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Oppositionsführer zu fetter Geldstrafe verknackt – er nannte Erdogan «Möchtegern-Diktator»



Der türkische Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu (eigentlich Kemal Kılıçdaroğlu) ist wegen Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Der Chef der Mitte-Links-Partei CHP müsse insgesamt 50'000 Türkische Lira (rund 17'000 Franken) zahlen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag.

Turkey's main opposition Republican People's Party (CHP) leader Kemal Kilicdaroglu speaks during an interview with Reuters in Ankara, Turkey, April 4, 2014.  REUTERS/Umit Bektas/File Photo

Muss eine satte Strafe zahlen: Kemal Kilicdaroglu. Bild: UMIT BEKTAS/REUTERS

Warum die hohe Strafe? Von diesen möglichen Gründen stimmt einer garantiert nicht. Welcher?

Hintergrund seien zwei Reden Kilicdaroglus vom Januar in Ankara, in denen er Erdogan als «Möchtegern-Diktator» bezeichnet habe. Seit Erdogans Wahl zum Staatsoberhaupt im August 2014 wurden nach offiziellen Angaben von Anfang des Jahres mehr als 1800 Verfahren wegen Präsidentenbeleidigung eröffnet. Die Opposition kritisiert, das Gesetz werde missbraucht, um Kritiker zum Schweigen zu bringen.

PS: Kemal Kilicdaroglu ist KEIN Multimillionär.

(sda/dpa/phi)

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