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Experten schätzen Kriegsschäden in Syrien auf 400 Milliarden Franken

epa05652506 A handout picture made available by Aleppo Media Center (AMC) shows displaced Syrian families leave the neighborhoods where the fighting occurs in eastern Aleppo, Syria, 29 November 2016. According to AMC 53 Syrians died on the same day due to air and bomb strikes on neighborhoods in the eastern part of Aleppo. According to the United Nations (UN) about 16 thousand people were displaced in Aleppo since the fight started between the rebels and the regime on 15 November 2016.  EPA/ALEPPO MEDIA CENTER / HANDOUT ATTENTION EDITORS : EPA IS USING AN IMAGE FROM AN ALTERNATIVE SOURCE AND CANNOT PROVIDE CONFIRMATION OF CONTENT, AUTHENTICITY, PLACE, DATE AND SOURCE. HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Aufnahme aus der syrischen Stadt Aleppo im Herbst 2016. Bild: EPA/ALEPPO MEDIA CENTER



Die Schäden in Syrien nach mehr als sieben Jahren Krieg summieren sich einer neuen Uno-Schätzung zufolge auf umgerechnet knapp 400 Milliarden Franken. Zu diesem Ergebnis kamen am Mittwoch mehr als 50 Experten aus Syrien und anderen Ländern.

Die Experten waren von den Vereinten Nationen zur Bewertung der Kriegsfolgen in die libanesische Hauptstadt Beirut geladen worden.

Die errechnete Summe beinhaltet nur die Sachschäden, nicht aber die «menschlichen Verluste», wie es in einer Erklärung der Uno-Unterorganisation ESCWA hiess. Durch den Tod oder die Flucht vieler Syrer seien dem Land «menschliche Kompetenzen und berufliche Fertigkeiten» verloren gegangen, die noch nicht beziffert worden seien.

Syrien: Der vergessene Krieg

Einen vollständigen Bericht ihrer Bestandesaufnahme wollen die Experten im September vorlegen. Seit Kriegsbeginn 2011 sind mehr als die Hälfte der Syrer entweder zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden oder ins Ausland geflohen. Mehr als 350'000 Menschen wurden getötet.

Die Regierungstruppen konnten seit 2015 mit militärischer Unterstützung Russlands einen grossen Teil des Landes zurückerobern. Die Führung in Damaskus nimmt bereits den Wiederaufbau ins Visier. (wst/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Flexon 08.08.2018 23:15
    Highlight Highlight 400 Mia in Schutt und Asche (und einige Tote) und der Verantwortliche fest im Sattel. Ich kann mir kaum irgendetwas Absurderes vorstellen.

    Und die Welt spielt(e) unbedarft Fussball beim Beschützer dieses Helden.

    Dazu kann man eigentlich nichts mehr sagen.

    8 11 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 09.08.2018 12:21
      Highlight Highlight Wer ist deiner Meinung den der Verantwortliche?
      2 1 Melden
    • Flexon 09.08.2018 16:05
      Highlight Highlight @Wendelspiess
      Verantwortlich für ein Land sind deren politische Institutionen, in einer Diktatur ist das die Regierung. Offenbar sind ein paar hundertausend Tote in Syrien noch lange kein Grund zurückzutreten. Egal wer die alle umgebracht hat (Assad hat da bestimmt eine ganz ganz blütenweisse Weste), die Regierung hat offensichtlich im gigantisch grossen Stil versagt. Bei uns tritt einer schon wegen eines Dickpics zurück, also bitte. Der Fall Assad ist so kristallklar, was soll bitte deine Frage?? Ist Donald Trump verantwortlich oder Napoleon?
      1 2 Melden
  • Shwarms 08.08.2018 21:43
    Highlight Highlight Wird eine schöne Rechnung an Russland, den USA und an die Golfstaaten, welche gerne „gemässigte“ (ja genau) Rebellen unterstützen. Israel und die Türkei dürfen gerne auch ihren Beitrag dazu zahlen.
    8 7 Melden
  • Daniel Kräuchi 08.08.2018 21:37
    Highlight Highlight Nun ja, haben wir als Menschheit, nicht Dieses Novum mit Namen Internationaler Gerichtshof?. Da Müsste man Anklagen: Präsident Obama, Tomi Blair, Hollande, Merkel und Erdogan, ach ja natürlich auch Israel und Saudi, und Katar? Wenn ich mich nicht Teusche, spielen alle Genannten dort Krieg. OHNE UN-MANDAT.Defakto, sind das alles KRIEGSVERBRECHER. Bei so Vielen Mitspielern sollten auch 400 Milliarden Kein Problem sein...Wenn ich RU nicht dazuzähle, dann nur Darum, das waren und sind die Einzigen Geladenen Gäste in Diesem Spiel.
    17 4 Melden
    • Flexon 09.08.2018 12:10
      Highlight Highlight @Kräuchi
      Sie haben den Mann auf dem eisernen Thron vergessen, der seinerseits seine Untertanen in seinen Kerkern vergisst. Ach, Sie wollen wissen, wie es ihrem Cousin im Gefängnis geht? Der ist doch schon vor Jahren an einem natürlichen Herzversagen verstorben, tragisch. Warum wir Sie nicht früher informiert haben? Sorry gäll.
      0 2 Melden
  • Posersalami 08.08.2018 20:29
    Highlight Highlight Die 400mia werden, falls überhaupt, von China und Russland aufgebracht. Die werden es sich nicht nehmen lassen, für immer in Syrien präsent zu sein.

    Der gute Westen wird keinen Cent bezahlen, da bin ich mir sicher.
    13 12 Melden
    • Andi Amo 08.08.2018 23:41
      Highlight Highlight "Der Westen" - einer der populistischsten Begriffe unserer Zeit. Selten werden so viele Länder generell über einen Kamm geschert wie mit dieser Bezeichnung. Hört mal endlich auf damit.
      5 5 Melden
    • Posersalami 09.08.2018 09:03
      Highlight Highlight Welches westliche Land (Europa, USA, Kanada, Australien) macht denn etwas für die syrische Bevölkerung? Alles was die tun ist die Menschen auf dem Meer verrecken zu lassen und sinnfreie Sanktionen zu verhängen, welche eh nur die normalen Leute treffen.

      Wenn das Populismus sein soll bringen sie doch mal1-2 Gegenbeispiele, die meine Meinung widerlegen!
      2 1 Melden
    • Andi Amo 09.08.2018 15:02
      Highlight Highlight Äähm wieviele Flüchtlinge hat Deutschland und Schweden gerade vor zwei Jahren grosszügig einreisen lassen? So schnell geht das also wieder vergessen?? Und dabei sind das nicht mal die Länder, die dort unten gezündelt oder Bomben abgeworfen haben. Dass die USA oder vor allem ein Saudi Arabien eine lächerlich kleine Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen, darüber sollten Sie sich aufregen! Und darum stört mich Ihre generelle Hetze gegen den Westen, weil der Westen ist so unterschiedlich und kann ganz sicher nicht als eine vereinte politische Kraft gesehen werden.
      3 0 Melden
  • Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus 08.08.2018 20:17
    Highlight Highlight Die Rechnung ist bitte zu zwei dritteln an das Assad- Regime, und zu einem drittel an Russland zu stellen. Das "Trinkgeld" von 10- 15% übernehmen die USA! Besten Dank! Sarkasmus off!!
    13 26 Melden
    • Julian Roechelt 09.08.2018 01:04
      Highlight Highlight Ihr Dschihadis wart noch nie gut im Rechnen.
      Al Kaida und Algebra passen einfach nicht zueinander.
      12 4 Melden

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