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Spanien

Nach Zugunglück in Spanien: Zahl der Todesopfer steigt auf 21

Die zwei Züge sollen seitlich kollidiert sein.
Die zwei Züge sollen seitlich kollidiert sein.Bild: screenshot x

Nach Zugunglück in Spanien: Zahl der Todesopfer steigt auf 21

Bei einem schweren Eisenbahnunglück sind im Süden Spaniens mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl könnte noch weiter steigen.
18.01.2026, 21:4919.01.2026, 02:21

Denn es gebe rund 30 Schwerverletzte, teilte der spanische Verkehrsminister Óscar Puente mit. Es handele sich um eine vorläufige Bilanz, betonte er.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba gegen 19.40 Uhr, wie die spanische Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia auf dem Weg von Málaga nach Madrid sei entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist.

Unter den Todesopfern ist den amtlichen Angaben zufolge einer der Lokführer. Zahlreiche Fahrgäste waren demnach noch Stunden nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen. Die Rettungseinsätze seien aber kurz nach Mitternacht beendet worden, sagte einer der Helfer dem Sender RTVE.

Ein Video zeigt die Unfallstelle in der Nähe von Córdoba.Video: watson/x/@CanalMalagaRTV

Beileid von von der Leyen

Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien wurde laut Renfe mindestens bis einschliesslich diesen Montag unterbrochen. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar.

«Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen», schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf der Plattform X.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach den Familien und Angehörigen der Opfer sowie dem spanischen Volk ihr Beileid aus. «Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung. In dieser Nacht seid ihr in meinen Gedanken», schrieb sie auf X auf Spanisch. (sda/dpa)

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Die beliebtesten Kommentare
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Nordkantonler
18.01.2026 22:34registriert September 2020
Ist es nicht etwas pietätlos, wenn vor dem Unfallvideo ein Werbespot der Suva mit dem Werbespruch "Das Leben ist schön, solange nichts passiert" gespielt wird?
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