist der Einkauf von Lebensmitteln in der Schweiz zu teuer, Andererseits niemand kontrolliert die Schweizer Grenze, irgendwann kommt einer mit einer Kuh und niemand fragt, ob es eine Kuh, ein Schaf oder ein Hund ist. Die Grenze muss kontrolliert werden, damit nicht eindringt, was nicht gewünscht ist.
    • sa5 02.08.2019 08:53
      Highlight Highlight Bei der großen Ähnlichkeit brauchte es schon Spezialisten um Kühe, Schafe und Hunde voneinander unterscheiden zu können. Wo käme man da auch hin wenn eine Kuh sich als Hund tarnen würde und in der Dunkelheit unerkannt über den Rhein schwimmen würde.
  • RAZZORBACK 31.07.2019 15:48
    Highlight Highlight Gottseidank! - :)
  • JP del Grano 31.07.2019 15:41
    Highlight Highlight Im Einkauf arbeitet z.B. Coop mit Detailhandelsunternehmen in Belgien, Italien, Deutschland und in der europäischen Beschaffungsallianz Core zusammen.
    Wieso ist es ok, wenn Grossverteiler wie Coop in der EU zu EU-Preisen einkaufen (und die EU-MWSt rückerstattet erhalten) und die Waren dann zu CH-Preisen verkaufen?
    Wieso ist der "Einkaufstourismus" aber "böse" - nur weil es sich hier um einen Fall des direkten Parallelimports handelt, den viele KMU fordern, um unabhängig vom "Schweiz-Zuschlag" der Importeure zu sein?
    • atorator 31.07.2019 17:55
      Highlight Highlight Das musst Du Coop und unsere Politik fragen. Das hier ist eine Sache des deutschen Zolls, denen sind Coop-Probleme herzlich egal. Zurecht.
    • Glenn Quagmire 31.07.2019 17:56
      Highlight Highlight Würdest wohl auch gern di viel verdienen wie eine Verkäuferin im deutschen Discounter.
    • Futon Snek 31.07.2019 20:07
      Highlight Highlight Die Preisdifferenz setzt sich aus den verschiedenen Prozessen zusammen, welche nach der Lieferung in die Schweiz anfallen. Zum einen gibts höhere Lagerungskosten, da Lagerflächen bei uns einfach teurer sind als im Ausland, die Personalkosten sind massiv höher und Qualitätsstandards sind teils auch höher angesetzt als im Ausland (Beispiel: Bio-CH und EU-Bio)

