International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Wednesday, March 13, 2019 photo, a member of the North Korea's embassy tells reporters not to take pictures of the diplomatic building in Madrid, Spain. A Spanish court is accusing an American, Mexican and South Korean part of a 10-strong group that led an attack on the North Korean Embassy in February, saying the FBI was offered stolen data. National Court judge Jose de la Mata on Tuesday, March 26 lifted a secrecy order, announcing it had found evidence of various crimes, including trespassing, injuries, threats and burglary committed by

Ein Aufnahme der nordkoreanischen Botschaft in Madrid vom 13. März 2019. Bild: AP/AP

Mysteriöser Einbruch in nordkoreanische Botschaft in Spanien – neue Details veröffentlicht



Die spanische Justiz hat am Dienstag erstmals Details über einen mysteriösen Vorfall in der nordkoreanischen Botschaft in Madrid veröffentlicht. Demnach waren am 22. Februar Bewaffnete in das Botschaftsgebäude eingedrungen, hatten Mitarbeiter bedroht und Computer gestohlen.

Ein Mexikaner mit Namen Adrian Hong Chang habe die US-Bundespolizei FBI fünf Tage nach dem Einbruch kontaktiert, um «Informationen im Zusammenhang mit dem Vorfall in der Botschaft bereitzustellen», erklärte Spaniens Nationaler Gerichtshof.

Chang ist der mutmassliche Anführer der Gruppe. Dem Gericht zufolge handelte er aus eigenem Antrieb heraus.

Zuvor war in Medienberichten lediglich von einer Gruppe Männer die Rede gewesen, die in die Botschaft gestürmt seien, wo sie Dokumente und Computer mitgenommen hätten. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Vietnam.

Der Trump-Kim-Gipfel scheiterte

Video: srf/SDA SRF

Nach Angaben von Ermittlungsrichter José de la Mata entführten zwei der Angreifer den nordkoreanischen Wirtschafts-Attaché in einen Kellerraum und drängten ihn, sich von Nordkoreas Führung loszusagen und überzulaufen. Der Diplomat habe aber abgelehnt. Die Angreifer bezeichneten sich demnach als «Mitglieder eines Verbundes von Menschenrechtsbewegungen für die Befreiung Nordkoreas». (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

An der Grenze zwischen China und Nordkorea

Kim Jong Un erfüllt sich Wunsch

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Während sich die Lage in der Schweiz wieder etwas beruhigt, nimmt die Verbreitung des Virus international weiter zu. Alle relevanten Zahlen auf einen Blick.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten neuen Fälle an einem Tag gab es bisher am 27. März mit 1390 Meldungen. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Beginn entwickelt:

In der Schweiz scheint das Coronavirus aktuell unter Kontrolle zu sein. In diversen Kantonen wurden in den letzten zwei Wochen keine neuen Infektionen mehr gemeldet.

Bisher am …

Artikel lesen
Link zum Artikel