International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this picture taken on June 16, 2015 and made available on Tuesday, Aug. 18, 2015, Venice mayor Luigi Brugnaro poses for the photographer in his office, in Venice.  Elton John has slammed the Venice mayor over moves to remove books from public pre-schools dealing with gender issues and featuring same-sex couples. (AP Photo/Luigi Costantini)

Luigi Brugnaro: Bürgermeister von Venedig. Bild: AP/AP

Bürgermeister von Venedig: «Wer ‹Allahu Akbar› schreit, den erschiessen wir» 

25.08.17, 11:42 25.08.17, 11:57


Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, sorgt für Aufsehen. An einer Konferenz im italienischen Küstenort Rimini sagte er, dass in Venedig jeder erschossen würde, der auf den Markusplatz renne und «Allahu Akbar» schreie. «Vor einem Jahr sagte ich noch innert vier Schritten, heute innert drei.» 

«Allahu Akbar» ist Arabisch und bedeutet «Gott ist (unvergleichlich) gross». Muslime brauchen die Phrase oftmals im Alltag und bei Gebeten. Gehört wurde «Allahu Akbar» jedoch auch immer wieder bei Terroranschlägen.

Brugnaro sprach zudem von einem Vorfall, der sich im März dieses Jahres ereignete. Die Behörden schnappten damals vier Personen, die angeblich die weltberühmte Rialto-Brücke in die Luft sprengen wollten. «Sie wollten zu Allah gehen. Aber wir senden sie zu Allah, bevor sie irgendeinen Schaden anrichten können», so Brugnaro.

Nach dem Meeting tauchte zudem ein Video auf, in dem zu sehen ist, wie der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardello, zu Brugnaro läuft und als Scherz «Allahu Akbar» ruft. 

Die Szene zwischen Nardello und Brugnaro. Video: streamable

Nardello wurde in der Folge scharf kritisiert. «Allahu Akbar» sei kein Symbol für Terrorismus, hiess es etwa auf Twitter. Der Bürgermeister von Florenz entschuldigte sich später für seinen Scherz auf Facebook

Luigi Brugnaro distanzierte sich indessen nicht von seiner Aussage. Er sei noch nie politisch korrekt gewesen, meinte er. 

Brugnaro sorgte bereits früher für Schlagzeilen. So wollte er 49 Bücher über Homosexualität und Diskriminierung aus den Schulen verbannen. Auch die «Gay Pride» wollte er in Venedig verbieten. (cma)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Barcelona: Umarmungen als Protest gegen den Terror

Video: srf

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

51
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 27.08.2017 08:25
    Highlight Wo ist das Problem? Der Mann handelt nur vernünftig. Ich hoffe es wird auch durchgesetzt.

    Unsere 7 Zwerge könnten von dem noch lernen.
    8 1 Melden
  • ujay 25.08.2017 18:15
    Highlight Was für ein dummer Mensch. Leidet wohl auch am Trumpsyndrom.
    14 43 Melden
  • pedrinho 25.08.2017 16:45
    Highlight freiwillige als alpha- und betatester gesucht ;)

    21 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 25.08.2017 16:45
    Highlight Deus Veult...
    12 5 Melden
  • WalterWhiteDies 25.08.2017 14:59
    Highlight Ja, ja wie hier alle wieder auf Tolerant machen, aber damn im ÖV wenn jemand mit einem Kopftuch kommt schauem die meisten Bünzlis schon mal schief rüber. Sorry wenn ich hören würde das jemand diesen Ausdruck an einem Touristenplatz rumschreit wäre ich sogar derjenige der den Abzug zieht. Wir laufen auch nicht über die Piazza und schreien Grüss Gott! Normale Islamisten würden dies auch nicht machen. Jedenfalls nicht schreiend..
    68 31 Melden
    • Der Typ 25.08.2017 16:15
      Highlight Islamisten ist der Ausdruck für Extreme, bzw. Terroristen die den Islam für ihre Zweck missbrauchen.
      Ich denke Sie wollten Normale Muslime sagen ;)