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.07.2019 15:09
    Highlight Highlight Gut so. Kann ja nicht sein, dass jemand wegen einem Erdbeerjoghurt die MWST zurückverlangt.
    • Moggerli 31.07.2019 16:49
      Highlight Highlight Man fährt ja auch gerne 50km, wenn das Erdbeerjoghurt 20 Rp. günstiger ist!
      Aber Verdienen... doch lieber in der Schweiz...
    • Donald 31.07.2019 17:10
      Highlight Highlight Warum hat dich zu interessieren, was andere tun?
    • Futon Snek 31.07.2019 20:08
      Highlight Highlight @Donald: Gruppenzwang?
  • Gianni48 31.07.2019 14:47
    Highlight Highlight Würde auch langsam Zeit. 50 Euro ist jedoch zu tief, das sollte mindestens so hoch sein wie in Österreich oder Frankreich.
  • Henri Lapin 31.07.2019 14:19
    Highlight Highlight Das Beispiel mit 50 Euro und 19% Mwst ist falsch. Ca. ,
    8 wäre richtig
    • bytheway 31.07.2019 15:30
      Highlight Highlight Korrekt, denn der Verkaufspreis ohne MwSt ist 100%. Die 50 EUR sind 119%!
    • Alju 31.07.2019 15:58
      Highlight Highlight 50 €: 119%
      42 €: 100% (119-19)
    • critico 02.08.2019 00:21
      Highlight Highlight falschrechner! die mwst kommt auf den verkaufspreisdrauf. z.b. 40 euro, plus 19% mwst 7.60, endpreis 47.6., also 42 plus 19 % = 49.98.
  • Livia Peperoncini 31.07.2019 14:04
    Highlight Highlight Ich war bis jetzt 1x in Deutschland zum Einkaufen. Als ich die vollgestopften Einkaufswagen der anderen Kunden betrachtete, die Schlange vor der Kasse war echt lang, wurde ich nachdenklich. Ich fahre doch nicht für diesen ungesunden Food-Schrott so weit, wenn man die Fahrkosten und die Zeitvergeudung mit einrechnet lohnt sich das ja gar nicht. Seither kaufe ich jeden Dienstag und Freitag vor der Arbeit auf dem Bürkliplatz-Markt ein, spart Geld, Zeit und Nerven. Ich bin aber ein Single-haushalt, mit Familie mag sich der Einkauf im Ausland lohnen, besonders wenn man seine Kids ungesund ernährt.
    • dokkaebi 31.07.2019 14:59
      Highlight Highlight Sprich, deutsche Lebensmittel sind nur ungesunder Schrott?
    • Peter R. 31.07.2019 15:26
      Highlight Highlight Haben wir denn nur in der Schweiz gesunde Lebensmittel!!
      Diejenigen, die es unnötig finden im Ausland einzukaufen, sollen es bleiben lassen. Diejenigen, die es möchten oder darauf angewiesen sind, im nahen Ausland einzukaufen, sollen die zurechtweisenden Kommentare ignorieren.
    • bytheway 31.07.2019 15:32
      Highlight Highlight Man kann auch in D gesunde Produkte kaufen. Stell dir vor, es gibt dort tatsächlich auch Märkte und Bioläden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dabizi 31.07.2019 13:48
    Highlight Highlight Das hilft wieder v.a. den grossen Einkaufszentren mit Vollsortiment. Verteile ich meine Einkäufe auf die kleine Papeterie in der Fussgängerzone, die Bäckerei an der Ecke und den türkischen Gemüsehändler, komme ich kaum auf die 50 Ocken.
    • Donald 31.07.2019 17:11
      Highlight Highlight Ja, da sieht man wieder wer eine starke Lobby hat. Die grossen Detailhändler. Die kleinen Läden werden skrupellos abgesägt...
  • Bowell 31.07.2019 13:40
    Highlight Highlight Für weniger als 100 Euro die MWSt zurückfordern ist m.M.n. eh kompletter Schwachsinn. Für die paar Franken die man spart ist mir meine Zeit einfach zu teuer. Eine Untergrenze scheint mir da wirklich sinnvoll zu sein um das Ganze in halbwegs normalem Rahmen zu halten.
    • MorukNo1 31.07.2019 17:09
      Highlight Highlight Alle Schweizer verfügen also über deine Kaufkraft?
    • Donald 31.07.2019 17:12
      Highlight Highlight Also die €9.5, welche man bei einem €50 Einkauf zurückbekommt sind für dich nichts? Schön für dich.
    • Bowell 31.07.2019 17:56
      Highlight Highlight Ja sorry, die 9.5€ bekomme ich ja erst wieder beim nächsten Einkauf zurück. Das heisst ich muss zwingend wieder in den selben Laden gehen. Dann muss ich am Zoll auch noch eine halbe Stunde anstehen für den Stempel, obwohl ich im Vergleich zur Schweiz ja schon beim Einkauf fast 50% gespart habe. Ja, für den ganzen Aufwand ist mir meine Zeit zu schade.
  • Hoopsie 31.07.2019 13:26
    Highlight Highlight Ich wäre mal gespannt, was passiert, wenn Deutschland die Mehrwertsteuer gar nicht mehr zurückbezahlt. Bin mal gespannt, wie der politische Widerstand in der Schweiz aussehen würde. Wer sich für die Einkaufstouristen einsetzt. Wär mal lustig zu beobachten... Wer wäre es wohl?
    • Mario Conconi 31.07.2019 14:33
      Highlight Highlight Ich denke es wird nicht vielnpassieren. Auch ohne Mwst. zurückholen ist das einkaufen in Deutschland immernoch um einiges günstiger 🤷‍♂️
    • Swen Goldpreis 31.07.2019 15:39
      Highlight Highlight Ich glaube, du hast etwas falsch verstanden. Der politische Widerstand kommt nicht von den "geizigen Schweizern", sondern von den deutschen Firmen, die fürchten, dass sie ihre Läden zumachen können, wenn 50 Prozent der Kunden nicht mehr kommen.
    • bytheway 31.07.2019 15:42
      Highlight Highlight Die Schweizer Politik hat dazu gar nichts zu sagen. Darüber befindet einzig Deutschland. Und dort haben sie grosses Interesse am Schweizer Einkaufstourismus.
  • mrmouse 31.07.2019 13:04
    Highlight Highlight 50€ pro Quittung oder im Total über alle Einkäufe?
    • Butschina 31.07.2019 14:11
      Highlight Highlight Die Grenze gilt Pro Quittung. Sonst würde es keinen Sinn machen. Ich finde der Betrag hätte ruhig bei mind. €100.- festgesetzt werden dürfen. Oder noch höher wie bei uns.
    • MacB 31.07.2019 14:27
      Highlight Highlight nicht nur Titel lesen, auch den Text!
  • Maragia 31.07.2019 13:03
    Highlight Highlight Man könnte den Zoll auch noch anderst entlasten, für die Schweizer, indem Grenzgänger nur noch in der Schweiz arbeiten dürfen, sagen wir mal ab 10'000 Euro im Monnat... und der Rest muss doppelt Steuern zahlen :)
  • Mooncat 31.07.2019 12:59
    Highlight Highlight Die sollten das eher digitalisieren, das würde erheblich mehr Entlastung bringen ...
    • henkos 31.07.2019 13:27
      Highlight Highlight Wann digitalisiert die Schweiz die Rückerstattung bei Einkäufen in der Schweiz?
    • Hercanic 31.07.2019 17:57
      Highlight Highlight @henkos

