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USA melden Tod eines al-Kaida-Verbündeten 



Muhsin al-Fadhli is seen in an undated photo provided by the U.S. State Department in Washington, D.C.  A long-time al Qaeda operative and key figure in the Khorasan Group, Muhsin al-Fadhli, was killed in a U.S. air strike while traveling in a vehicle near Sarmada, Syria, on July 8, the Pentagon said in a statement on July 21, 2015. Al-Fadhli

Bild: HANDOUT/REUTERS

Der mutmassliche Chef der Terrorgruppe Chorasan, Muhsin al-Fadli, ist nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bei einem Militärschlag in Syrien getötet worden. Er soll schon am 8. Juli in seinem Auto aus der Luft getroffen worden sein. Al-Fadli sei bei Sarmada unterwegs gewesen, als er getötet worden sei, berichtete der Pentagon-Sprecher Hauptmann Jeff Davis am Dienstag. 

Chorasan plane in Syrien Anschläge auf die USA und ihre Verbündeten. Die Extremistengruppe ist nach Überzeugung von US-Geheimdiensten ein Ableger der im syrischen Bürgerkrieg kämpfenden al-Nusra-Front und unterhält Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Kaida. Anders als die al-Nusra-Front konzentrieren sich die Chorasan-Mitglieder demnach nicht auf den Kampf in Syrien, sondern auf die Planung von Terroranschlägen gegen westliche Staaten.

Al-Fadli sei ein langjähriger al-Kaida-Anhänger und habe vorab über die Terroranschläge vom 11. September 2001 Bescheid gewusst, erklärte das US-Verteidigungsministerium. Ausserdem soll er in den Anschlag auf den französischen Öltanker «MV Limburg» im Golf von Aden verwickelt gewesen sein, bei dem im Oktober 2002 ein Seemann getötet und Dutzende weitere verletzt worden waren. (wst/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 22.07.2015 11:50
    Highlight Highlight Wer den Terror und den totalen Krieg will, der soll ihn bekommen. Der Westen hat die militärische Übermacht, also soll er sie nutzen. Nur schreckt er noch davor zurück, weil seine Bevölkerung naiv-pazifistisch an das gesprochene Wort als Überzeugungsargument glaubt. Es geht nicht um Kriegstreiberei, aber wer Märtyrer will, der soll sie bekommen. Soviel Märtyrer, dass ganze Dörfer aussterben. Man kann sagen, dass diese Vorgehensweise nicht besser ist, als das, was IS, Boko Haram und Co. tun, doch das ist die Problematik der asymmetrischen Bedrohung. Die Moral des Gegners muss gebrochen werden.
    • zombie1969 22.07.2015 21:24
      Highlight Highlight 2) Die Alliierten haben im 2. Weltkrieg so die Moral der Achsenmächte gebrochen. Diese Vorgehensweise setzt aber voraus, dass akzeptiert wird, dass der Gegner so lange erfolgreich ist, wie seine Moral ungebrochen ist und er immer noch glaubt etwas gewinnen zu können. Erst, wenn der Krieg keine Helden/Märtyrer mehr produziert, ist er verloren.

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