International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD --- ZUM 70. GEBURTSTAG DES EHEMALIGEN OESTERREICHISCHEN AUTOMOBILRENNFAHRERS UND HEUTIGEN UNTERNEHMERS NIKI LAUDA, AM 22. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Niki Lauda and James Hunt for the first time at the wheel of his Ferrari 312 T2, Sept. 7, 1976,  on the track of Florano after a near fatal crash Aug. 1st during the German Grand Prix. (KEYSTONE/AP/FORNEZZA)

Niki Lauda 1976. Bild: AP

Niki Lauda war Formel-1-Star, Unternehmer aber vor allem auch: Eine Kultfigur



Niki Lauda hatte bekanntlich zwei Leben - das als Formel-1-Legende und das als erfolgreicher Unternehmer. Nimmt man es genau, hatte er aber noch eine dritte Existenz: die als Kultfigur in Film und Fernsehen.

Zweifelsohne das bekannteste Kunstwerk über Lauda ist die Hollywood-Filmbiografie «Rush» aus dem Jahr 2013. Oscar-Preisträger Ron Howard («A Beautiful Mind») widmet sich darin der legendären Rivalität zwischen Lauda und seinem Formel-1-Kollegen James Hunt. Der Film mit dem deutschen Schauspieler Daniel Brühl wartet mit spektakulären Rennszenen auf. Brühl lieferte als Lauda-Darsteller eine gänzlich unpeinliche und überraschend authentische Interpretation des Rennfahrers ab.

Der Trailer des Films «Rush»

abspielen

Video: YouTube/IGN

Aber auch Lauda selbst verewigte sich - respektive seine bekannte nuschelnde Stimme - in Hollywood. So synchronisierte der Unternehmer 2006 neben Kollegen wie Mika Häkkinen und Michael Schumacher im Animationsfilm «Cars» den Rennwagen «The King».

Zugleich feierte Lauda auch eine «Bühnenkarriere». So nahmen sich vor allem österreichische Kabarettisten gern seiner ikonografischen Figur an.

Lauda selbst, der auch als Formel-1-Moderator im TV auftrat, meldete sich hin und wieder mit kontroversen Kommentaren zu Wort, etwa über das Fernsehformat «Dancing Stars». 2011 musste sich Lauda etwa bei Teilnehmer Alfons Haider entschuldigen, nachdem er sich nach dessen Ankündigung, beim Wetttanzen mit einem männlichen Partner aufzutreten, über «schwules Tanzen» beschwert hatte. Wegen eines Auftritts der früheren Pornodarstellerin Dolly Buster bei der Show sprach Lauda gegenüber Medien vom «Ende» und «Tutti Frutti-Fernsehen». (sda/apa)

Karriere und Leben von Formel-1-Legende Niki Lauda

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Biologische Bombe» – ein Fussballfest brachte Bergamo das Coronavirus

Es ist das «Wuhan Europas»: Bergamo ist zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie geworden. Die lombardische Stadt und ihre Umgebung zählen – Stand 22. März – 5869 Infizierte und fast tausend Tote. Die Bilder von Militärlastwagen, die Särge aus der Stadt abtransportieren, illustrieren den Ernst der Lage auf drastische Weise. Warum wütet das Virus ausgerechnet hier so stark?

Zunächst richtete sich das Augenmerk der Epidemiologen bei der Suche nach den Gründen für das Desaster auf das …

Artikel lesen
Link zum Artikel