      In 20 Jahren wenn 60% der Personen die heute im Parlament sitzen das Zeitliche gesegnet haben. Eventuell.
  • esclarmonde 31.07.2019 12:56
    Highlight Highlight Endlich keine mehr, die in einem Geschäft für 5 Euro einkauft und nach einem Ausfuhrschein verlangt.
    • Patho 31.07.2019 17:59
      Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die, die einen verlangen und sich dann beschweren, dass es keinen gibt😂

      Wobei, da ich meinen Ausbildung nun fertig habe, werde ich auch nicht mehr nach D einkaufen gehen, da man dann ja auch ein Schweiz-gerechtes Salär erhält und sich die lokale Wirtschaft leisten kann (jedenfalls in den allermeisten Fällen). Ich will ja auch nicht, dass meine Arbeit sich in D einen Arbeitnehmer sucht;)
  • The Count 31.07.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich finde es lächerlich dass Schweizer Einkaufstouristen überhaupt auf die Idee kommen die Mehrwertsteuer zurück zu fördern. Die Preise sind sowieso schon tiefer, so etwas Kleinliches habe ich selbst bei 300 Euro Einkäufen nie gemacht.
    Seien wir doch einfach froh dass wir überhaupt so günstig einkaufen können im grossen Kanton!
    • Ricardo Tubbs 31.07.2019 14:40
      Highlight Highlight wenn du dein geld verschenken willst, kannst du es gerne mir überweisen.

    • Snowy 31.07.2019 15:57
      Highlight Highlight @The Count:

      Ich auch nicht. Trotzdem unpassend so etwas hier von sich zu geben.

      Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du mehr als 130K pro Jahr verdienst?
    • The Count 31.07.2019 17:39
      Highlight Highlight Snowy, 90k
      Warum das unpassend ist erschliesst sich mir nicht. Erleuchte mich.

