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Schweiz ist nach wie vor auf Italien-Kurs – aber in diesen Ländern explodieren die Zahlen

Das am stärksten betroffene europäische Land ist zurzeit Italien – vor allem weil die Krankheit Covid-19 sich dort einige Tage früher ausbreitete als im restlichen Europa. Die Schweiz erlebt eine ähnliche Entwicklung – in Deutschland und Spanien verbreitet sich das Coronavirus hingegen deutlich schneller.



Anfangs dieser Woche haben wir verglichen, wie sich die Anzahl Corona-Betroffener in der Schweiz im Vergleich zum stark betroffenen Italien entwickelt. Zum damaligen Zeitpunkt hat sich das Virus in der Schweiz leicht schneller verbreitet als in unserem südlichen Nachbarland.

Die Befürchtung, dass sich die Schweizer Kurve nach ein paar Tagen deutlich von der italienischen abhebt, hat sich aber glücklicherweise nicht bewahrheitet. Tatsächlich breitet sich die Krankheit Covid-19 hierzulande «nur» in einem sehr ähnlichen Rahmen aus wie in Italien, zurzeit liegt unser Wachstum sogar leicht darunter.

Anzahl Infizierte in Italien und der Schweiz seit dem ersten Tag mit über 100 Fällen

Italien Schweiz, 20. März 2020

Alle Daten stammen von worldometers.info und dem Bundesamt für Gesundheit. Bild: watson

>>> Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen in der Schweiz im Liveticker.

Nimmt man zum Vergleich auch andere europäische Länder hinzu, fallen dabei zwei besonders negativ auf:

Deutschland

Seit Mitte dieser Woche verbreitet sich das Coronavirus in Deutschland schneller als in Italien. Zurzeit sind rund 15'200 Personen in unserem nördlichen Nachbarland infiziert. Den 100. positiv getesteten Fall hatte Italien eine Woche vor Deutschland. Heute vor einer Woche hatte Italien allerdings «erst» rund 12'800 Infizierte, also knapp 2400 weniger.

Anzahl Infizierte in Italien und Deutschland seit dem ersten Tag mit über 100 Fällen

Ländervergleich zu Italien, 20. März 2020

Bild: watson

Am Mittwoch hat sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel per Fernsehansprache an Deutschland gewandt. «Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst!», appellierte sie an die Bevölkerung. Das öffentliche Leben steht in Deutschland weitestgehend still.

Die Ansprache von Angela Merkel

abspielen

Video: YouTube/tagesschau

>>> Hier gibt es die internationalen Entwicklungen im Liveticker.

Spanien

Nochmals extremer steigen die Zahlen in Spanien, wo inzwischen gut 16'000 Infizierte gemeldet wurden. Spanien, das den 100. Fall acht Tage nach Italien erreicht hat, also am 2. März 2020, hat die italienische Entwicklung bereits nach eineinhalb Wochen überholt.

Anzahl Infizierte in Italien und Spanien seit dem ersten Tag mit über 100 Fällen

Ländervergleich zu Italien, 20. März 2020

Bild: watson

In keinem europäischen Land verbreitet sich das Virus zurzeit so schnell wie in Spanien – trotz staatlicher Massnahmen: Schulen, Restaurants und Touristenattraktionen sind geschlossen. Am vergangenen Samstag wurde sogar eine Ausgangssperre verhängt. Bisher ist keine Verbesserung sichtbar – gestern Donnerstag wurden erneut 3000 Neuinfizierte gemeldet. Allerdings wird auch immer wieder betont, dass Massnahmen bis zu zwei Wochen brauchen, bis sie Resultate zeigen.

Andere Länder

In anderen Ländern verläuft die Ausbreitung harmloser als in Italien, einige sind allerdings auch bis zu zwei Wochen im Rückstand und ein sinnvoller Vergleich ist daher zurzeit noch nicht möglich.

