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Von Zürich nach Davos: Trump ist mit Doppelgänger und Blutkonserven unterwegs

Heute landet US-Präsident Donald Trump am Flughafen Zürich. Doch Trump kommt nicht alleine: Material, Fahrzeuge und Helikopter sind bereit, damit der Konvoi nach Davos aufbrechen kann. Entweder in der Luft oder am Boden. Beide Varianten sind spektakulär. Eine Übersicht.

Patrik Müller / ch media



President Donald Trump walks up the stairs of Air Force One before departure at Andrews Air Force Base, Md., Monday, Jan. 20, 2020, en route to Davos, Switzerland, to attend the World Economic Forum. ( AP Photo/Jose Luis Magana)

Donald Trump betritt die Air Force One für seinen Flug nach Zürich. Bild: AP

Heute kurz nach 8 Uhr landet die Air Force One mit dem US-Präsidenten in Zürich-Kloten. Danach muss alles ganz schnell gehen, denn schon um 11.30 Uhr ist Donald Trumps Rede in der grossen Kongresshalle eingeplant.

Je nach Wetter reist der Präsident entweder mit dem Helikopter oder mit der Limousine von Zürich nach Davos. Da die Prognosen gut sind wohl eher mit dem Helikopter. Beide Transportvarianten sind spektakulär:

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Quelle: Weisses Haus und US Navy / Grafik: BBC

Der Konvoi wird aus mehreren Helikoptern bestehen. Dabei wird der Präsident im sogenannten «Marine One» reisen. Dieser ist entweder ein britischer Sea King-Helikopter oder ein amerikanischer White Hawk-Helikopter, der etwas kleiner, dafür aber schneller ist.

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Die Stagecoach No 1, oder auch «The Beast» genannt, ist die Limousine des US-Präsidenten. Quelle: Weisses Haus / Grafik: BBC

Für die Schweizer Armee und Polizei ist der Trump-Besuch eine grosse Herausforderung. Doch letztlich stehen nicht primär sie in der Verantwortung, denn der US-Präsident vertraut nur seinen eigenen Leuten. Kein US-Präsident verlässt sein Land ohne den eigenen, mehrere hundert Spezialisten umfassenden Personenschutz. Dazu gehören nicht nur klassische Bodyguards, sondern auch Secret-Service-Schützen.

Diese bewegen sich in der Schweiz in einer juristischen Grauzone. Denn hierzulande ist es ausländischen Sicherheitskräften grundsätzlich nicht erlaubt, bewaffnet zu operieren. Es sei denn, es liegt eine Bewilligung des Bundes vor. Und diese wird laut Bundesamt für Polizei (Fedpol) nur für kleine Waffen wie Pistolen erteilt.

Doch hinter vorgehaltener Hand ist zu erfahren, dass der Secret Service auch Scharfschützen vor Ort hat. Langwaffen können sie beispielsweise in der Präsidentenlimousine unterbringen, die für die Schweizer Behörden tabu ist.

Was etwas unheimlich ist – die Amerikaner operieren so, als wären sie zuhause –, ist für die Schweizer Sicherheitsverantwortlichen in gewisser Weise auch beruhigend: Würde der Ernstfall eintreten und ein Angriff auf Trump unternommen, wären die hochgerüsteten US-Sicherheitskräfte im Nu zu Stelle und würden nicht zögern, zu schiessen

Auch wenn die US-Agenten auf Davoser Boden formell dem Kommandanten der Bündner Kantonspolizei «unterstellt» sind, der in der WEF-Woche der oberste Einsatzleiter ist (aargauerzeitung.ch)

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