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epa05712887 A handout photo made available by Turkish President Press office shows, Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C) speaking during the 33rd mukhtars meeting in Ankara , Turkey, 12 January 2017.  EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Räumt alles aus dem Weg, was ihm nicht passt: Recep Tayyip Erdogan. Bild: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE

Erdogan greift weiter durch: Türkei entlässt Tausende Staatsbedienstete



Mehr als ein halbes Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch entlässt die Türkei weitere 4464 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter des Bildungsministeriums, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Dekret hervorgeht.

Seit dem Umsturzversuch im Juli vergangenen Jahres wurden bereits mehr als 125'000 Staatsbedienstete suspendiert und rund 41'000 festgenommen, darunter Soldaten, Polizisten, Beamte der Steuerbehörden, Krankenpfleger und Hebammen.

Unter den nun Entlassenen sind 2585 Bedienstete des Bildungsministeriums, 893 Mitglieder der Gendarmerie und 88 Angestellte des öffentlichen Fernsehsenders TRT. Zudem wurden 330 Wissenschaftler zumeist aus dem Bereich Pädagogik entlassen. Betroffen sind auch die Wahlkommission, das EU-Ministerium, das Aussenministerium und weitere Behörden.

Die entlassenen Staatsbediensteten werden in Anhängen zu dem neuen Dekret erneut namentlich benannt. Diese Praxis ist hoch umstritten, da die Betroffenen damit öffentlich an den Pranger gestellt werden, ohne jemals von einem Gericht verurteilt worden zu sein.

Ausnahmezustand verlängert

Die türkische Führung beschuldigt den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, Drahtzieher des versuchten Putsches zu sein und schon zuvor den Sturz der Regierung angestrebt zu haben. Gülen hat dies zurückgewiesen.

Die Türkei hatte im Januar den nach dem Putschversuch verhängten Ausnahmezustand um weitere drei Monate bis Mitte April verlängert. Er erlaubt der Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdogan, das Parlament bei neuen Gesetzen zu umgehen und Bürgerrechte einzuschränken. (cma/sda/reu/afp/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. D. 08.02.2017 09:01
    Highlight Highlight Recep Tayyip Erdogan,
    sogar Hebammen hast Du inhaftieren lassen. Man sollte Dir sämtliche verfügbaren Schuhe an deine Birne werfen.
    Ich schreibe jetzt nicht, dass der Westen nichts macht, sonst kommt wieder einer, dass wir uns nicht einmischen sollen.
    Also Erdi, flott weitermachen, vom Westen hast Du nichts zu befürchten.
  • Triumvir 08.02.2017 08:40
    Highlight Highlight Der Pöbel soll gefälligst dumm gehalten werden. Denn sonst würden sie ja am Ende noch anfangen, den grossartigen Sultan Erdowahn zu kritisieren oder hinterfragen, was gerade in ihrem Land abgeht. Das geht ja gar nicht, deshalb subito alle Lehrer entlassen und durch folgsame Speichellecker ersetzen. Die können dann den künftigen Generationen die Huldigung des grössten Sultans aller Zeiten beibringen. Das muss reichen.
  • ströfzgi 08.02.2017 08:16
    Highlight Highlight Waren die 125'000 denn vollkommen abkömmlich? Wenn ja, dann müsste sich Erdogan selber an der Nase packen (und unsere "Beamten" sich mal Gedankdn machen). Wenn nicht, zerfällt ja der Staat auf Dauer. Oder wurden die alle ersetzt?
  • Linus Luchs 08.02.2017 07:56
    Highlight Highlight Trump will das Bildungsministerium abschaffen, Erdogan entlässt Tausende im Bildungsbereich. Die Parallele ist kein Zufall. Totalitarismus strebt nach der überwachten Gehirnwäsche.
    • Ragnarok 08.02.2017 08:28
      Highlight Highlight und wir haben RTL kommt auf das gleiche an.
  • pamayer 08.02.2017 07:28
    Highlight Highlight Vor lauter White House Folgen haben wir den Erdi ganz vergessen. Der macht das gut: Weg mit der Bildung. Aufklärung ist des Despoten Feind.
    Und um in einem Care Team arbeiten zu können genügt meckern als Qualifikation vollends. Für die Bildung genügt oObrigkeitshörigkeit ebenso.

    Arme Türkei.
    • Skip Bo 08.02.2017 08:21
      Highlight Highlight Völlig richtig, habe watson auch schon darauf aufmerksam gemacht. Während man gespannt auf Trumps nächsten Tweet wartet, wird in unmittelbarer Nachbarschaft von Europa, eine Situation geschaffen, welche uns in den nächsten Jahren mindestens so viel betrifft wie Trumps Wüten.
  • rodolofo 08.02.2017 06:56
    Highlight Highlight Der Chef greift hart durch!
    Dabei ist er der UNFÄHIGSTE von allen!
    Anstatt so viele Leute zu entlassen, könnte man IHN entlassen!
    Das käme viel billiger und würde weniger sozialen Unfrieden in der Türkischen Gesellschaft erzeugen!
    Warum aber kann dieser humorlose, zornige Patriarch über all die Jahre seiner Regentschaft eine solche Wirkung entfalten?
    Weil er sich auf ein weit verzweigtes Netzwerk von humorlosen, zornigen Patriarchen stützen kann!
    Es ist immer wieder das Selbe...
    Das Grundproblem scheint sich also im Ypsilon-Chromosom zu befinden.
    Vielleicht hilft da nur noch die Gen-Technik...
    • Menel 08.02.2017 07:21
      Highlight Highlight Naja, auf dem Y Chromosom steht vergleichsweise wenig, sozusagen nichts 😆
      Ich denke, wir sollten weniger gegen die Geschlechter vor gehen, als mehr gegen das patriarchale System, dass solches Verhalten begünstigt und noch belohnt.
      Aber das Kredo lautet ja immer noch; höher, weiter, stärker, mächtiger, mehr mehr mehr...
      So lange, die Menschheit dies unterstützt und nicht Dinge wie; Mitgefühl, Rücksicht, Kommunikation und Respekt, und dies sogar als Schwäche verurteilt, so lange ändert sich nirgends etwas.
      Erdowahn ist, wie Trump, einfach die pervertierte extrem Version vom Patriarchat...
    • rodolofo 08.02.2017 08:24
      Highlight Highlight Dass es gelingen kann, den männlichen Drang zum Rivalisieren und zum entsprechendem Imponiergehabe zivilisiert auszuleben und produktiv zu kanalisieren, beweist für mich der Fussball sehr eindrücklich.
      Fussball-Mätsche sind ritualisierte Kriegs-Ersatz-Handlungen, bei denen männliche Aggressionen abgeführt werden können, so dass sie niemandem mehr schaden.
      Natürlich haben auch Frauen solche Triebe, mit anderen Frauen zu rivalisieren und sich in Gangs zusammenzuschliessen.
      Aber dieses mit dem Testosteron-Spiegel eng verknüpfte Verhalten ist bei Frauen (angenehmerweise!) viel weniger ausgeprägt.
  • Dageka 08.02.2017 06:49
    Highlight Highlight Die Zukunft sieht düster aus...
  • ChrisSG 08.02.2017 04:24
    Highlight Highlight So weit wird es in den USA auch kommen wenn es im bisherigen Stil weitergeht...

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