Anzahl Infizierte seit dem ersten Tag mit über 100 Fällen

Ländervergleich, 20. März 2020

Bild: watson

Das Coronavirus legt ganz Italien lahm

Corona-Patient aus Italien

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    Alle Leser-Kommentare
  • sterpfi 22.03.2020 15:18
    Highlight Highlight Könnt ihr mal einen Vergleich von der Anzahl der Toten machen? Das ist vermutlich die verlässlichste Zahl und da stehen die Schweiz und Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern recht 'gut' da.
  • katerli 22.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum wir Südkorea nicht zum Beispiel nehmen? Flächendeckende Tests (gesunde und kranke) Überwachung per App und wenn möglich auch testen ob man bereits immun ist.
    So könnte man die Immunisierten dort arbeiten lassen wo es gefährlich ist. usw. usf.
    Aber da hier jeder sich selbst der nächste ist und das Geld über allem steht ist das reine Utopie. Trauriges Europa!
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 21.03.2020 15:12
    Highlight Highlight «Das am stärksten betroffene europäische Land ist zurzeit Italien – vor allem weil die Krankheit Covid-19 sich dort einige Tage früher ausbreitete als im restlichen Europa.» Das ist echt der Grund? Weil sich die Krankheit dort «früher ausbreitete»? Wieso sich ein Virus mehr oder weniger in einem bestimmten geographischen Gebiet verbreitet, hat sehr viele Gründe...
  • Optimist 21.03.2020 12:46
    Highlight Highlight Ein Vergleich kann eigentlich nur betreffend Todesopfer, unterteilt nach Altersklassen, gemacht werden. Alle anderen Angaben sind zu "schwammig".
  • Nicht Klaus Zaugg 21.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Es werden nicht die Infizierten abgebildet, sonder die positiv Getesteten! Deutschland testet viel mehr als andere Länder. Wenn ein Infizierter zuhause bleibt und sich nicht testen lässt (was bei jungen und gesunden Menschen sinnvoll ist) wird er hier nicht erfasst. Die einzige Zahl, die einigermaßen aussagekräftig ist, ist die Anzahl an Toten. Da wird ein viel realistischerer wert erfasst.
    • Well, I'm not an expert... 21.03.2020 20:37
      Highlight Highlight Das spielt für den Kurvenverlauf keine Rolle, solange man annimmt, dass das Verhältnis negativer zu positiven Testergebnissen zunächst einmal nicht von der Anzahl durchgeführter Tests abhängt.
  • solum 21.03.2020 11:31
    Highlight Highlight In all den Berichten und Diskussionen werden ständig Äpfel mit Birnen verglichen. Die Zahlen von Land X können meist nicht mit jenen von Land Y verglichen werden. Das Vorgehen, was die Testung anbelangt wurde stets sehr different angegangen, Thema Vortestwahrscheinlichkeit (VTW). Die VTW ist idR das A und O im klinischen Bereich, ob jemand getestst werden soll und führt bei unterschiedlicher Anwendung sodann zu hoher Varianz in epidemiologischen Aussagen. Ein drauflos-Testen, was viele Laien wünschen, ist wenig Zielführend und bringt die Labors an ihre Grenzen ohne Mehrwert.
  • Turicum04 21.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Erst kürzlich hat es geheissen, dass bei uns nicht mehr voll getestet wird. Das senkt natürlich die Anzahl erkrankten. Wenn man jetzt gar nicht mehr testet, dann haben wir bald einmal keine Erkrankten mehr. Diese Zahlen darf man eigentlich gar nicht mehr vergleichen.
  • Patsia 21.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Ich bin keine Statistikerin, aber in meinen Augen müsste man fast für jedes Land bzw. jede Region drei Kurven erfassen und diese dann miteinander vergleichen:

    1. Zahl der positiv getesteten auf xxx Tests: denn dies zeigt, wie stark die Bevölkerung "durchseucht" ist und wie die Ansteckungsraten sind, unabhängig davon, wer wie viel testet.

    2. Zahl der hospitalisierten Personen, denn diese zeigt das, was das Gesundheitssystem so an die Grenzen bringt und letztlich ein "Flaschenhals" ist.

    3. Zahl der Todesfälle, denn diese zeigt, was letztlich das ist, was wir alle vermeiden wollen.
    • Duscholux 21.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Nummer 1 hilft leider trotzdem nicht. Denn nur die Anzahl getesteter sagt noch nichts. Es geht auch darum WER getestet wird
    • d-effekt 21.03.2020 12:46
      Highlight Highlight @Watson: Bitte bereinigt das wirklich mal! Die Zahlen in allen Medien ignorieren auch völlig die Bevölkerungsgrösse. Klar ist die Anzahl Betten wichtig. Aber Todesfälle wären prozentual betrachtet aussagekräftiger. Und eben: Postive Tests / Anzahl Getesteter.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.03.2020 16:36
      Highlight Highlight Tschuldigung, das war ein ❤, @ Patsia
  • Randen 21.03.2020 09:59
    Highlight Highlight Diese Zahlen sind für Ländervergleich leider komplett unbrauchbar. Wäre hilfreich wenn es anders wäre. Ich würde sogar behaupten, dass man aufhören sollte Zahlen zu präsentieren solange es kein Einheitliches System gibt. Alle Länder müssten nach den gleichen Kriterien mit der gleichen Anzahl Tests testen können. Oder mindestens die Kriterien müssten die selben sein. UND es müsste ehrlich kommuniziert werden. Sonst müsste man alle Systemrelevanten Leute nach Gambia schicken dort scheint sich das Virus, laut Statistik nicht auszubreiten.
  • Sk8/Di3 21.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Den einzigen Schluss den man aus den Graphiken ziehen kann, ist, dass es sich überall rasend schnell ausbreiten wird. Sämtliche Massnahmen zu spät kamen. Und da immer mehr Menschen daran erkranken auch die Zahl der Toten, auch bei nicht Risiko Gruppen, steigen wird.

    Vergleiche sind sinnfrei, da alle unterschiedlich viel testen und ähnliche Massnahmen zu unterschiedlichen ZEIT Punkten erlassen haben/werden.

    Die einzige Aussage ist das KR es geschafft hat die Kurve abzuflachen. Und somit alle anderen, die selben Massnahmen ergreifen müssten und zwar jetzt sofort.

