International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This undated handout photo released by the Russian Defense Ministry claims to show Russian Military engineers operating in Aleppo, Syria.(Russian Defense Ministry Press Service photo via AP)

Zerstörte Gasse in Aleppo: Die Waffenruhe steht auf wackligen Beinen. Bild: AP/RUSSIAN DEFENSE MINISTRY PRESS SERVICE

Rückschritt in Syrien: Rebellen legen Friedensgespräche mit Regierung auf Eis



Die syrischen Rebellen legen die Vorbereitung der geplanten Friedensgespräche mit der Regierung auf Eis. In einer gemeinsamen Erklärung begründeten mehrere Rebellengruppen den Schritt mit «anhaltenden Verstössen» der Regierungstruppen gegen die Waffenruhe.

Deswegen würden «alle Gespräche in Bezug auf die Verhandlungen von Astana eingefroren», hiess es in der Erklärung, die am Montagabend verbreitet wurde. Die Waffenruhe gilt seit vier Tagen. Bislang war vorgesehen, dass sich Regierung und Rebellen Ende Januar zu Friedensgesprächen in Kasachstans Hauptstadt Astana treffen.

Die Waffenruhe war von Russland und Türkei ausgehandelt worden und in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Trotzdem gab es in einigen Landesteilen weitere Kämpfe, insbesondere in der strategisch wichtigen Region Wadi Barada nahe Damaskus.

Syrische Regierungstruppen fliegen Angriffe 

Dort flogen syrische Regierungstruppen auch am Montag Angriffe gegen Rebellen, wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Nachmittag mitgeteilt hatte.

Am Montag hatten bereits die in Wadi Barada kämpfenden Rebellen der Freien Syrischen Armee angesichts des Vorgehens der Regierungstruppen vor einem Zusammenbruch der Waffenruhe gewarnt. In einer Erklärung hatten sie Russland und die Türkei aufgerufen, die syrische Regierung von weiteren Verletzungen der Vereinbarung abzuhalten. Andernfalls werde die Waffenruhe aufgekündigt. (cma/sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mister_michael 03.01.2017 07:14
    Highlight Highlight Das Land, welches einmal wunderschön und relativ friedlich war, ist so oder so komplett zerstört. Das macht leider kaum einen Unterschied ob die aufhören zu kämpfen oder nicht. Bis die unschuldigen Zivilisten zurückkehren dauert es noch Jahre, wobei ob das jemals möglich ist weiss ich nicht. Wie gross ist die Chance für einen Wiederaufbau überhaupt?
    4 4 Melden
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 03.01.2017 08:34
      Highlight Highlight Deutschland hat es nach dem Zweiten Weltkrieg auch geschafft, nachdem es praktisch dem Erdboden gleich gebombt wurde
      9 0 Melden
    • lilie 03.01.2017 08:49
      Highlight Highlight @Mister: Die unschuldig Getöteten werden niemals zurückkehren, und jeder Tag, an dem es neue Opfer gibt, ist ein Tag zuviel.
      5 0 Melden

Gestrandet im Terminal – diese Kurden leben seit 49 Tagen im Transit des Flughafens Zürich

Vier kurdische Familien wollen in der Schweiz Asyl beantragen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit stecken sie in der Transitzone des Flughafens Zürich fest – teilweise seit sieben Wochen. watson hat sie vor Ort besucht.

«I am going home» – «Ich gehe nach Hause», sagt Tom Hanks in seiner Rolle als Viktor Navorski am Ende des Hollywood-Blockbusters  «Terminal» von Steven Spielberg. Er spielt einen im New Yorker Flughafen JFK gestrandeten Touristen aus Osteuropa. Als in seiner Heimat ein Bürgerkrieg ausbricht, wird Navorskis Pass ungültig. Er harrt neun Monate im Transitbereich aus, bevor er endlich wieder nach Hause darf.

Die Realität der acht kurdischen Kinder und Jugendlichen, vier Frauen und acht Männer, …

Artikel lesen
Link to Article