      Gehe ich richtig in der Annahme dass du zu viele Pridukte kaufst die du nicht wirklich brauchst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John M 31.07.2019 12:32
    Highlight Highlight Ich kann mich nicht errinnern jemals unter 200.- eingekauft zu haben. Kann mir vorstellen das anwohner zur grenze mit Kleinbeträgen einkaufen und auf die mwst bestehen.
    • Füürtüfäli 31.07.2019 13:04
      Highlight Highlight 🤔Doch einmal. Hab dann beim Kassierer noch nachgefragt ob er auch wirklich alles eingescannt hat, ja hatte er. 😅
  • Füürtüfäli 31.07.2019 12:30
    Highlight Highlight 🙄 Wie mir das gejammer auf den Sack geht wegen den ach so Bösen Einkaufstouristen. Lasst doch jeder selbst Entscheiden wie, wann und wo er SEIN Geld ausgeben will. Ja ich bin auch ein böser Einkaufstourist und gehe zum Nachbarn, naund? Ich brauche keine auf "Dauer gesenkte" Schokolade, Sirup Pommes-chips ect. NEIN! Hygieneartikel, Brot, Gemüse/Früchte ect. halt alles was man/frau täglich braucht sollte Preislich runter.
    So und an alle Mötzlis
    Brot back ich selber
    Und das Fleisch geh ich beim CH-Metger hohlen.
    Teils Gemüse/Früchte beziehe ich direkt vom Bauern.

    So, habe fertig 🙃 tschöö
    • Iltis 31.07.2019 13:25
      Highlight Highlight Den schweizer Lohn nimmst Du ja auch.
    • Scooby doo 31.07.2019 13:52
      Highlight Highlight Vielleicht wird dein Job auch plötzlich nach Deutschland wegrationalisiert..... Na und?!?
    • Ricardo Tubbs 31.07.2019 14:41
      Highlight Highlight gutes statement, bin absolut derselben meinung. lasse mich vom CH detailhandel nicht abzocken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NocheineMeinung 31.07.2019 12:28
    Highlight Highlight Die deutsche Regierung setzt die Bagatellgrenze so an, das einerseits der Zollaufwand/Grenzverkehr reduziert wird, andererseits in der Grenzregion das Gewerbe immer noch CH Kunden findet. Also Anheben, aber nicht zu hoch.
    Was wir Schweizer nun für eine Meinung haben, ist schlicht nicht relevant.
    • Jolimeme 31.07.2019 14:21
      Highlight Highlight Ja hoffentlich auch nicht. Wär ja noch schöner wenn sie uns noch fragen müsdten ob das so oke wär 😂
  • DrFreeze 31.07.2019 12:15
    Highlight Highlight Richtiger Entscheid, wenn ich sehe dass gewisse Leute wegen 2 Euro Warenwert abstempeln gehen.
    • DasGlow 31.07.2019 13:55
      Highlight Highlight Das können nur SVPler sein. Andere sind nicht so geizig;)
    • Rainer Winkler 31.07.2019 14:28
      Highlight Highlight Hey, das sind immerhin etwa 20 Rappen die man spart!
  • Mutbürgerin 31.07.2019 12:12
    Highlight Highlight Wielange dauert es noch, bis der deutsche Staat eine App macht oder diesen Steinzeitprozess mit der Zettelwirtschaft digitalisiert? Das ganze Abstempeln ist doch total lächerlich.
    • henkos 31.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Wann wird in der Schweiz der Steinzeitprozess bei Einkäufen in der Schweiz digitalisiert?
    • dabizi 31.07.2019 13:49
      Highlight Highlight Sichert aber Arbeitsplätze :-D
  • El Vals del Obrero 31.07.2019 12:11
    Highlight Highlight Am einfachsten und fairsten wäre es doch, wenn der Schwellwert für Rückerstattung im Ausfuhrland und Einfuhrsteuer im Importland europaweit gleich wäre. Unterhalb dieses Wertes zahlt man die MWSt grundsätzlich im Kaufland, oberhalb im Importland.

    So gäbe es auch keine Lücke, in welcher man nirgends MWSt bezahlen muss.
  • Amboss 31.07.2019 12:10
    Highlight Highlight Wieso so kompliziert?
    Wieso einigen sich D und CH nicht einfach auf eine Grenze, zB 300 Euro. Drunter zahlt man die deutsche MWST, darüber kann man sie zurückverlangen und zahlt die schweizerische MWST.