    Mehr sieht man nicht...
  • P. Silie 21.03.2020 09:00
    Highlight Highlight (1/2) Ein Blick auf Südkorea: Ich glaube es ist eine Mentalitätsfrage - quasi das Mass an Hörigkeit gegenüber der Regierung. Asiaten haben oft das konfuzianische Denken in sich, der Obrigkeit gehorchen und dienen zu müssen und dies im Namen der Gesellschaft.

    Bei uns überwiegen die Freiheiten und Interessen des Individuums die Gemeinschaft. Eine Zahl die dies bestätigen dürfte sind die 40% der Menschen in der Lombardei die trotz der Situation sich noch immer frei bewegen als ob nichts wäre (gemessen an Handy-Daten).

    Gespräche mit meinen Asiatischen Freunden ergaben ebenfalls interessante..
  • Hiker 21.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare hier liest, entsteht der Eindruck mit testen könne man das Virus aufhalten. Da klammert man sich an Strohhalme! Bis die Testresultate ausgewertet und in Statistiken eingepflegt sind, sind sie bereits überholt. Getestet werden muss nicht irgendwelcher Statistiken wegen, sondern um in medizinischen Notfällen Klarheiten zu schaffen. Das ist der eigentliche Sinn der Tests. In Sachen Corona sind wir mit oder ohne Tests weitgehend im Blindflug. Das ganze Schlamassel hat andere Gründe die im Nachhinein ergründet werden müssen. Im Moment gilt: bleibt gopfridstutz Zuhause!
  • swisskiss 21.03.2020 08:12
    Highlight Highlight So hart es klingen mag, aber zählt die Toten und gut ist. Die Anzahl der Getesteten, die Anzahl der Infizierten, die Anzahl det Kranken, gibt nicht wieder, wieviele schwer bis lebensbedrohlich erkrankt sind, wieviele sich in Intensivpflege befinden, wie gut das Gesundheitssystem mit der Menge der schwere Fälle umgehen kann und wie schlussendlich die Anzahl der Toten, die Fähigkeit der einzelnen Länder darstellt, mit der Anzahl der lebensbedrohlich Erkrankten umzugehen.

    Es kommt bei mir der Verdacht auf, dass in einigen Ländern, die Anzahl der Infizierten, nicht die Realität abbilden.
    • Posersalami 21.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Dazu müsste man aber alle Toten testen und herausfinden, woran sie wirklich gestorben sind. Deutschland zB macht das explizit nicht.

      Eine seriôse Aussage über die Toten kann man vielleicht in 1 Jahr machen wenn es bereinigte Statistiken gibt (zB war die Grippewelle diesen Winter aussergewöhnlich schwach).
    • KarlWeber 21.03.2020 09:45
      Highlight Highlight Zu ihrem Kommentar sei angemerkt:

      Je tiefer das Median Alter der Erkrankten, desto einfacher haben es die jeweiligen Gesundheitssysteme.

      Als Beispiel:

      Deutschland
      Fälle: 19848
      Median: 47 Jahre
      Tote: 68

      Italien
      Fälle: 47021
      Median: 63 Jahre
      Tote: 4032

  • runner 21.03.2020 08:05
    Highlight Highlight Die Statistik muss aussehen: Infizierte pro 1000, nicht Gesamtzahl Personen. Bei dieser Statistik kommt die kleine Schweiz natürlich gut weg. War das die Intention??
    • laska 21.03.2020 09:16
      Highlight Highlight wenn man bedenkt, dass die Schweiz wesentlich dichter besiedelt ist als die meisten anderen Länder, stehen wir tatsächlich im Vergleich nicht so schlecht da
    • solum 21.03.2020 14:10
      Highlight Highlight Infizierte / 1000 kann man nur angeben, wenn von allen 1000 ein Resultat auf dem Tisch liegt, sonst bleibt das rein hypothetisch.
  • Jagr 21.03.2020 07:27
    Highlight Highlight So wie ich es verstanden habe, stochern alle im Nebel und was wir sicher haben ist ein Coronahysterie.

    Das grösste Problem scheint zu sein, dass unser Gesundheitssystem auf so etwas nicht genügend vorbereitet ist und daher zu wenig Plätze hat die Patienten zu betreuen

    Die Schliessung der Wirtschaft durch den Bundesrat war die Folge.

    Wir wissen, dass die allermeisten Menschen kein Problem haben mit dem Virus.

    Wir wissen wer die Risikogruppe ist.

    Ergo, wissen wir doch was zu tun ist.

    Läden öffnen, alle Massnahmen der Nichtrisikogruppen aufheben und die Risikogruppen schützen.
    • Staedy 21.03.2020 07:58
      Highlight Highlight Also alle über 65 und mit bestehenden Krankheiten in ein Ghetto einschliessen oder wegsperren. Oder noch besser ins Siechenhaus? Wir sind eine Gesellschaft, ein Volk. Wir leben und helfen zusammen und keiner wird ausgegrenzt. So sehe ich es.
    • Jagr 21.03.2020 08:32
      Highlight Highlight Das wird ja in UR bereits genau so praktiziert mit den 65+. Finde jedoch, diese Massnahme muss nicht obligatorisch sein. Jeder soll Selbstverantwortung übernehmen. Mit allen Konsequenzen positiver und negativer Natur.
    • Posersalami 21.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, das nicht nur ü65 dank Corona mit schwerer Lungenentzündung im Spital liegen?