      Gruss und es schöns Weekend!
      42 15 Melden
    • WalterWhiteDies 25.08.2017 16:18
      Highlight Sorry kleiner ausrutscher ^^ ist natürlich klar haha
      32 9 Melden
    • Chefs United 25.08.2017 20:29
      Highlight Nicht über die Piazza, aber warst du schon mal in Bayern?
      Da heisst es täglich millionenfach Grüss Gott.
      9 8 Melden
  • Chefs United 25.08.2017 14:20
    Highlight Ein kluger blinder Imam sagte vor mehr als 20 Jahren, die Radikalen wollen erreichen das jeder Ungläubige beim Klang von Allahu akbar Angst bekommt.
    Leider ist es soweit....
    96 10 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 14:55
      Highlight Und sie bekommen massiv Schützenhilfe dabei von den Populisten, den Rassisten, den Medien und den Angsthasen.
      46 72 Melden
    • Normi 25.08.2017 15:12
      Highlight Ich denke dass es mehr Wut und Hass ist
      34 7 Melden
    • Enzasa 25.08.2017 15:31
      Highlight Man könnte auch sagen er teilt ein in Muslime und Atheisten
      6 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 25.08.2017 13:44
    Highlight "So wollte er 49 Bücher über Homosexualität und Diskriminierung aus den Schulen verbannen. Auch die «Gay Pride» wollte er in Venedig verbieten."

    Da hat er doch die selbe Meinung wie die Islamisten?

    Letztendlich sind seine Einstellung und jener der Islamisten nur die zwei Seiten der selben Medallie. Ein Stück weit sind sie sogar gegenseitig auf einander angewiesen. Auf welcher Seite der Einzelne kommt, hängt wohl nur von Herkunft und Zufall ab.
    79 51 Melden
  • Wehrli 25.08.2017 13:30
    Highlight mio Dio! 12 Euro für einen Caffee auf der Piazza!

    Peng.
    100 21 Melden
  • Wehrli 25.08.2017 13:22
    Highlight Der Österreicher schlendert über die Piazza, und ruft mir zu: "Grüss Gott"! Peng! Schon isss der hin.
    Rennt ein betroffener Franzose dazu, verwirft die Hände und schreit: "Mon Dieu"

    Peng. Peng.
    89 49 Melden
    • Candy Queen 25.08.2017 15:52
      Highlight Ja, bestimmt... Passiert ja immer wieder mal, dass einer 'Grüss gott' oder 'Mon Dieu' schreit und dann um sich schiesst.
      32 20 Melden
  • Candy Queen 25.08.2017 12:41
    Highlight Muss keiner Allahu akbar auf dem Markusplatz schreien. Kann er ja daheim in seinen eigenen 4 Wänden machen, wenn ihm das ein Bedürfnis ist.
    177 34 Melden
    • Candy Queen 25.08.2017 15:48
      Highlight Ja, sonnenklar, logisch...
      Bitte lass dir dein Statement doch nochmals durch den Kopf gehen und dann sag mir bitte noch, aus welchem Grund einer in aller Öffentlichkeit Allahu akbar schreien muss, was in letzter Zeit sehr häufig eine Terroransage war. Ist es wirklich derart absurd, wenn man so einen präventiv aus dem Verkehr zieht?
      34 12 Melden
    • Candy Queen 25.08.2017 16:35
      Highlight Nochmals, warum muss einer in der Öffentlichkeit Allahu akbar - in unseren Gefilden klar eine Terroransage- schreien?
      20 7 Melden
  • Asmodeus 25.08.2017 12:23
    Highlight Der neue Held von unseren Rassisten hier drin :)
    64 186 Melden
    • Jakal 25.08.2017 13:25
      Highlight Ja sicher auch. Nur ist nicht jeder, welcher Terrorismus doof findet ein Rassist. die Aussage ".. Sie wollten zu Allah gehen. Aber wir senden sie zu Allah, bevor sie irgendeinen Schaden anrichten können .." gefällt mir irgendwie
      132 32 Melden
    • Randy Orton 25.08.2017 14:08
      Highlight Er diffamiert nur Rassisten.
      26 39 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 14:45
      Highlight Wenn sich RenRenRen angesprochen fühlt, wird er wissen wieso.