    Dann hätte auch diese unfaire Bevorteilung der Einkaufstouristen endlich ein Ende. Es kanns ja nicht sein, dass Einkäufe nicht besteuert werden, nur weil sie über die Grenze gebracht werden....
    • chäsli 31.07.2019 12:55
      Highlight Highlight Nun Amboss das wäre dann kompliziert, die Läden in Deutschland würden fast nichts mehr verkaufen bei 300 Euro. Die deutschen würden kaum unsere Mehrwertsteuer eintreiben ?
    • butei 31.07.2019 13:34
      Highlight Highlight und wieso kann das nicht sein? die untergrenze von 300 setzt die schweiz fest, und nicht deutschland. warum die grenze gerade bei 300 ist wird schon seine gründe haben (aufwand/ertrag)
    • Amboss 31.07.2019 14:02
      Highlight Highlight @chäsli: Was wird da kompliziert? Unter 300 Euro gibt's einfach keine MWST-Rückerstattung, wenn man Waren ausführen möchte.
      So einfach ist das.
      Und dass die Läden nichts mehr verkaufen, ist doch Unsinn. Erstens ist Süddeutschland nicht unbewohntes Land. Auch da gibt es Menschen, die Essen und Konsumieren müssen/wollen.
      Und zweitens kämen viele Einkaufstouristen trotzdem noch.

      @butei: Es ist doch schlichtweg unfair, wenn Deutsche für das gleiche Produkt 20% mehr bezahlen müssen als Schweizer.
      Für die Schweiz würde sich ja nichts ändern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hein Doof 31.07.2019 12:03
    Highlight Highlight Man hätte die Grenze ruhig auch bei 100 Euro ansetzen können... Aber immerhin geht was :-)
    • Schlange12 31.07.2019 12:30
      Highlight Highlight Man könnte auch was dagegen machen, dass ich 1/3 mehr in der Schweiz für ein nicht in der Schweiz hergestelltes Produkt zahle. Oder das ich ein in der Schweiz hergestelltes Produkt für eine 1/4 ( nicht falsch geschrien 25%) des schweizer Preis im Deutschland oder in der Tschechien kaufen kann.
      Die Freimarktwirtschaft gilt nicht nur
      für die Fachkräfte. Die Schweiz soll auch für unsere ausländischen Arbeitskräfte die Arbeitslosenversicherung zahlen.
    • Hein Doof 31.07.2019 12:41
      Highlight Highlight @Schlange12: Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Zum schweizer Preisniveau gehören mehrere Faktoren welche hier bei einem Artikel über Ausfuhrscheine Fehl am Platz sind.
    • Schlange12 31.07.2019 14:08
      Highlight Highlight Nein, bin ich nicht der Meinung. Das ist eine Effekt des Freihandels. Man möchte das die Schweizer im Inland einkaufen. Anderseits holt man Fachkräfte welche man nicht selber ausgebildet hat, aber nicht alle Verpflichtung übernehmen. Der Einkauftourismus gibt es schon seit den 80 oder länger. Nur ist der Euro einfach sau günstig, aber auch als er 1.80 war ging man im Ausland einkaufen.

      Die Leute machen nur was die Wirtschaft ihnen seit Jahre vormacht.
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  • Berick 31.07.2019 11:55
    Highlight Highlight Wer kauft denn für weniger als 50 € ein?
    • Fiu 31.07.2019 12:00
      Highlight Highlight Hab ich mich auch gedacht, meistens viel viel mehr. Aber wenns was bringt, warum nicht.
    • A_C_Doyle 31.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Na das kommt ja sicher vor, ich frag mich wer zum Teufel für die 50€ die MwSt zurück fordert o.O
    • MorukNo1 31.07.2019 12:02
      Highlight Highlight Direkt an der Grenze ziemlich viele. Da werden teilweise Ausfuhrscheine für einen Einkauf von 4 Franken gestempelt. Alles schon gesehen.

      Was ich mich Frage: gelten die 50chf pro Kassenbon oder über alle Bons aufsummiert?
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AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Die umstrittene deutsche AfD-Politikerin lebt mit ihrer Partnerin in der Zentralschweiz – und hofft, dass es nicht wie in Biel endet.

Plötzlich schlug ihr in der Schweiz Feindseligkeit entgegen. Weil Alice Weidel, die Politikerin der Alternative für Deutschland (AfD), angeblich nicht in eine links geprägte Stadt wie Biel passe.

Weil Alice Weidel, die im Deutschen Bundestag sitzt, Sätze von sich gibt wie: «Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.» Gleichzeitig knüpfte sie aber in der …

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