    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 21.03.2020 06:44
    Highlight Highlight Ich nehme an, dass dieser steilere Anstieg der Kurven in anderen europäischen Ländern gegenüber der Schweiz damit zusammen hängt, dass sie grossstädtischer geprägt sind.
    In der Schweiz haben wir eher kleinstädtische- bis sogar ländliche Verhältnisse, mit einem "Aglo-Brei" und einigen Ballungszentren, wie Zürich, Bern, Basel und Genf, die aber im europäischen Quervergleich immer noch putzig-niedlich wirken, so wie das ganze "Schwiizli" wie eine putzig-niedliche Modelleisenbahn wirkt.
    Nun, in diesem speziellen Zusammenhang mit der Corona-Krise ist diese provinzielle Kleinheit ein Vorteil.
    • laska 21.03.2020 09:20
      Highlight Highlight wir sind gesamthaft gesehen weit dichter besiedelt als beispielsweise Deutschland, Italien, Frankreich etc. Also leider nichts mit putzelig und niedlich. Leider.
  • Süffu 21.03.2020 06:27
    Highlight Highlight Ist der Vergleich von Infiziertenzahlen bei Ländern mit so extrem unterschiedlichen Grössen nicht etwas komisch? Auf die Fläche der Schweiz gesehen (oder die Einwohnerzahl oder Anzahl Intensivbetten) ist die Lage in der Schweiz doch noch viel dramatischer oder nicht?
  • grosnaldo 21.03.2020 04:43
    Highlight Highlight Auch ich bin der Meinung dass diese Grafiken BS sind. Bananen mit Äpfeln vergleichen und ein Riesentamtam drum herum machen. Das ist Journalismus heute, und vielleicht auch einer der Gründe warum die Krise niemand ernst genommen hat. Wie Peter und der Wolf... Jeden Tag 25 Skandale und Infotainment (auch wenn ich auch gern schmunzle) und wenn mal etwas Schlimmes auf uns zukommt glaubt's keiner mehr. Nicht (immer) der Kapitalismus ist schuld, die böse SVP, die böse USA, vielleicht auch mal bei sich kehren. Aber das Publikum mag's ja.
  • Locutus70 21.03.2020 02:15
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, das man die Infos erweitern um getestete Personen. Ansonsten bilden die gestiegenen Infiziertenzahlen hauptsächlich die gestiegenen Tests ab.
  • Schnäggebei 20.03.2020 22:35
    Highlight Highlight Wäre die Anzahl infizierter z.B. pro 1000 durchgeführter Tests nicht einiges aussagekräftiger als absolute Zahlen miteinander zu vergleichen?🤔
    Es werden ja nicht in jedem Land genau gleich viele Tests durchgeführt.
  • Beasty 20.03.2020 22:23
    Highlight Highlight Diese Zahlen sind so in dieser Form nutzlos. Wenn Land A 100% testet und Land B nur 20% testet ist Land B in der Folge selbstverständlich viel „besser“ aufgestellt in den Statistiken. Zudem: die Schweiz testet aktuell nur Menschen mit Symptomen, folglich haben wir auch mehr positive Fälle, als bei 100 Tests bei Menschen ohne Symptome. Wie andere schon gesagt haben wäre der Todeszahl-Vergleich aufgrund Corona aussagekräftiger und da steht die Schweiz bisher glücklicherweise nicht so schlecht da.
    • Jason84 20.03.2020 22:53
      Highlight Highlight Die Schweiz testet nur Spitalpatienten und Hochrisikopatienten.
  • DerGrund 20.03.2020 22:21
    Highlight Highlight Ganz eifach: da die Testkriterien und -intensitäten in den verschiedenen Ländern nicht vergleichbar sind, sind auch die Kurven nicht vergleichbar. Man vergleicht hier Äpfel mit Birnen...
  • Tobias W. 20.03.2020 22:18
    Highlight Highlight Also „ein sinnvoller Vergleich“ ist meines Erachtens eh nicht möglich, da er ja nur die getesteten/bestätigten Infizierten berücksichtigt. Dass die Länder unterschiedlich testen, bringt die erste Abweichung.