      Auch wenn ich nicht sicher bin was er meint mit "sei vorsichtiger"
      17 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 25.08.2017 11:55
    Highlight Oh mein Gott.
    42 78 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 25.08.2017 12:06
      Highlight Peng.
      124 12 Melden
  • mortdecai 25.08.2017 11:51
    Highlight Was für ein Idiot...
    65 208 Melden
    • atomschlaf 25.08.2017 14:17
      Highlight wieso?
      35 17 Melden
    • G.Oreb 25.08.2017 17:08
      Highlight Hauptsächlich wegen dem letzten Abschnitt. Mit sochen Menschen kann ich eh nichts anfangen.
      4 10 Melden
    • atomschlaf 25.08.2017 22:07
      Highlight @G. Oreb: Ja, was den letzten Abschnitt angeht, bin ich Deiner Meinung
      2 2 Melden
  • Roterriese 25.08.2017 11:47
    Highlight Und wir zahlen ihnen noch Sozialhilfe...
    128 61 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 25.08.2017 13:10
      Highlight Du findest grad erschiessen in dem Fall besser?
      45 32 Melden
    • Wehrli 25.08.2017 14:00
      Highlight Also den mindergebildeten Rassisten, denen bezahlen wir Sozialhilfe, wolltest du sagen?
      15 22 Melden
    • Randy Orton 25.08.2017 14:09
      Highlight Brugnaro und co. beziehen Sozialhilfe in der Schweiz? Wusste ich nicht.
      12 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 25.08.2017 11:44
    Highlight «Wer ‹Allahu Akbar› schreit, denn erschiessen wir»

    Dann ist es aber schon zu spät.

    Ups (duck und weg)
    105 28 Melden
    • poga 25.08.2017 12:31
      Highlight Ich muss jetzt nachfragen. Hast du dich schnell genug geduckt oder hat dich einer erwischt?
      44 12 Melden
    • Wehrli 25.08.2017 13:27
      Highlight Meisstens reicht die Zündverzögerung für ein ‹Allahu Akbar› bevor die Piazza zur Pizza wird.

      Oft passiert sogar gar nichts, und das tönt dann so: "Beim Barte des Propheten, wieso habe ich diese chinesische Billigscheisse bei Alibaba bestellt? Wo sind die guten alten Zeiten hin, als du beim Iren um die Ecke noch gutes Semtex gekriegt hast?"
      66 9 Melden
    • Spooky 25.08.2017 13:35
      Highlight @poga
      Also, wenn ich an einen jener superdoofen Islamisten gerate, die mich entweder superdoof in die Luft sprengen oder unter ihre extrem superdoofen Camion-Räder kriegen wollen, dann heisst es nur noch - und zwar so schnell wie möglich - "duck und weg".

      Aber okay, vielleicht wolltest du etwas anderes sagen. Weiss halt nicht.
      11 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Um 20 Uhr trifft Hurrikan «Michael» auf Land – Hamstereinkäufe und Zwangsevakuierungen

Hurrikan «Michael» ist kurz vor seinem Eintreffen an der Küste von Florida in die zweithöchste Kategorie vier hochgestuft worden. Floridas Gouverneur Rick Scott nannte den Hurrikan «monströs».

Das Nationale Hurrikan-Zentrum warnte auf Twitter: «Die äusseren Regenbänder erreichen langsam die Küste. Das ist ein lebensbedrohliches Ereignis für Teile der nordöstlichen Golfküste.» Der Wirbelsturm sollte am Mittwoch (Ortszeit) bei Panama City Beach an dem «Panhandle» genannten nordwestlichen …

Artikel lesen