    Weiter muss man berücksichtigen, dass man getestet wird, Wenn man Symptome hat - und da liegt der Tag der Infizierung in der Regel schon einige Tage zurück. Man kann also jetzt noch nicht sagen, ob die Verschärfungen vom Montag Wirkung zeigen.
  • _Qwertzuiop_ 20.03.2020 22:10
    Highlight Highlight Mit unserer Erfassung der Fälle würde ich die Finger von solchen Grafiken lassen...
  • cricro 20.03.2020 22:00
    Highlight Highlight ???
    Was sollen diese statistischen Werte? jedes Land macht die Tests auf ihre Weise. Wer testet am besten ... am genausten? Ich bin froh, dass wir noch keine totale Ausgangssperre haben. Ich fühl mich definitiv gesünder wenn ich auch mal nach draussen gehen kann ohne eine Bewilligung zu verfassen.
    Was soll diese Hysterie?
  • Hustler 20.03.2020 21:57
    Highlight Highlight Man könnte sich doch z.b Südkorea zum Vorbild nehmen. Schauen was machen sie anders als wir und dem Modell folgen.
    • Interessierter 21.03.2020 09:56
      Highlight Highlight Leider ist das zu spät. Man hätte die Schweiz abriegeln müssen... Ebenso sollten alle Einreisende 14 Tage in Quarantäne. Wenn ein neuer Fall auftritt muss dieser nachverfolgt werden. Das kann man jetzt vergessen. Wir können nicht mehr sagen wer wo angesteckt wurde. Da hilft nur noch Selbstschutz, wenn überhaupt.....
  • Sensei 20.03.2020 21:55
    Highlight Highlight Man sollte jetzt wirklich aufhören, die Infizierten zu vergleichen. Die einzigen genauen Daten sind die Todesfälle. Macht doch mal so einen Vergleich damit. Dann siehts in der Schweiz auch viel besser aus. Halt dann schlecht für die Panikmache.
    • Rainbow Pony 20.03.2020 22:14
      Highlight Highlight Mh, nicht mal unbedingt die Todesfälle dürften genau sein: sind die Toten *am* oder *mit* dem Coronavirus gestorben? Eine relevante, aber nur schwer zu klärende Frage, die aber niemand genau beantworten kann, zumindest nicht zeitnah. Vielleicht mal später, wenn die ganze Sache mal aufgearbeitet wird.
    • DerGrund 20.03.2020 22:24
      Highlight Highlight Die Toten machen die Situation auch nicht vergleichbarer...je nach Qualität und Auslastung des jeweiligen Gesundheitssystems können diese auch stark variieren.
    • Bratansauce 20.03.2020 23:28
      Highlight Highlight Es ist aber jene Kennzahl, die am Ende relevant ist. Also: Tote anstatt infizierte und in Relation zur Bevölkerung
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 20.03.2020 21:47
    Highlight Highlight Warum kann man nicht die Durchseuchung der Schweiz berechnen indem man zufällig Menschen testet und das dann hochrechnet? Bei Wahlprognosen geht das ja auch. Zu wenig Tests zur Verfügung?
    • _Qwertzuiop_ 20.03.2020 22:12
      Highlight Highlight Mal eine Sinnvolle Idee hier! Leider müssen alle Tests die wir haben für schwere Verdachtfälle genutzt werde :/
    • P. Meier 20.03.2020 22:33
      Highlight Highlight Wenn der zufällig Getestete heute noch negativ ist, kann er in 2 Tagen positiv sein. Bei Wahlprognosen gibt es die möglichen Abweichungen durch Personen, die bewusst falsche Angaben gemacht gaben. Da ist die Verfälschung bei den Tests gravierender.
    • _Qwertzuiop_ 20.03.2020 23:04
      Highlight Highlight Es geht ja auch darum etwa einschätzen zu können wie viele zu diesem Zeitpunkt infiziert waren um besser hochrechnen zu können. Momentan tappen wir eigentlich ziemlich im Dunkeln da zu wenig Tests vorhanden sind. Und diese Tests kann niemand fälschen indem er Fragen falsch beantwortet;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 20.03.2020 21:32
    Highlight Highlight Mit der Variabel "Dunkelziffer" ist das wohl alles eher schwierig zu vergleichen...
  • gio melo 20.03.2020 21:26
    Highlight Highlight Wenn man die Entwicklung der Toten zwischen Italien und der Schweiz vergleicht sieht es wie folgt aus:
    Tag 1 : erster Toter im Land bzw Italien 1 / Schweiz 1
    Tag 7 : Italien 17 / Schweiz 4
    Tag 15 : Italien 197 / Schweiz 41
    • Vittuperkelesatana 20.03.2020 22:24
      Highlight Highlight Da Italien rund 7mal mehr Einwohner hat, würde es im Verhältnis auf Italiens Bevölkerungszahl dann so aussehen mit deinen Zahlen:
      Tag 1: 1/7
      Tag 7: 17/28
      Tag 15: 197/287
      Schaut nicht mehr so beruhigend aus. Zudem ist Italien viel weniger dicht besiedelt.
    • Posersalami 20.03.2020 23:14
      Highlight Highlight @ Vittuperkelesatana:Mag sein, aber es hauptsächlich der Norden betroffen.. Der Vergleich ist also auch Quatsch.
    • gio melo 20.03.2020 23:19
      Highlight Highlight @Vittuperkelsatana
      klar ist es beunruhigend.
      Diese Zahlen sollen aufzeigen, dass es bei der Zählung der Infizierten Unterschiede gibt. So hatte Italien von Anfang an eine relativ hohe Sterberate, was auf eine höhere Dunkelziffer von Infizierten hindeutet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 20.03.2020 21:13
    Highlight Highlight Eine Chronik im Graph wäre jemals praktisch, die jeweils anzeigt, wann welche Massnahme eingeführt wurde.
  • Howard271 20.03.2020 21:10
    Highlight Highlight Können wir bitte aufhören, mit sehr wackligem Zahlenmaterial irgendwelche Szenarien abzubilden, die letztendlich nichts aussagen und unnötig Panik auslösen und uns stattdessen auf das Wesentliche konzentrieren: Den Schutz der ganzen Bevölkerung und der Kapazität des Gesundheitswesens.
    • 7immi 20.03.2020 21:45
      Highlight Highlight @howard
      natürlich sagen sie nichts aus, aber darum geht es ja auch nicht. Es geht um clicks und somit um Geld...
    • moege 20.03.2020 22:06
      Highlight Highlight ich störe mich an der Kombination von "unnötig Panik" und "Schutz der Bevölkerung und der Kapazität des Gesundheitswesens."
    • baumi92 21.03.2020 01:12
      Highlight Highlight @7immi: Muss ich dir Recht geben. Panik bringt Geld. Mehr Panik erzeugen bringt also mehr Geld.
      Was aber wenn man soviel Panik erzeugt hat, dass im Apokalypse Szenario dann alles zusammenbricht?
      Geld kann man dann schliesslich nicht essen ;-)
  • fools garden 20.03.2020 21:01
    Highlight Highlight Ich weiss zum Beispiel, in Österreich wird sehr wenig getestet. Die Probleme begannen in den großen Skigebieten Tirols, und so klein wie die Fallzahlen sind die Probleme auch wieder nicht.
  • scm 20.03.2020 20:54
    Highlight Highlight Da die Testhäufigkeit sehr unterschiedlich ist, wird es zunehmend sinnvoller, die effektive Zahl an Erkrankten über die Todesfälle hochzurechnen. Die Todesfallrate wird aber mit zunehmender Dauer zunehmen, da mit Überlastung der Intensivstationen mehr triagiert wird, dass heisst, hoffnungslose Fälle werden nicht mehr auf die Intensivstation gebracht.
    Damit allen klar wird, was exponentielles Wachstum bedeutet: https://ebpswiss.ch/animation.html

    Bleibt zu Hause, befolgt die Anweisungen!
    • CalibriLight 20.03.2020 22:21
      Highlight Highlight Bei noch wenigen Todesfällen ist ein Vergleich nicht gegeben, da man nicht weiss, wieviele Risikopersonen angesteckt waren. Erst bei einer wesentlich grösseren Menge könnte man Vergleiche ziehen. Dann kommt noch die unterschiedliche Qualität des jeweiligen Gesundheitswesens dazu.
  • Jo Cienfuegos 20.03.2020 20:48
    Highlight Highlight Wenn man nicht die Kurven übereinanderlegt, sondern die Steigerungsrate der aktiven Fälle betrachtet sieht es anders aus.

    Nach den Zahlen von Johns Hopkins hatte Spanien eine durchschnittliche tägliche Steigerung von 19.5% (in drei Tagen von gut 10'000 auf gut 17'000)...

    ...die Schweiz 21.4% (von knapp 2'700 auf 4'800), also höher.

    Bei Deutschland sind es 25.5% (von gut 9'000 auf gut 18'000), doch dort wurde gleichzeitig die Testintensität erhöht.
  • ghawdex 20.03.2020 20:42
    Highlight Highlight Ob man mit den immer neuen Zahlen mit den infizierten pro Land wirklich eine Aussage machen kann? Großbritannien hat "nur" 4'000 infizierte aber bereits 177 Tote. Fast dreimal mehr Tote als Deutschland die aber bereits 20'000 infizierte haben.
  • Töfflifahrer 20.03.2020 20:39
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob die Zahlen vergleichbar sind. Denn meines Wissens wird unterschiedlich getestet.
    Erst wenn die Testanzahl und das Testprozedere gleich sind, sind die Zahlen vergleichbar.
  • CalibriLight 20.03.2020 20:38
    Highlight Highlight Aber das kann man doch überhaupt nicht sagen - es werden ja nicht Infizierte abgebildet, sondern positiv Getestete.
    Angenommen, in Deutschland und Spanien werden viel mehr Tests im Verhältnis zur Bevölkerungsanzahl gemacht als in der Schweiz? Christian Drosten von der Charité Berlin sagte in einem Podcast, dass in Deutschland bisher viel mehr als in anderen Ländern getestet werde, und dass sich das erst jetzt ändert. Bei uns wurden ja Verdachtsfälle sehr schnell gar nicht mehr getestet.
    Für mich sind diese Zahlen nicht schlüssig.
    • CaptainObvious 20.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Ich habe Zahlen zur Testdichte vom 10. (NZZ) und 12./13. (Worldometer.com) März gesehen.
      In beiden Vergleichen war die Schweiz bezüglich Tests/100‘000 Einwohner unter den Top5.
      Vor uns war Bahrain, Südkorea und Island. Island hatte zum damaligen Zeitpunkt ~800 Tests, was aber bei der kleinen Einwohnerzahl zu einem Top-Durchschnitt reicht.

      TL;DR: Die Schweiz testet(e) deutlich besser als oft gedacht.
    • nemo2018 20.03.2020 21:02
      Highlight Highlight Man müsste in der Tat unbedingt berücksichtigen, wieviele Tests gemacht werden. Liebe Watson-Redaktion: ohne diesen Faktor bedeuten diese Zahlen nichts.

      Krassestes Beispiel ist Russland: wer an die "offiziellen" 253 Fälle glaubt, glaubt ziemlich sicher auch an Santa Klaus.

      Man schätzt in der CH sei die berüchtigte Dunkelziffer 4-5 Höher. Wie gross sie eigentlich ist wird man leider schon herausfinden: bald, in den Notfall-Stationen.

      WIR BRAUCHEN FLÄCHENDECKENDE TESTS JETZT.
      Ain't no rocket science!!!
    • Scaros_2 20.03.2020 21:53
      Highlight Highlight Ach - jedes Land sagt von sich aus dass es viel testet. Die Schweiz sagt auch, dass sie pro 1000 Personen mehr testen als jedes Land der Welt.

      Die Zahlen weisen die offiziellen Zahlen nach. Und wenn man diesen folgt,.....ist Deutschland am arsch weil diese so sorglos mit dem Thema umgehen. Also das Volk.
    Weitere Antworten anzeigen
  • patbru 20.03.2020 20:34
    Highlight Highlight Sagen solche direkten Vergleiche wirklich etwas aus? Je nach Land und Zeitpunkt wird ja mehr oder weniger häufig getestet. In Deutschland z.B. häufiger als in anderen europäischen Ländern und daher logischerweise auch mit einer höherer Zahl an Fällen.
  • Olifant 20.03.2020 20:33
    Highlight Highlight Es wäre noch interessant gewesen, wie in den verschiedenen Ländern getestet wird. Systematisch? Oder fast nur ältere Personen mit Symptomen wie in der Schweiz? Die Zahlen in der Schweiz sagen ja nichts über die Anzahl tatsächlich erkrankter Menschen aus, leider.
  • MartinZH 20.03.2020 20:33
    Highlight Highlight Es gibt auch noch andere Farben als Gelb, Grün und Blau... Diese Grafik ist für die Katz'... Völlig unleserlich. Geht das nicht professioneller? 🤔🙈

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  • Michael Mettler (1) 20.03.2020 20:33
    Highlight Highlight Da alle Länder unterschiedlich testen ist dies Kaffeesatz lesen. Und es bleibt dabei.
  • Michael Scott 20.03.2020 20:32
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wie die Kurven von den Niederlanden sind? Die setzen ja nicht auf eine Abflachung der Kurve.
  • Eyeore 20.03.2020 20:31
    Highlight Highlight Die Grafiken zeigen vor allem, dass es nur Südkorea hingekriegt hat, es einzudämmen bis jetzt. Österreich ist allenfalls ein Kandidat. Wir können genauso gut auf Deutschland-Kurs sein, die waren auch noch etwa wie wir bei 14 Tagen.
    Bleibt einfach mal richtig zu Hause, es ist keine Grup3pe!
    • purpletrain 20.03.2020 21:25
      Highlight Highlight Gemäss Grafik nimmt die Zahl der total Indizierten sogar ab. Das ist doch mal eine lobenswerte Leistung.
    • kinna 21.03.2020 08:55
      Highlight Highlight genau. ich frage mich, was wir anderen falsch machen? ah ja richtig, ignorieren und weiter draussen rum rennen.
  • sikki_nix 20.03.2020 20:30
    Highlight Highlight Eine Frage: Macht es Sinn, einfach Absolute zahlen verschiedener Länder zu interpretieren? Sollte das nicht pro x einwohner normalisiert, und um die bevölkerungsdichte korriegiert sein um wirkliche Vergleiche zu machen? Beispiel in Madrid wohnen grob gerundet fast halb so viele Menschen dicht aufeinander.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 20:51
      Highlight Highlight Nein. Die Populationsgrösse ist in dieser Phase des Wachstums irrelevant und die Bevölkerungsdichte weit weniger wichtig als die kulturellen Gepflogenheiten betreffend Sozialverhalten und Hygieneverständnis.
    • scm 20.03.2020 20:56
      Highlight Highlight Definitiv nicht. Denn eine Epidemie geht von Patient 0 aus, von da an steigt die Anzahl der Erkrankten entsprechend der Ansteckungsrate. Wenn es mehr Einwohner hat, wird es dann einfach länger dauern, bis die gesamte Bevölkerung angesteckt ist.
    • McStem 20.03.2020 20:56
      Highlight Highlight Solange wir noch bei 10'000 sind geht das schon. Angenommen es werden (Gott behüte) irgendwann 4'000'000 sein, spielt die Einwohnerzahl irgendwann eine Rolle.

      Bei der Bevölkerungsdichte kommte es auf die Art der Verbreitung an. Grundsätzlich dürfte die Anzahl Kontakte/Infizierter am wichtigsten sein. Wobei hier Gebiete mit einer hohen Bevölkerungsdichte einen "Wettbewerbsvorsprung" haben. Daneben spielen auch noch andere Dinge eine Rolle (Hygiene zum Beispiel).
    Weitere Antworten anzeigen
  • partypapst 20.03.2020 20:29
    Highlight Highlight Die Statistik ist trügerisch. Mir ist unklar wieso die X Achse mit Fälle pro Land und nicht pro 100 000 Einwohner bestimmt wird.
    • McStem 20.03.2020 22:08
      Highlight Highlight Weil dies im Moment noch irrelevant ist. Die totale Anzahl spielt nur eine Rolle bei der Dauer bis alle angesteckt sind und auf die obere Grenze.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 22:13
      Highlight Highlight Huch, das versetzt mich gerade 20 Jahre zurück. partypope war mein nick auf Swisstalk. :-)
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 22:16
      Highlight Highlight Weil in jedem Land unabhängig der Populationsgrösse von Fall 1 ausgehend ein exponentielles Wachstum in Abhängigkeit der Basisreproduktionszahl r stattfindet.

      Die Populationsgrösse ist unerheblich. In grossen Populationen dauert es einfach ein paar Tage länger, bis alle infiziert sind.
  • Toerpe Zwerg 20.03.2020 20:28
    Highlight Highlight Das dürfte eher die Testintensität als die schnellere Verbreitung wiederspiegeln in Deutschland. Auch die Schweiz dürfe deutlich mehr testen als Italien das gemacht hat. Bei Iran dürfte der Befund entgegengesetzt ausfallen.

    D ist auch bezüglich Spitalkapazitäten sehr gut aufgestellt (2.5 fache Kapazität pro Einwohner im Vergleich zur Schweiz) - wie die USA übrigens auch (3 fach)
    • TheDoctor 20.03.2020 20:41
      Highlight Highlight Allerdings zeigen die Grafiken effektive Zahlen. Daher müsstest du auch bei den Spitalkapazitäten effektive Zahlen verwenden. Dann siehts ganz anders aus.
    • Oriental 4 20.03.2020 20:49
      Highlight Highlight Deutschland ist aber bezüglich des Pflegepersonals deutlich schlechter aufgestellt als die CH. Nicht zuletzt aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen und Lohn.
    • maylander 20.03.2020 21:12
      Highlight Highlight Am Verhältnis von positiven zu negativen Tests könnte man gewisse Schlüsse ziehen.
      Gibt es fast nur positive Test werden nur Leute mit Symptomen statt. Bei sehr vielen negativen Test findet ein Screening zum Jagen des Virus statt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nick11 20.03.2020 20:25
    Highlight Highlight Sehr schwerer Vergleich. Verschiebt man den Beginn nur um 1-2 Tage, so sieht es schon wieder ganz anders aus. Und "Tag 1" ist ja eher etwas zufällig und davon abhängig, welche Inkubationszeit Patient 1 hatte und wie schnell dieser dann getestet wurde. Auch ist das ganze enorm davon abhängig wie oft getestet wird, in keinem Land wird 100% getestet.
    Sicher ist, das sich alle in dieselbe Richtung wie Italien bewegen, genauer wird man das aber erst in 2-3 Wochen sehen...leider.
    • AmongThieves 20.03.2020 20:45
      Highlight Highlight die grafiken zeigen den verlauf ab der 100. infizierten person. nicht die erste infizierte person.
    • CaptainObvious 20.03.2020 20:51
      Highlight Highlight Daher wird der Vergleich gemacht ab dem Tag mit 100. Infizierten.

      Steht auch so im Artikel 😉
    • lilie 20.03.2020 21:19
      Highlight Highlight @nick: Als "Tag 1" wurde der Tag gewählt, an dem es 100 Infizierte gab. Deshalb ist die Inkubationszeit von Patient 1 praktisch irrelevant.

      Die Testintensität aber hat natürlich einen riesigen Effekt. Trotzdem verlaufen alle Kurven ziemlich gleich, was darauf hinweist, dass sich der Virus überall ähnlich ausbreitet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ludwig van 20.03.2020 20:20
    Highlight Highlight Die USA wären hier noch interessant. Dort steigen die Fallzahlen im Moment wohl am rasantesten, was auch an den ausgeweiteten Tests liegt.

    Korea hatte zuerst eine steile Kurve weil extrem viel getestet wurde. Das hat dann Wirkung gezeigt und die Kurve ist abgeflacht.
    • Toerpe Zwerg 20.03.2020 20:50
      Highlight Highlight USA würden mich auch interessieren. Social Distancing wird dort viel einfacher durchzusetzen sein als in Europa. Die Amis sind diesbezüglich fast so diszipliniert wie die Japaner.
    • lilie 20.03.2020 21:23
      Highlight Highlight @Ludwig: Die steile Kurve von Südkorea am Anfang liegt wohl auch daran, dass sich der Virus explosionsartig in dieser christlichen Sekte ausbreitete.

      Einen ähnlichen Effekt gab es in Kroatien, wo ein Mann an einem Begräbnis auf einen Schlag 70 Leute ansteckte und die Anzahl bestätigter Fälle praktisch über Nacht auf über 100 brachte.

      Sowas hat natürlich speziell am Anfang der Epidemie einen enormen Effekt.
    • EvilBetty 20.03.2020 21:56
      Highlight Highlight Und der «Personal Space» ist grundsätzlich schon viel grösser. Haben halt auch mehr Platz.
  • wasihrnichtsagt 20.03.2020 20:20
    Highlight Highlight Wer es jetzt noch nicht verstanden hat ist ein Idiot. Ein Rücksichtsloses A wenn er sich nicht ans Social Distancing hält und nicht versucht Kontakte zu meiden. Das wolle ich einfach mal klarstellen.
    Bergamo zeigt was wir unbedingt zu verhindern haben. Bitte lernt von den Andern. Das ist keine Grippe!

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